Wettenbostel

Wettenbostel
Gemeinde Wriedel
Koordinaten: 53° 5′ N, 10° 17′ OKoordinaten: 53° 4′ 31″ N, 10° 16′ 59″ O
Fläche: 11,65 km²
Einwohner: 92 (31. Dez. 2018)
Bevölkerungsdichte: 8 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 29565
Vorwahl: 05829
Wettenbostel (Niedersachsen)
Wettenbostel (Niedersachsen)
Lage von Wettenbostel in Niedersachsen

Wettenbostel ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Wriedel im Landkreis Uelzen in Niedersachsen. Bis 1972 bildete Wettenbostel eine eigenständige Gemeinde. Die Gemeinde Wriedel gehört zur Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf.

Geographie

Das kleine Dorf Wettenbostel liegt in der Lüneburger Heide etwa fünf Kilometer nördlich von Wriedel.

Geschichte

Wettenbostel gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Ebstorf des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Ebstorf im Departement der Aller. 1814 fiel Wettenbostel an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Ebstorf. Die Gemeinde Wettenbostel kam 1859 zum Amt Medingen. 1867 fiel Wettenbostel mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Uelzen.

Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Wettenbostel am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Wriedel.

Hofgebäude Wettenbostel 3

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
181284
184584
1871113
188590
1895102
1905117
1925129
193998
1950197
1961144
1970105

Bau- und Bodendenkmale

Die Fachwerkhäuser Wettenbostel 3 und 17, der Treppenspeicher Wettenbostel 2 sowie die alte Schule Wettenbostel 15 stehen unter Denkmalschutz. Ein Grabhügel im Osten der Gemarkung ist ein Bodendenkmal.

Vereine

Der Kulturverein KuKuK Wettenbostel organisiert Kulturveranstaltungen.

Einzelnachweise

  1. ↑ Daten und Karte der Gemarkung Wettenbostel
  2. ↑ Angabe der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf
  3. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
  4. 1 2 Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  5. ↑ Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86
  6. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1972
  7. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).
  8. ↑ Volkszählung 1871
  9. ↑ Volkszählung 1885
  10. ↑ Volkszählung 1895
  11. ↑ Volkszählung 1905
  12. 1 2 Michael Rademacher: Uelzen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  13. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
  14. ↑ Homepage des Kulturvereins Wettenbostel