Frei Otto

Frei Paul Otto (* 31. Mai 1925 in Siegmar; † 9. März 2015 in Leonberg) war ein deutscher Architekt, Architekturtheoretiker und Hochschullehrer. Seine Arbeiten im Leichtbau mit Seilnetzen, Gitterschalen und anderen zugbeanspruchten Konstruktionen machten ihn zu einem der bedeutendsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Er zählt neben Richard Buckminster Fuller und Santiago Calatrava zu den wichtigsten Vertretern der organischen Architektur.

Ottos architektonisches Ziel und Ideal war das Bauen mit einem minimalen Aufwand an Materie, Fläche und Energie, was ihn nebenbei auch zu einem Pionier des ökologischen Bauens machte. Mit seinen „leichten, flexiblen Bauten“ erhoffte er sich „auch eine neue, offene Gesellschaft“. Frei Otto wurde 2015 mit dem Pritzker-Preis geehrt und war nach Gottfried Böhm der zweite deutsche Architekt, der die weltweit wichtigste Architektur-Auszeichnung erhielt.

Olympiapark in München mit Olympiastadion (hinten), Olympiahalle (rechts) und Olympia-Schwimmhalle (links unten)

Leben und Werk

Die Anfänge

Sein Vorname Frei geht auf seine Mutter zurück, da dies ihr Lebensmotto war. Ottos Eltern waren Mitglieder im Deutschen Werkbund. Ursprünglich wollte Frei Otto, wie sein Vater und Großvater auch, Bildhauer werden. Auf der Handelsschule kam Otto durch seinen Lehrer mit dem Segelfliegen und dem Modellbau in Kontakt. Beim Erwerb des Segelflugscheins konnte er sich auch Kenntnisse über Leichtbauweisen und rahmengespannte Membranen verschaffen. 1943 trat er sein Architekturstudium an der Technischen Hochschule Berlin an, das durch seinen Kriegsdienst unterbrochen wurde. Noch im selben Jahr wurde er als Kampfpilot ausgebildet und eingesetzt.

Studienjahre

Otto geriet in Nürnberg schließlich in französische Kriegsgefangenschaft. Noch während seiner Gefangenschaft war er an der Gestaltung eines Kriegsgefangenenlagers in Chartres mit mehreren Bauten in einer kostengünstigen Leichtbauweise beteiligt. Eine Inspiration war für ihn der tägliche Anblick der steinernen Leichtbauweise in Gestalt der Kathedrale von Chartres. 1948 nahm er das Studium der Architektur an der Technischen Hochschule Berlin wieder auf. 1950 wurde er als Stipendiat von seiner Fakultät ausgewählt, um für ein halbes Jahr in den Vereinigten Staaten studieren zu können. Auf seiner Amerikareise konnte er die führenden Architekten seiner Zeit und ihre Bauten kennenlernen: Erich Mendelsohn, Ludwig Mies van der Rohe, Richard Neutra, Frank Lloyd Wright, Eero Saarinen und Fred Severud. Aus dieser Studienreise erwuchs seine Freundschaft mit Ludwig Mies van der Rohe. Später korrigierte er auf dessen Anfrage die Statik der Neuen Nationalgalerie in West-Berlin, indem er die ursprünglich vorgesehenen vier Hauptstützpfeiler durch jeweils zwei unscheinbare Stützen auf jeder Seite ersetzte. Otto war außerdem in seinen Studienjahren Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Dorton Arena

Im Büro des Bauingenieurs Fred Severud in New York sah er das Modell der Dorton Arena in Raleigh (North Carolina) nach einem Entwurf von Matthew Nowicki, des ersten großen Bauwerks mit einem hängenden Dach. Das sattelförmig geschwungene Dach der Dorton Arena ist ein Seilnetz, das an zwei halbrunden, gegenüberliegenden und leicht nach unten abgeschrägten Randseilen aufgehängt wurde. Die beiden Randseile kreuzen sich am Dachrand und stabilisieren sich im Erdreich gegenseitig durch horizontale Stahlträger. Diese Konzeption beeindruckte Otto so stark, dass er 1952/53 über diese neue Bautechnik seine Doktorarbeit schrieb.

1954 erschien seine Dissertation mit dem Titel „Das hängende Dach“, die die Bautechnik zugbeanspruchter Flächentragwerke erstmals umfassend darstellt. Während dieser Arbeit lernte er Peter Stromeyer kennen, den Geschäftsführer einer Firma für Großzeltebau in Konstanz. Stromeyer stellte für ihn all seine Zeltbauten her, darunter vor allem den Aufsehen erregenden deutschen Pavillon für die Weltausstellung Expo 67 in Montreal im Jahr 1967. Eine weitere Folge seiner Dissertation waren Einladungen zu Gastprofessuren in den USA, darunter als Visiting Professor an der Washington University in St. Louis im Jahr 1958, an der Yale University in New Haven im Jahr 1960 und im Jahr 1962 an der University of California in Berkeley, am M.I.T. und an der Harvard University.

Praktiker, Gründer und Visionär

1952 eröffnete Otto in Berlin-Zehlendorf ein eigenes Architekturbüro, und 1957 gründete er eine Entwicklungsstätte für den Leichtbau. 1958 war er als Gastdozent an der Hochschule für Gestaltung Ulm tätig, an der er eine Reihe von Projekten leitete. Im selben Jahr wurde er Mitglied der Architektengruppe GEAM (Groupe d’Etudes d’Architecture Mobile). An der Technischen Hochschule Berlin gründete er 1961/62 mit dem Biologen Johann-Gerhard Helmcke die Forschungsgruppe Biologie und Bauen, in der Mediziner, Paläontologen und Architekten natürliche Konstruktionen erforschten, die auf pneumatischen und biologischen Konstruktionsprinzipien basieren. So gestaltete er 1963 den freistehenden Glockenturm der evangelischen Kirche in Berlin-Schönow nach dem Vorbild des Skeletts einer Kieselalge. Das Institut für Leichte Flächentragwerke (IL), das Otto 1964 an der Technischen Hochschule Stuttgart gründete, diente als Modell für den deutschen Pavillon bei der Expo 67 in Montreal. 1969 wurde er zum Leiter des Sonderforschungsbereichs 64 „Weitgespannte Flächentragwerke“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft ernannt. Im Juli 1984 wurde dieses Projekt vom Sonderforschungsbereich 230 „Natürliche Konstruktionen – Leichtbau in Architektur und Natur“ bis Dezember 1995 am Institut für Leichte Flächentragwerke fortgeführt. 1976 wurde er zum Ordentlichen Professor der Universität Stuttgart ernannt und lehrte dort bis zu seiner Emeritierung 1990. Das Institut für Leichte Flächentragwerke (IL) firmiert heute unter dem Namen Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK) und wird von Lucio Blandini geleitet.

Es gibt nicht viele Bauwerke, für die Otto allein verantwortlich zeichnet; viele seiner Bauwerke sind in Zusammenarbeit mit Kollegen und unter Einbeziehung der Nutzer entstanden. Otto selbst bezeichnete sich vor allem als Ideengeber. „Ich habe wenig gebaut. Ich habe viele ‚Luftschlösser‘ ersonnen.“ Seine biomorphen Bauformen verdanken ihre Existenz nicht seiner Schöpfungskunst, sondern beruhen auf der Formenfindung von natürlich vorkommenden Strukturen. „Die Form wird nicht erschaffen, sondern experimentell ermittelt, denn sie ist zuallererst Ausdruck herrschender statischer Kräfte und ergibt sich als Reaktion auf diese“, beschreibt der Architekturkritiker Falk Jaeger den Gestaltungsprozess von Otto.

Seit den 1980er Jahren realisierte Otto mit seinem Schüler Mahmoud Bodo Rasch und dessen Architekturbüro Rasch + Bradatsch, ab 1998 SL Rasch GmbH Special and Lightweight Structures, unter anderem Zeltdachkonstruktionen im islamischen Raum, darunter eine Zeltstadt für die Haddsch-Pilger in Mekka.

Dachkonstruktionen

Die zeltartigen Dachkonstruktionen gehören zu den bekanntesten Bauwerken Ottos. Eine seiner ersten Zeltdach-Konstruktionen war 1957 das Sternwellenzelt im Kölner Tanzbrunnen anlässlich der Bundesgartenschau 1957. Weitere Zeltkonstruktionen auf anderen Ausstellungen sollten folgen. Zur Optimierung der Dächerformen experimentierte Otto mit Drahtmodellen, die er in Seifenlauge tauchte und die dann von einer Seifenhaut mit dem geringstmöglichen Flächeninhalt, einer Minimalfläche, überspannt wurden. Dafür wurde eigens eine Seifenhautmaschine mit Klimakammer entwickelt und gebaut, um systematisch die Geometrie der Seifenhautmodelle zu erfassen und zu vermessen. Diese Grundform stellt jedoch nur einen Teil seiner Ideen und Bauten dar, als weitere elementare Formen sind der Pneu, Gitterschalen und Seilnetze zu nennen. Er übertrug jenes natürliche Formungsprinzip dann auf die Seilnetze, indem er diese Netze aufhängte, deren Form stabilisierte und sie schließlich umkippte. Nach diesem Verfahren der Formgebung gestaltete er auch Gitterschalen aus langen Holzlatten wie weltweit erstmals mit der Multihalle in Mannheim.

Japanischer Pavillon, Expo 2000, Hannover

Eine Weiterentwicklung stellt der japanische Pavillon für die Expo 2000 in Hannover dar, den er gemeinsam mit Shigeru Ban entwarf. Hier bestand das Tragwerk zunächst nur aus gebogenen Kartonröhren, das jedoch auf Wunsch der Prüfingenieure mit Holzlatten verstärkt werden musste.

Mit Günter Behnisch und dessen Architekturbüro verwirklichte er von 1968 bis 1972 die Überdachung des Hauptsportstättenbereiches am Olympiagelände in München. Das Architekturmagazin Häuser wählte 2002 dieses Ensemble zum besten deutschen Gebäude aller Zeiten. Die gewählte Dachkonstruktion basiert letztlich auf seinen Entwürfen, nachdem sich Behnisch aufgrund unerwarteter Schwierigkeiten (zu große Spannweite) an den Ideengeber selbst wandte. Dennoch fielen Otto die Randseile und die Dachstützen viel zu massiv aus. Die leitenden Bauingenieure Fritz Leonhardt und Jörg Schlaich konnten schließlich ihre Konzeption von statischer Sicherheit durchsetzen. Viel eher entspricht dagegen die luftige und fast unsichtbare Großvoliere im Münchner Tierpark Hellabrunn (Architekt: Jörg Gribl) seinen Vorstellungen vom leichten Bauen. Diese Anlage ist mittlerweile zu einem Wahrzeichen des Tierparks geworden. Mit der Vergänglichkeit und Schönheit seiner Werkstoffe illustrierte er 1977 auch eine Tournee von Pink Floyd in Form von riesigen umgestülpten Schirmen. Für das Projekt Stuttgart 21 war Otto auf Anfrage von Christoph Ingenhoven Berater für Sonderkonstruktion bei den „Lichtaugen“ – tropfenförmige Oberlichtöffnungen im Park, die als herabfließende Geschosspfeiler („Kelchstützen“) auf den Bahnsteigen ruhen. Im August 2010 meinte er, dass wegen des geologisch schwierigen örtlichen Untergrunds und den daraus resultierenden Gefahren das Bauprojekt gestoppt werden sollte.

Brückenbauten

Von Frei Otto stammen verschiedene Brückenbauten, die auffallend leicht sowohl in der Aufhängung als auch in der Seitenflächengestaltung sind. Ein Beispiel findet sich im Ruhrgebiet: die Fußgängerbrücken im Landschaftspark Mechtenberg.

Familie

Seit 1952 war Otto mit seiner Frau Ingrid Smolla verheiratet, mit der er fünf Kinder hatte: Angela Boley, Bettina Otto-Matthes, Christine Otto-Kanstinger, Dietmar Otto und Erdmute Böcker. Bis zu seinem Lebensende arbeitete er in seinem Atelier in Warmbronn bei Leonberg, teilweise in Zusammenarbeit mit seiner Frau Ingrid und seiner Tochter, der Architektin Christine Otto-Kanstinger. Eine zunehmende Erblindung schränkte ihn jedoch in seinen Möglichkeiten ein. Otto wurde auf dem Friedhof von Warmbronn beigesetzt.

Nachlass

Sein umfangreiches Werkarchiv wird vom Südwestdeutschen Archiv für Architektur und Ingenieurbau (saai) in Karlsruhe aufbewahrt. Das saai zeigte in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung und dem ZKM Karlsruhe die bisher größte Ausstellung zu Frei Ottos Œuvre vom 5. November 2016 bis zum 19. März 2017 unter dem Titel Frei Otto. Denken in Modellen.

Verschiedenes

Am 25. Juni 2018 luden die Möbelfirma Wilkhahn, die Bundesarchitektenkammer und die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) eine Reihe von Architekturprofessoren und Architekten zu einem Symposium ein, das über „Frei Ottos ideelles Erbe“ vortrug und diskutierte. Für Wilkhahn entwarf Otto Mitte der 1980er-Jahre vier als leichte Holzkonstruktion ausgeführte Zeltdachpavillons. Unter Mitsprache der Belegschaft entstand Ottos einziges Industriegebäude mit viel Ausblick und Raum. Der Wilkhahn-Geschäftsführer Jochen Hahne sagte beim Symposium zu Ottos architektonischem Erbe: „Egal welche Ideen und zukunftsweisenden Vorhaben man heute plant, Frei Otto war schon da.“ Seine ökologischen, sozial und kulturell geprägten Gestaltungsprinzipien hätten, neben der innovativen und experimentellen Formfindung, mehr denn je Bestand.

Werkschau (Auswahl)

Bauten (Auswahl)

Ehrungen und Auszeichnungen (Auswahl)

Würdigungen

„Ein glänzender Mann, mehr Wissenschaftler als Künstler, voller origineller Ideen, in seinen Ansichten ausgeglichen und gedankenvoll.“

– Walter Gropius, 1963.

„Nur einmal in einer Generation erfindet jemand ein ganz neues Universum von Ideen und von Lösungen. Und das war er: Frei.“

– Edward Cullinan, 2005.

„Von ganz früh an waren wir fasziniert von Ottos Fähigkeiten, Raum zu gestalten. Diese Gebäude, die gar nicht zu existieren scheinen. So zart sind sie – wie Schmetterlingsflügel.“

– Peter Cook, 2005.

„Es gibt wieder ein gewaltiges Interesse an Leichtbauten, an zeltartigen Strukturen. Ottos Netze und all diese Dinge, die er in seinem Institut gemacht hat, sind wieder sehr in den Mittelpunkt gerückt.“

– Zaha Hadid, 2005.

„Frei Otto hat seine Erfindungen nicht patentieren lassen, sondern allen geschenkt, damit spätere Konstrukteure davon profitieren können. Er war ein großer Humanist.“

– Kristin Feireiss, 2015.

„Frei Otto hat für immer unsere Art, über Bauten zu denken, verändert. […] Er hat in Frage gestellt, was da war, und ist zurück zur Natur gegangen. Er war weit vor seiner Zeit.“

– Frank Gehry, 2015.

Ausstellungen

Schriften (Auswahl)

Literatur (Auswahl)

Filme (Auswahl)

Commons: Frei Otto – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Biografien

Artikel

Interviews

Nachrufe

Einzelnachweise

  1. 1 2 Frei Otto: ‚Weniger ist mehr‘, dieses Wort faszinierte mich: Weniger Häuser, weniger Material, weniger Beton und weniger Energie verbrauchen, aber menschlich bauen unter Verwendung dessen, was vorhanden ist: Erde, Wasser, Luft. Naturnah bauen und aus wenig viel machen […]. Lieber gar nicht bauen als zu viel bauen! Das waren alte und neue Ziele. In: Architektur Natur. (Memento vom 10. Oktober 2007 im Internet Archive). Ausschnitt, (PDF; 2 S., 12 kB), Warmbronner Schriften 7, Christian-Wagner-Gesellschaft, Warmbronn 1996.
  2. 1 2 Cornelia Escher, Kim Förster: „Ich war Dr. Zelt.“ Frei Otto über Anpassungsfähigkeit, Ökologie und Ökonomie im Bauen. Interview am 22. Oktober 2012 in Warmbronn. In: ARCH+ – Zeitschrift für Architektur und Städtebau, 210, 2013, S. 72–80, (PDF; 9 S., 17,6 MB), Artikelanfang des Originals (deutsch, englisch).
  3. 1 2 Hanno Rauterberg: Der Herr des Augenblicks. Seine Liebe gilt dem Leichten und Beweglichen. (Memento vom 5. März 2018 im Internet Archive). In: Die Zeit, 2. Januar 2003, Nr. 2, Interview.
  4. 1 2 The Pritzker Architecture Prize – Frei Otto. Abgerufen am 14. August 2023.
  5. 1 2 Pritzker Prize for Frei Otto, German Architect, Is Announced After His Death (Published 2015). 10. März 2015 (nytimes.com [abgerufen am 14. August 2023]).
  6. ↑ Martin Schuster: Seminararbeit Designgeschichte: Frei Otto. In: Universität Stuttgart, 1997.
    Dieter Wunderlich: Biografie Frei Otto 1925–2015.
  7. 1 2 3 Kateryna Serebryakova: Von der Natur gefangen: Frei Otto, Architekt. (Memento vom 3. März 2016 im Internet Archive) In: Universität Stuttgart, 10. April 2006.
  8. 1 2 3 4 Frei Ottos - Lebenslauf. Abgerufen am 14. August 2023.
  9. ↑ Till Boettger: Schwellenräume: Übergänge in der Architektur. Analyse- und Entwurfswerkzeuge. Birkhäuser, 2014, ISBN 978-3-03821-396-3 (google.de [abgerufen am 14. August 2023]).
  10. ↑ Claus Uwe Derichs: Selbstbildende Formentstehung als Gestaltungsvision. werkundzeitgespräch mit Frei Otto. (Memento vom 3. Mai 2005 im Internet Archive). In: werk und zeit, Zeitschrift des Deutschen Werkbundes, 2002, April, Heft 1.
  11. ↑ 90 JAHRE 90 KÖPFE. Abgerufen am 14. August 2023.
  12. ↑ Frei Otto, Juan Maria Songel: A Conversation with Frei Otto. Princeton Architectural Press, 2010, ISBN 978-1-56898-884-9 (google.de [abgerufen am 14. August 2023]).
  13. ↑ Paulo J. Cruz: Structures and Architecture: New concepts, applications and challenges. CRC Press, 2013, ISBN 978-1-4822-2461-0 (google.de [abgerufen am 14. August 2023]).
  14. ↑ Frei Otto zur Zukunft des Zeltbaus. (Memento vom 4. Mai 2016 im Internet Archive). In: Detail 2000, Heft 6.
  15. 1 2 Rainer Barthel: In Gedenken an Frei Otto. In: Technische Universität München / Fakultät für Architektur, 8. April 2015.
  16. ↑ Frei Otto: Architektur Natur. (Memento vom 10. Oktober 2007 im Internet Archive). (PDF; 2 S., 12 kB), Warmbronner Schriften 7, Christian-Wagner-Gesellschaft, Warmbronn 1996.
  17. ↑ Sonderforschungsbereich 230 „Natürliche Konstruktionen – Leichtbau in Architektur und Natur“ Der Sonderforschun. Abgerufen am 14. August 2023.
  18. ↑ Herr Lucio Blandini, Prof. Dr.-Ing. M.Arch. | Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren | Universität Stuttgart. Abgerufen am 18. März 2025.
  19. ↑ Die Luftschlösser. 14. April 2009, abgerufen am 14. August 2023.
  20. 1 2 M. V. S. Import: Frei Otto (1925-2015). 1. Juni 2005, abgerufen am 14. August 2023 (deutsch).
  21. ↑ kölnkongress - Locations - Tanzbrunnen - Köln Historie. 22. März 2009, archiviert vom Original am 22. März 2009; abgerufen am 14. August 2023.
  22. ↑ Ottos Vorläufer in der Anwendung von Seilnetzen war der russische Architekt Wladimir Schuchow (1853–1939).
  23. ↑ Japan Pavillion Expo 2000 Hannover - Data, Photos & Plans. In: WikiArquitectura. Abgerufen am 14. August 2023 (englisch).
  24. 1 2 „Deutschlands Beste Bauten“: Das Olympia-Stadion in München ist die Nr. 1. In: baulinks.de, 18. November 2002, Pressemitteilung von G&J, Kriterien.
  25. ↑ Tierparkplan: Großvoliere. (Memento vom 6. Juli 2011 im Internet Archive). In: Tierpark Hellabrunn München und Frei Otto, Architekt der Hellabrunner Großvoliere, ist gestorben. (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2024. Suche im Internet Archive) In: Tierpark Hellabrunn, 11. März 2015.
    Foto: Tierpark Hellabrunn – Grossvoliere. (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive) In: zoolex.org, aufgerufen am 11. März 2015.
    Christoph Randl: … in die Jahre gekommen. Voliere im Tierpark Hellabrunn in München. In: db deutsche bauzeitung, 30. Mai 2011, aufgerufen am 30. Januar 2022.
  26. ↑ Wandelbare Bühnenschirme für eine Konzerttournee von Pink Floyd. (Memento vom 7. November 2017 im Internet Archive). In: Architekturmuseum der TU München, 2005, aufgerufen am 11. März 2015.
  27. ↑ ingenhoven architects - Meilenstein in Stuttgart: Erster Musterkelch wurde betoniert. Abgerufen am 14. August 2023.
  28. ↑ Alle vier Plattformen komplett begehbar. S21: Bahnsteige für neuen Stuttgarter Hauptbahnhof fertig betoniert. (Memento vom 30. Januar 2022 im Internet Archive). In: SWR Aktuell, 28. Januar 2022, mit Baustellen-Fotos und Video (0:30 Min.)
  29. ↑ Architekt Frei Otto: Bahn soll bei Stuttgart 21 Notbremse ziehen. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 14. August 2023]).
  30. ↑ Stuttgart 21-Architekt fordert den sofortigen Baustopp. In: stern.de. 26. August 2010, abgerufen am 14. August 2023.
  31. ↑ „Skulpturale Qualität“. In: Bahnprojekt Stuttgart–Ulm e. V. (Hrsg.): Bezug. Nr. 43, April 2025, ZDB-ID 2663557-4, S. 18–23 (PDF).
  32. ↑ Fußgängerbrücken Mechtenberg bei Gelsenkirchen. Abgerufen am 14. August 2023.
  33. ↑ Frei Otto, Architect, Dies at 89; the Soap Bubble Was an Inspiration (Published 2015). 11. März 2015 (nytimes.com [abgerufen am 14. August 2023]).
  34. ↑ bild. kunst 82. Abgerufen am 14. August 2023.
  35. ↑ Joachim Kleinmanns: KIT - saai - Bestand - Personen. 6. Juni 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 9. März 2022; abgerufen am 14. August 2023 (deutsch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  36. 1 2 Frei Otto. Denken in Modellen. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 14. August 2023; abgerufen am 14. August 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  37. ↑ Architektur-Symposium im und zum Erbe von Frei Otto. Abgerufen am 14. August 2023.
  38. ↑ Frei Ottos Konzeption einer Arbeitsstätte. Abgerufen am 14. August 2023.
  39. 1 2 Ulla Hanselmann: Jahrhundert-Architektur aus Stuttgart. Ein Zelt für „Swinging Germany“. In: Stuttgarter Zeitung, 7. Januar 2020, mit Fotostrecke.
  40. ↑ Landesdenkmalamt Berlin: Denkmaldatenbank – Mietshausgruppe & Siedlung Badener Ring 22 & 24 & 26 Bayernring 29 & 29A & 29B & 30 & 31 & 31A & 32 & 33 Boelckestraße 17 & 19
  41. ↑ Landesdenkmalamt Berlin: Denkmaldatenbank – Gemeindekirche Schönow
  42. ↑ Bayerische Staatszeitung. Abgerufen am 22. November 2025.
  43. 1 2 Tuwaiq Palace, Riyadh, Saudi Arabia. (Memento vom 24. April 2001 im Internet Archive). In: Aga Khan Award for Architecture.
  44. ↑ Fertigungspavillons der Firma Wilkhahn in Bad Münder. (Memento vom 25. Februar 2017 im Internet Archive). In: Architekturmuseum der TU München. Ausstellung „Frei Otto – Leicht bauen, natürlich gestalten“ 2005, aufgerufen am 11. März 2015.
  45. ↑ Reinhard A. Müller: Fabrikarchitektur im 20. Jahrhundert: Die Wilkhahn-Bauten in Bad Münder. Hintergründe, Entstehung, Kontexte. Springer Vieweg, Wiesbaden 2024. ISBN 978-3-658-44536-2.
  46. ↑ Baumhäuser von Frei Otto in Berlin-Tiergarten | sdg21. 22. August 2016, abgerufen am 14. August 2023 (deutsch).
  47. ↑ Video: Animation. Baufortschritt – Stuttgart 21. In: Deutsche Bahn AG Bahnprojekt Stuttgart–Ulm, 15. August 2021, ab 3:12 Min. – 3:50 Min. und
    Bildergalerie: Großprojekt Stuttgart 21: Wie der Bahnhof einmal aussehen soll. In: manager magazin, 30. November 2010.
  48. ↑ Bahnhofsprojekt: So soll Stuttgart 21 aussehen. In: welt.de. Abgerufen am 14. August 2023.
  49. ↑ Ein Zelt für „Swinging Germany“. In: Stuttgarter Zeitung. Abgerufen am 14. August 2023.
  50. ↑ Intercontinental Hotel and Conference Centre, Mecca, Saudi Arabia. (Memento vom 22. April 2001 im Internet Archive). In: Aga Khan Award for Architecture
  51. ↑ Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA. Abgerufen am 17. Juni 2024.
  52. ↑ Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg – Liste der Ordensträgerinnen und Ordensträger 1975–2026. (PDF; 356 kB). Staatsministerium Baden-Württemberg, 16. Juni 2026, Seite 44.
  53. ↑ Ausstellung des Architekturmuseums zu Frei Otto. (Memento vom 25. März 2013 im Internet Archive).
  54. ↑ Olympiapark München. Anlagen und Bauten für die Olympischen Spiele 1972. Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA, abgerufen am 14. August 2023.
  55. 1 2 3 Im Dokumentarfilm: Von Seifenblasen und Zelten. (Memento vom 15. April 2013 im Webarchiv archive.today). Erstausstrahlung: arte, 22. April 2005.
  56. ↑ Gedenken an Frei Otto. „Er war die Lichtgestalt der Architektur“. Kristin Feireiss im Gespräch mit Christine Watty. In: Deutschlandradio Kultur. 3. März 2015.
  57. ↑ dpa: Posthum: Architektenpreis für Frei Otto. In: Deutsche Welle. 16. Mai 2015.
      Tributes to Frei Otto. (Memento vom 18. März 2015 im Internet Archive). In: Pritzker-Preis. 2015.
  58. 1 2 3 4 5 Biographie – Ausstellungen. (Memento vom 17. Dezember 2013 im Internet Archive). In: Architekturmuseum der TU München.
  59. ↑ Frei Otto: Medizinische Fakultät Ulm. 25. Juni 2013 (dam-online.de [abgerufen am 14. August 2023]).
  60. ↑ Ausstellungsnachweis in Olaf Holzapfel: Zaun Display. In: documenta 14, 8. April – 17. September 2017, (PDF; 17 S., 8 MB), aufgerufen am 5. November 2017.
  61. ↑ Bionik und organische Architektur. 30. März 2013, abgerufen am 14. August 2023.
  62. ↑ Andreas Rossmann: Buchbesprechung, Der die Dächer schweben lehrte / Bauen mit der Natur: Ein Band studiert das Werk von Frei Otto, dem Pionier der grünen Architektur. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30. Mai 2025, Seite 10.