Perwang am Grabensee | ||
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| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Land: | ||
| Politischer Bezirk: | Braunau | |
| Kfz-Kennzeichen: | BR | |
| Fläche: | 6,83 km² | |
| Koordinaten: | 48° 0′ N, 13° 5′ O | |
| Höhe: | 531 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.118 (1. Jän. 2026) | |
| Bevölkerungsdichte: | 164 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 5166 | |
| Vorwahl: | 06217 | |
| Gemeindekennziffer: | 4 04 30 | |
| NUTS-Region | AT311 | |
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Hauptstraße 16 5166 Perwang am Grabensee | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Reinhard Sulzberger (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2021) (13 Mitglieder) |
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Ansicht von Perwang | ||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||
Perwang am Grabensee ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Braunau im Innviertel mit 1118 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026). Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Mattighofen.
Perwang am Grabensee liegt auf 531 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 4,8 km, von West nach Ost 4,8 km. Die Gesamtfläche beträgt 6,9 km². 20,3 % der Fläche sind bewaldet, 69,6 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.
Der Hinweis im Ortsnamen „am Grabensee“ ist teilweise irreführend. Der See liegt nämlich größtenteils im Bundesland Salzburg, genauer hauptsächlich in der Nachbargemeinde Berndorf bei Salzburg. Das einzige öffentliche Strandbad am Grabensee liegt jedoch in der Gemeinde Perwang am nördlichen Ufer und wird von der Gemeinde Perwang betrieben.
Das Gemeindegebiet umfasst folgende 15 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2026):
Die Gemeinde besteht aus den zwei Katastralgemeinden Perwang und Rudersberg.
Drei der sechs Nachbargemeinden liegen im Bezirk Salzburg-Umgebung (SL).
| Dorfbeuern (SL) | Feldkirchen bei Mattighofen | Kirchberg bei Mattighofen |
| Nußdorf am Haunsberg (SL) | Palting | |
| Berndorf bei Salzburg (SL) |
Das Gebiet wurde im 6. Jahrhundert durch die Bajuwaren besiedelt, darauf weisen die Ortsnamen Ober- und Unteröd, Rödhausen und Hinterbuch hin. Die erste urkundliche Erwähnung von Perwang erfolgte als Pirchinuvanth in einer Urkunde von 963. Darin wird beschrieben, dass Perwang im Zuge eines Tausches zwischen dem Grafen Aribo und dem Salzburger Erzbischof Friedrich I. an Salzburg kam, wo es 400 Jahre lang bleiben sollte.
Von 1391 an ist das Salzburger Geschlecht der Noppinger Besitzer des Meierhofes Perwang. Im Jahr 1473 bauen die Brüder Seybot, Chunrad, Georg und Christian von Nopping eine kleine Kirche, die dem hl. Johannes dem Täufer geweiht wird. Daraus entwickelt sich die heutige Pfarrkirche.
Das heutige Gemeindegebiet war lange Zeit geteilt. Der östliche Teil gehörte zu Bayern und kam 1779 im Frieden von Teschen zu Österreich. Im Zuge der Abtretung von Bayern an Österreich besuchte 1779 Kaiser Josef II. das Innviertel und nächtigte am 28. Oktober in Perwang. Der größere westliche Teil war im Besitz des Erzstifts Salzburg und kam erst 1805 zu Österreich.
Im Jahr 1786 wurde Perwang eine eigene Pfarre, 1848 wurde die Gemeinde Palting-Perwang gegründet, wobei der Gemeindesitz regelmäßig wechselte.
1958 initiierte Palting eine Volksbefragung, trennte sich von Palting-Perwang und ist seitdem eine eigenständige Gemeinde.
| Perwang am Grabensee: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 368 | |||
| 1880 | 359 | |||
| 1890 | 374 | |||
| 1900 | 399 | |||
| 1910 | 399 | |||
| 1923 | 407 | |||
| 1934 | 405 | |||
| 1939 | 389 | |||
| 1951 | 420 | |||
| 1961 | 435 | |||
| 1971 | 517 | |||
| 1981 | 607 | |||
| 1991 | 640 | |||
| 2001 | 718 | |||
| 2011 | 884 | |||
| 2021 | 1.075 | |||
| 2026 | 1.118 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021 | ||||
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 640 Einwohner. Da sowohl Geburtenbilanz als auch Wanderungsbilanz positiv waren, stieg die Bevölkerungszahl auf 718 im Jahr 2001 und weiter auf 884 im Jahr 2011, um 2025 einen Höchststand von 1.133 Personen zu erreichen (Stand 2025).

Von den 37 landwirtschaftlichen Betrieben des Jahres 2010 wurden sechzehn im Haupt- und 21 im Nebenerwerb geführt. Die Haupterwerbsbauern bewirtschafteten mehr als zwei Drittel der Flächen. Der größte Arbeitgeber im Produktionssektor war die Bauwirtschaft mit 31 Beschäftigten. Im Dienstleistungssektor gab es die meisten Erwerbstätigen in den Bereichen soziale und öffentliche Dienste, freiberufliche Tätigkeiten und Beherbergung und Gastronomie.
| Wirtschaftssektor | Anzahl Betriebe | Erwerbstätige | ||
|---|---|---|---|---|
| 2011 | 2001 | 2011 | 2001 | |
| Land- und Forstwirtschaft 1) | 37 | 40 | 24 | 31 |
| Produktion | 8 | 9 | 45 | 62 |
| Dienstleistung | 32 | 10 | 66 | 32 |
1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999
Im Jahr 2011 wohnten 455 Erwerbstätige in Perwang. Davon arbeiteten 79 in der Gemeinde, mehr als achtzig Prozent pendelten aus.

Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder. Nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen:

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens:
Die Gemeindefarben sind Weiß-Rot-Gelb.