| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 50° 5′ N, 7° 35′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Rhein-Hunsrück-Kreis | |
| Verbandsgemeinde: | Hunsrück-Mittelrhein | |
| Höhe: | 508 m ü. NHN | |
| Fläche: | 1,47 km² | |
| Einwohner: | 134 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 91 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56291 | |
| Vorwahl: | 06746 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SIM, GOA | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 40 089 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Rathausstraße 1 56281 Emmelshausen | |
| Website: | www.maisborn.de | |
| Ortsbürgermeister: | Claus Schumacher | |
| Lage der Ortsgemeinde Maisborn im Rhein-Hunsrück-Kreis | ||

Maisborn ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein an. Maisborn ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.
Maisborn liegt im Hunsrück in der Nähe der Bundesautobahn 61.
Maisborn wird 1275 in einem Vergleich des Kapitels von St. Martin zu Worms mit Hermann von Milwalt als Mennichisburnen erstmals genannt. In diesem Vergleich geht es um den Zehnten in Maisborn und umliegenden Dörfern, den die Familie derer von Milwalt schon seit Generationen innehatte. Zumindest die Hälfte des Dorfes muss in dieser Zeit Allodialbesitz derer von Milwalt gewesen sein. Im Jahre 1330 trägt der Wepeling Theoderich von Milewald 1330 dann das halbe Dorf und 1333 die Gerichtsbarkeit zu Mensborn Kurtrier zu Lehen auf. Im 15. Jahrhundert gelangte der Ort auf unbekanntem Weg an das Herzogtum Pfalz-Simmern. Ab 1673 gehörte Maisborn zu Kurpfalz. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch. 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.
Der Gemeinderat in Maisborn besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.
Claus Schumacher wurde mit Wirkung zum 1. Februar 2025 Ortsbürgermeister von Maisborn. Da für die Direktwahl am 9. Juni 2024 kein Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Gemeinderat. Da der Rat auf seiner konstituierenden Sitzung am 5. August 2024 keinen Kandidaten finden konnte, fand an diesem Tag keine Neuwahl statt und der bisherige Ortsbürgermeister blieb geschäftsführend im Amt. Während der Gemeinderatssitzung vom 19. Dezember 2024 erfolgte dann die einstimmige Wahl von Claus Schumacher.
Sein Vorgänger war Reinhold Lauderbach. Zuletzt bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 84,21 % in seinem Amt bestätigt worden. Bei der Wahl 2024 kandidierte er nicht erneut als Ortsbürgermeister.
| Blasonierung: „Gespalten vorne in Schwarz ein rotbewehrter, -gezungter und -gekrönter goldener Löwe, hinten unter blau-gold geschachtem Feld in Silber ein blauer Schalenbrunnen mit geteiltem Wasserstrahl.“ | |