Franking | ||
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| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Land: | ||
| Politischer Bezirk: | Braunau | |
| Kfz-Kennzeichen: | BR | |
| Fläche: | 10,46 km² | |
| Koordinaten: | 48° 3′ N, 12° 55′ O | |
| Höhe: | 457 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.026 (1. Jän. 2026) | |
| Bevölkerungsdichte: | 98 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 5131 | |
| Vorwahl: | 06277 | |
| Gemeindekennziffer: | 4 04 08 | |
| NUTS-Region | AT311 | |
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Franking 26 5131 Franking | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Josef Lasser (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2021) (13 Mitglieder) |
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| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||


Franking ist eine kleine Gemeinde mit 1026 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026) im oberösterreichischen Bezirk Braunau im Innviertel nahe an der Grenze zu Salzburg und Deutschland. Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Mattighofen, bis 2004 gehörte die Gemeinde zum Gerichtsbezirk Wildshut. In bescheidenem Ausmaß gibt es seit den 1950er Jahren im Sommer Fremdenverkehr, heute ist Franking das touristische Zentrum der Region Seelentium.
Franking liegt auf 457 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 4,1 km, von West nach Ost 4,7 km. Die Gesamtfläche beträgt 10,5 km². 23,8 % der Fläche sind bewaldet, 67,6 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.
Das Gemeindegebiet umfasst folgende neun Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2026):
Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Eggenham und Holzöster.
Eine der sechs Nachbargemeinden liegt im Bezirk Salzburg-Umgebung (SL).
| Geretsberg | Eggelsberg | |
| Haigermoos | Moosdorf | |
| Sankt Pantaleon | Sankt Georgen bei Salzburg (SL) |

Der Name der Gemeinde geht auf den althochdeutschen Personennamen Franko oder Francho zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Name 1150, wo ein Ulricus von franchingen genannt wird. Der Stammsitz der Herren von Franking befand sich auf dem Burgstall, einem Hügel am Holzöstersee. Heute ist dieser Sitz nicht mehr zu sehen.
Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Im Zug der josefinischen Reformen wurde Franking 1785 von der Mutterpfarre Ostermiething losgelöst und eine selbständige Pfarre. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Während der Besatzungszeit bis 1955 lag Franking in der US-amerikanischen Zone.
Mitte der 1950er Jahre wurden erste Anstrengungen zur Etablierung des Sommertourismus unternommen. So wurde am Holzöstersee eine Badeanstalt mit Kabinen und Buffet errichtet.
Nach dem Erbhofgesetz 1931 muss der Hof mindestens 200 Jahre von der Familie bewirtschaftet worden sein.
| Franking: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2026 | ||||
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| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 482 | |||
| 1880 | 493 | |||
| 1890 | 510 | |||
| 1900 | 485 | |||
| 1910 | 513 | |||
| 1923 | 511 | |||
| 1934 | 495 | |||
| 1939 | 459 | |||
| 1951 | 603 | |||
| 1961 | 549 | |||
| 1971 | 610 | |||
| 1981 | 660 | |||
| 1991 | 957 | |||
| 2001 | 845 | |||
| 2011 | 930 | |||
| 2021 | 1.007 | |||
| 2026 | 1.026 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021 | ||||
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 957 Einwohner, 2001 dann 945 Einwohner und 2021 sogar 1.007.
In der Gemeinde gibt es eine dreiklassige Volksschule und einen Kindergarten mit zwei Gruppen für 3- bis 6-jährige Kinder.
Der erste Unterricht fand im alten Krämerhaus, einer kleinen hölzernen Sölde, statt. 1854 wurde das neue Schulhaus eingeweiht, das bis zum Beginn der 1970er Jahre in Verwendung stand. Es wurde durch einen Neubau mit Turnsaal ersetzt. Im Untergeschoß fand bis zum Umbau der Kindergarten Platz. Der Bau wurde in den Jahren 2007 bis 2009 renoviert, wobei ein zusätzlicher Klassenraum errichtet und der Turnsaal für moderne Anforderungen neu gestaltet wurde.

Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder. Nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen:
Datum = Amtsantritt

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: Unter silbernem Schildhaupt, darin stehende blaue Rauten, gespalten; rechts in Gold ein schwarzer, rechtsgewendeter, flugbereiter Rabe; links in Blau übereinander zwei silberne Seerosenblüten. Die Gemeindefarben sind Gelb-Blau-Gelb. Das silber-blaue Schildhaupt steht für die lange Verbundenheit mit Bayern.