Brambostel

Brambostel
Gemeinde Wriedel
Koordinaten: 52° 58′ N, 10° 15′ OKoordinaten: 52° 57′ 42″ N, 10° 14′ 56″ O
Fläche: 13,81 km²
Einwohner: 49 (31. Dez. 2018)
Bevölkerungsdichte: 4 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 29565
Vorwahl: 05873
Brambostel (Niedersachsen)
Brambostel (Niedersachsen)
Lage von Brambostel in Niedersachsen

Brambostel ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Wriedel im Landkreis Uelzen in Niedersachsen. Bis 1972 bildete Brambostel eine eigenständige Gemeinde. Die Gemeinde Wriedel gehört zur Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf.

Geographie

Der Weiler Brambostel liegt in der Lüneburger Heide etwa acht Kilometer südwestlich von Wriedel. Im Süden der Gemarkung liegt das Naturschutzgebiet Brambosteler Moor.

Geschichte

Brambostel gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Bodenteich des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Uelzen im Departement der Aller. 1814 fiel Brambostel an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Bodenteich. Die Gemeinde Brambostel kam 1852 zum Amt Ebstorf und 1859 zum Amt Oldenstadt. 1867 fiel Brambostel mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Uelzen.

Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Brambostel am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Wriedel.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
181239
184547
187177
188559
189544
190550
192554
193950
1950119
196156
197054

Bau- und Naturdenkmale

Der Fachwerkspeicher Brambostel 3 steht unter Denkmalschutz. Eine Eiche und eine Buche westlich des Dorfs, die zusammengewachsen sind, sind ein Naturdenkmal.

Einzelnachweise

  1. ↑ Daten und Karte der Gemarkung Brambostel
  2. ↑ Angabe der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf
  3. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
  4. 1 2 Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  5. ↑ Verordnung, die Bildung der Amtsgerichte und untern Verwaltungsbehörden betr., vom 7. August 1852
  6. ↑ Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86
  7. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1972
  8. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).
  9. ↑ Volkszählung 1871
  10. ↑ Volkszählung 1885
  11. ↑ Volkszählung 1895
  12. ↑ Volkszählung 1905
  13. 1 2 Michael Rademacher: Uelzen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  14. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)