| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 50° 6′ N, 7° 28′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Rhein-Hunsrück-Kreis | |
| Verbandsgemeinde: | Kastellaun | |
| Höhe: | 440 m ü. NHN | |
| Fläche: | 24,85 km² | |
| Einwohner: | 1916 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 77 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56290 | |
| Vorwahl: | 06762 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SIM, GOA | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 40 010 | |
| LOCODE: | DE B9L | |
| Gemeindegliederung: | 6 Ortsbezirke | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Kirchstraße 1 56288 Kastellaun | |
| Website: | www.beltheim.de | |
| Ortsbürgermeister: | Uwe Hammes | |
| Lage der Ortsgemeinde Beltheim im Rhein-Hunsrück-Kreis | ||
Das Dorf Beltheim liegt inmitten der Mittelgebirgslandschaft des Hunsrücks in der Verbandsgemeinde Kastellaun im Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz. Aufgrund von Gebietsreformen ist das Dorf seit dem 17. März 1974 ein Ortsbezirk und Namensgeber der Ortsgemeinde Beltheim.
Beltheim liegt zentral in der Mittelgebirgslandschaft des Hunsrücks nördlich der Hunsrückhöhenstraße etwa fünf Kilometer nordöstlich der Stadt Kastellaun.
Die Ortsgemeinde gliedert sich in sechs Ortsbezirke:
| Ortsbezirk | zugehörende Wohnplätze | Einwohner |
|---|---|---|
| Beltheim | Olbermannsmühle, Schmausemühle am Deimerbach, Schmollemühle | 928 |
| Frankweiler | – | 245 |
| Heyweiler | Auf dem Hau | 199 |
| Mannebach | – | 96 |
| Schnellbach | Lindenhof | 309 |
| Sevenich | Buchenhof | 142 |
| Insgesamt | 1.919 |
Angrenzende Nachbarorte von Beltheim sind (im Uhrzeigersinn) Gondershausen, Bickenbach, Braunshorn, Gödenroth, Roth, Uhler, Korweiler, Dommershausen und Beulich.
Der Ort Beltheim wurde im Jahre 893 im Prümer Urbar erstmals als Beltuom urkundlich erwähnt. Beltheim war seit dem späten Mittelalter der Hauptort des Beltheimer Gerichts, ein dreiherrisches Kondominium, zu dem 13 umliegende Ortschaften gehörten. Im 14. Jahrhundert war die Hälfte des Gerichtes in den Händen von Kurtrier und jeweils ein Viertel als Lehen im Besitz der Herren von Braunshorn und Waldeck. Der Waldecker Anteil gelangte 1366 an die Grafen von Sponheim.
Nach der Einnahme des linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen (1794) kam Beltheim zu Frankreich und gehörte von 1798 bis 1814 zum Kanton Kastellaun im Rhein-Mosel-Departement. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen wurde die Region 1815 dem Königreich Preußen zugeordnet. Unter der preußischen Verwaltung kamen alle heute zur Ortsgemeinde gehörenden Orte zur Bürgermeisterei Kastellaun im 1816 gebildeten Kreis Simmern im Regierungsbezirk Koblenz.
Seit 1946 ist der Ort Teil des Landes Rheinland-Pfalz. Im Rahmen der Mitte der 1960er Jahre begonnenen rheinland-pfälzischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde die heutige Gemeinde am 17. März 1974 aus den bis dahin eigenständigen Gemeinden Beltheim, Frankweiler, Heyweiler, Mannebach, Schnellbach und Sevenich neu gebildet.
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Beltheim bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:
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Der Ortsgemeinderat der Ortsgemeinde Beltheim besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die 16 Sitze verteilen sich auf insgesamt sechs Wählergruppen.
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:
| Wahl | WGH a | WGRö b | WGS c | WGM d | WGB e | WGRi f | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2024 | 7 | 3 | 2 | 2 | 1 | 1 | 16 Sitze |
Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Beltheim ist Uwe Hammes (WGH). Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 84,74 % in seinem Amt bestätigt. Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde Hammes mit 85,3 % der Stimmen ohne Gegenkandidat erneut wiedergewählt.
Jeder der sechs Orte der Ortsgemeinde Beltheim bildet einen Ortsbezirk mit einem Ortsbeirat und einem Ortsvorsteher.
Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsvorsteherin als Vorsitzender.
Ortsvorsteherin ist Kornelia Kremer. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde sie mit einem Stimmenanteil von 73,74 % und am 9. Juni 2024 als einzige Bewerberin mit 85,81 % jeweils in ihrem Amt bestätigt.
| Blasonierung: „Gespalten, vorn in Silber ein durchgehendes rotes Balkenkreuz, hinten geteilt, oben von Rot und Silber in vier Spalten geschacht, unten in Rot drei silberne Hifthörner ohne Fessel (2:1).“ | |
| Wappenbegründung: Das rote Kreuz in Silber (Sankt-Georgs-Kreuz) steht für Kurtrier, das rot-silberne Schachmuster erinnert an das Geschlecht der Sponheimer und die drei silbernen Hifthörner in Rot sind das Wappen der Freiherren von Braunshorn. |
Der in Beltheim getaufte und aus Frankweiler stammende Johann Joseph Becker (1738–1800) war römisch-katholischer Pfarrer in Mastershausen und Landdechant des Dekanates Zell.
Der wohl bekannteste Beltheimer ist der Kleinwarenhändler Beldemer Lippert, der von 1888 bis 1963 lebte.