Lodano

Lodano
Wappen von Lodano
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Vallemaggiaw
Kreis: Kreis Maggia
Gemeinde: Maggia TIi2
Postleitzahl: 6678
frühere BFS-Nr.: 5316
Koordinaten: 696160 / 123777Koordinaten: 46° 15′ 31″ N, 8° 41′ 9″ O; CH1903: 696160 / 123777
Höhe: 341 m ü. M.
Höhenbereich: 321–2315 m ü. M.
Fläche: 13,61 km²
Einwohner: 191 (2003)
Einwohnerdichte: 14 Einw. pro km²
Website: www.maggia.ch
Lodano
Lodano
Karte
Lodano (Schweiz)
Lodano (Schweiz)
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Gemeindestand vor der Fusion am 4. April 2004
Lodano, Luftbild (1954)
Bahnhof Lodano, in Betrieb bis 1965
Hans Stocker: Glasfenster. Römisch-katholische Pfarrkirche St. Karl Luzern

Lòdano ist eine frühere politische Gemeinde im Kreis Maggia, im Bezirk Vallemaggia des Kantons Tessin in der Schweiz.

Geographie

Der Ort liegt auf einer Höhe von 345 m ü. M am rechten Ufer des Flusses Maggia etwa 13 Kilometer (Luftlinie) nordwestlich von Locarno.

Geschichte

Eine erste Erwähnung findet das Dorf im Jahre 1260 unter dem damaligen Namen Lodino, dann Lodeno 1403, Ladino 1591, Lodine 1689. Das Dorf bildete im 15. Jahrhundert eine einzige vicinia mit Moghegno. Anfang des 15. Jahrhunderts nahm es an den Kämpfen des untern Maggiatales gegen Cevio und Bosco/Gurin teil, die durch den Frieden von 1404 beendigt wurden. 1484 sandte es beim Einfall der Walliser ins Ossolatal Soldaten zur Bewachung der Bergpässe des Maggiatales. Unter der schweizerischen Herrschaft schickte Lodano einen Abgeordneten in den Generalrat, bildete eine selbständige Gemeinde und hatte 5 Soldaten zu stellen (1689).

Lodano ist heute Teil der am 4. April 2004 gegründeten Gemeinde Maggia. Es bildet aber nach wie vor eine eigenständige Bürgergemeinde.

Bevölkerungsentwicklung

1591 wurden in Lodano 24 Haushaltungen gezählt. Seit 1683 entwickelte sich die Bevölkerung wie folgt:

Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten

Sehenswürdigkeiten

UNESCO-Welterbe

Sakrale Bauten
Zivile Bauten

Persönlichkeiten

Literatur

Commons: Lodano – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Patriziato di Lodano In: www4.ti.ch/fileadmin/DI/DI_DI/SEL/Patriziati, abgerufen am 22. Juli 2024 (italienisch; mit Mappe).
  2. ↑ Patriziato di Lodano (mit Fotos) (italienisch) auf patriziatolodano.ch
  3. ↑ Daniela Pauli Falconi: Lodano. In: Historisches Lexikon der Schweiz HLS. 23. September 2022, abgerufen am 15. April 2025.
  4. ↑ Martin Schuler: Cantone Ticino - L'effettivo della populazione a livello locale prima del 1850. (CSV; 34 KB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 16. Juni 2023, abgerufen am 15. April 2025.
  5. ↑ Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden. (XLSX; 10 MB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 12. Juli 2024, abgerufen am 15. April 2025 (Öffnung in Excel nur über "Anhang/Excel-Datensatz" möglich).
  6. 1 2 3 4 5 6 Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 243–245.