Wulfsode

Wulfsode
Gemeinde Wriedel
Koordinaten: 53° 4′ N, 10° 14′ OKoordinaten: 53° 3′ 46″ N, 10° 14′ 2″ O
Fläche: 15,31 km²
Einwohner: 79 (31. Dez. 2018)
Bevölkerungsdichte: 5 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 29565
Vorwahl: 05829
Wulfsode (Niedersachsen)
Wulfsode (Niedersachsen)
Lage von Wulfsode in Niedersachsen

Wulfsode ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Wriedel im Landkreis Uelzen in Niedersachsen. Bis 1972 bildete Wulfsode eine eigenständige Gemeinde. Die Gemeinde Wriedel gehört zur Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf.

Geographie

Das kleine Dorf Wulfsode liegt in der Lüneburger Heide etwa fünf Kilometer nordwestlich von Wriedel. Im Norden der Gemarkung liegt außerdem der Wohnplatz Langlingen und im Westen das Naturschutzgebiet Lopautal.

Geschichte

Wulfsode gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Ebstorf des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Ebstorf im Departement der Aller. 1814 fiel Wulfsode an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Ebstorf. Die Gemeinde Wulfsode kam 1859 zum Amt Medingen. 1867 fiel Wulfsode mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Uelzen.

Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Wulfsode am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Wriedel.

Speicher Langlinger Straße 4
Abschnitt der alten Salzstraße

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
181299
1845125
1871144
1885154
1895127
1905131
1925246
1939215
1950293
1961232
1970155

Bau- und Naturdenkmale

Das Hofgebäude Langlingen 1, der Doppelspeicher Langlinger Straße 4 und ein Stück der alten Salzstraße von Lüneburg nach Celle stehen unter Denkmalschutz. Zwei Rotbuchen östlich des Dorfs sind Naturdenkmale.

Öffentliche Einrichtungen

Die Ortsfeuerwehr Wulfsode hat ihr Gerätehaus am Schulweg.

Einzelnachweise

  1. ↑ Daten und Karte der Gemarkung Wulfsode
  2. ↑ Angabe der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf
  3. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
  4. 1 2 Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  5. ↑ Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86
  6. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1972
  7. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).
  8. ↑ Volkszählung 1871
  9. ↑ Volkszählung 1885
  10. ↑ Volkszählung 1895
  11. ↑ Volkszählung 1905
  12. 1 2 Michael Rademacher: Uelzen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  13. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)