Giumaglio

Giumaglio
Wappen von Giumaglio
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Vallemaggiaw
Kreis: Kreis Maggia
Gemeinde: Maggia TIi2
Postleitzahl: 6678
frühere BFS-Nr.: 5313
Koordinaten: 695866 / 125501Koordinaten: 46° 16′ 27″ N, 8° 40′ 56″ O; CH1903: 695866 / 125501
Höhe: 367 m ü. M.
Höhenbereich: 337–2379 m ü. M.
Fläche: 13,16 km²
Einwohner: 210 (2003)
Einwohnerdichte: 16 Einw. pro km²
Website: www.maggia.ch
Giumaglio
Giumaglio
Karte
Giumaglio (Schweiz)
Giumaglio (Schweiz)
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Gemeindestand vor der Fusion am 4. April 2004
Luftbild (1954)
Osteria del Nito
Alpe Spluga

Giumaglio ist ein Dorf und Ortsteil der Gemeinde Maggia im Kreis Maggia im Bezirk Vallemaggia des Schweizer Kantons Tessin. Bis zum 4. April 2004 war Giumaglio eine selbstständige Gemeinde.

Geographie

Der Ort liegt auf der linken Seite des Flusses Maggia etwa 15 Kilometer (Luftlinie) nordwestlich von Locarno, auf einer Höhe von 360 m ü. M. und ist heute Teil der am 4. April 2004 gegründeten Gemeinde Maggia.

Geschichte

Giumaglio bildete schon im 15. Jahrhundert eine Vicinìa. 1531 sandte es einen Vertreter in den Generalrat des Maggiatals und ernannte den Vogteischreiber, wenn der Kanton Solothurn den Vogt stellte. Die 1407 erwähnte Pfarrkirche wurde am 24. Juni 1703 geweiht und 1876 vergrössert; der Kirchturm wurde 1763 beendigt. Die Kirche besitzt ein Prozessionskreuz vom 15. Jahrhundert; die Bruderschaft des heiligen Sakraments geht auf 1669 zurück. Zahlreiche Bewohner wanderten im 18. Jahrhundert nach Rom und im 19. Jahrhundert nach Kalifornien aus.

Giumaglio ist seit 2004 mit Aurigeno, Coglio, Lodano, Moghegno und Someo Teil der Gemeinde Maggia. Es bildet aber nach wie vor eine eigenständige Bürgergemeinde.

Bevölkerung

Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Literatur

Kunstgeschichte
Commons: Giumaglio – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Alpe Spluga. In: alpespluga.ch, abgerufen am 19. Juli 2024 (italienisch; mit Fotos).
  2. ↑ Patriziato di Giumaglio (italienisch) auf ti.ch/di/sel/patriziati
  3. ↑ Martin Schuler: Cantone Ticino – L’effettivo della popolazione a livello locale prima del 1850. (CSV; 34 KB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 16. Juni 2023, abgerufen am 4. Februar 2025.
  4. ↑ Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden. (XLSX; 10 MB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 12. Juli 2024, abgerufen am 4. Februar 2025 (Öffnung in Excel nur über "Anhang/Excel-Datensatz" möglich).
  5. 1 2 3 Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 244–246.
  6. ↑ Martino Signorelli: Storia della Valmaggia. S. 325, 348.
  7. ↑ Celestino Trezzini: Adami. In Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, Band 1, Attinger, Neuenburg, S. 96 (PDF auf biblio.unibe.ch, abgerufen am 6. Mai 2017).
  8. ↑ Celestino Trezzini: Giovanni Giacomo Adami. In Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, Band 1, Attinger, Neuenburg, S. 97 (PDF, auf biblio.unibe.ch, abgerufen am 6. Mai 2017).
  9. ↑ Maria Adami (italienisch) auf todesanzeigenportal.ch/todesanzeige (abgerufen am 6. Mai 2017).
  10. ↑ Celestino Trezzini: Celestino Pozzi. In Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz. Band 5, Attinger, Neuenburg, S. 476 (PDF Digitalisat, abgerufen am 12. Mai 2017)
  11. ↑ Antonio Padlina (Memento vom 13. März 2017 im Internet Archive) auf myheritage.it (abgerufen am 13. März 2017).
  12. ↑ Livia Römer Brusetti Biografie (mit Foto) auf brusettiarte.com
  13. ↑ Livia Brusetti auf portal.dnb.de (abgerufen am 21. März 2017).