| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 58′ N, 7° 22′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Rhein-Hunsrück-Kreis | |
| Verbandsgemeinde: | Kirchberg (Hunsrück) | |
| Höhe: | 425 m ü. NHN | |
| Fläche: | 3,1 km² | |
| Einwohner: | 101 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 33 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 55481 | |
| Vorwahl: | 06763 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SIM, GOA | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 40 094 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Marktplatz 5 55481 Kirchberg (Hunsrück) | |
| Website: | www.kirchberg-hunsrueck.de | |
| Ortsbürgermeister: | Werner Nick | |
| Lage der Ortsgemeinde Metzenhausen im Rhein-Hunsrück-Kreis | ||
Metzenhausen ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) an.
Metzenhausen liegt zentral im Hunsrück, östlich des Oberlaufs des Kyrbachs.
Das Dorf bekam seinen Namen von einem Adelsgeschlecht. 1278 wurde erstmals Conrad von Mentzenhusin (Metzenhausen) erwähnt. Um das Jahr 1310, nach neueren Erkenntnissen des Landeshauptarchivs Koblenz wohl 1330–1335, wird der Ort unter dem Namen Meczinhusin im Sponheimischen Gefälleregister der Grafschaft Sponheim erwähnt. Bekanntester Vertreter dieses Metzenhausener Adelsgeschlechts, das knapp 500 Jahre vor Ort wirkte, war Johann III., der von 1531 bis 1540 Trierer Erzbischof war.
Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet.
Seit 1946 ist der Ort Teil des Landes Rheinland-Pfalz.
Der Gemeinderat in Metzenhausen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.
Ortsbürgermeister von Metzenhausen ist Werner Nick. Da für die Direktwahl am 9. Juni 2024 – wie schon bei der vorangegangenen Wahl im Jahr 2019 – kein Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung erneut dem Rat der Gemeinde. Dieser bestätigte auf seiner konstituierenden Sitzung am 3. Juli 2024 Werner Nick für weitere fünf Jahre in seinem Amt.
| Blasonierung: „In von Gold und Blau in sechs Reihen geschachtem Feld ein schwarzer Pfahl, belegt mit einer silbernen Wolfsangel.“ | |
| Wappenbegründung: Das Schach erinnert an die ehemalige Zugehörigkeit des Ortes zur vorderen Grafschaft Sponheim, die Farben Schwarz und Silber und die Wolfsangel sind dem Wappen des Adelsgeschlechts der von Metzenhausen entnommen. |
Sehenswert ist die Kapelle Maria Himmelfahrt aus dem 15. Jahrhundert – mit dem Chor im gotischen Baustil errichtet. Buntglasfenster mit dem Trierer Erzbischof Johann III. von Metzenhausen.