
Ernst Lichtenstein (* 13. Dezember 1900 in Braunsberg, Ostpreußen; † 20. Januar 1971 in Münster) war ein deutscher Erziehungswissenschaftler und Hochschullehrer.
Ernst Lichtenstein studierte von 1921 bis 1927 Philosophie, Psychologie, Geschichte, Soziologie und Theologie an den Universitäten München, Heidelberg, Köln und Königsberg und promovierte im Jahre 1925 an der Universität Königsberg bei Heinz Heimsoeth mit einer Dissertation über Die Wertprinzipien in Fichtes Geschichtsphilosophie. 1927 und 1929 folgten seine Staatsexamen für den höheren Schuldienst und war zunächst bis 1932 im Schuldienst in Ostpreußen tätig. Von 1932 bis 1944 unterrichtete er an verschiedenen Schulen in Griechenland als Lehrer bzw. Lektor, u. a. an der Deutschen Schule Athen. Nach Deutschland zurückgekehrt, habilitierte er sich 1947 an der Universität München für Philosophie und Pädagogik und wurde dort 1949 außerplanmäßiger Professor. 1952 erhielt er eine außerordentliche Professor an der Universität Erlangen. Von 1955 bis 1969 war Lichtenstein schließlich Professor an der Universität Münster und Direktor des Pädagogischen Seminars. Bei Lichtenstein promovierte u. a. Rita Süssmuth.
In seinen Veröffentlichungen beschäftigte sich Lichtenstein vor allem mit der Geschichte und Philosophie von Bildung und Erziehung sowie der pädagogischen Ethik.
Ernst Lichtenstein war verheiratet mit der Grundschulpädagogin Ilse Lichtenstein-Rother.
Festschrift
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lichtenstein, Ernst |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Erziehungswissenschaftler und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 13. Dezember 1900 |
| GEBURTSORT | Braunsberg, Ostpreußen |
| STERBEDATUM | 20. Januar 1971 |
| STERBEORT | Münster |