Godeldorf Stadt Baunach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 59′ N, 10° 49′ O |
| Höhe: | 252 m ü. NHN |
| Einwohner: | 35 (1. Jan. 2025) |
| Postleitzahl: | 96148 |
| Vorwahl: | 09544 |

Godeldorf ist ein Gemeindeteil der Stadt Baunach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Godeldorf liegt in der Gemarkung Appendorf.
Das Dorf liegt an der Lauter, die innerorts die Godeldorfer Weiher speist. Im Süden grenzt der Staatsforst Semberg an. In ihm erhebt sich der gleichnamige Berg, der zu den östlichen Ausläufern der Haßberge zählt. Ein Anliegerweg führt nach Godelhof zur Staatsstraße 2277 (0,3 km südwestlich).
Der Ort wurde im Jahr 1396 in einem Verzeichnis der Grafen von Truhendingen als „Godelndorf“ aufgelistet. Bald darauf kam der Ort an das Hochstift Bamberg und wurde vom bambergischen Oberamt Baunach-Stufenberg verwaltet.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Godeldorf aus 8 Anwesen (1 Hof mit 2 Mannschaften, 3 Sölden, 1 Haus, 1 Häuslein, 2 Tropfhäuslein). Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Baunach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das Kastenamt Baunach.
Im Jahre 1802 kam Godeldorf an das Kurfürstentum Bayern, 1810 an das Großherzogtum Würzburg und 1814 an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Zweiten Gemeindeedikts (1818) wurde Godeldorf der Ruralgemeinde Appendorf zugewiesen. Am 1. April 1971 wurde Godeldorf im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Baunach eingemeindet.
In Godeldorf gibt es drei Baudenkmäler:
| Jahr | 1818 | 1840 | 1852 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 43 | 55 | 56 | 50 | 59 | 58 | 53 | 56 | 48 | 40 | |||||
| Häuser | 9 | 11 | 10 | 9 | 10 | 8 | 8 | 8 | |||||||
| Quelle | |||||||||||||||
| Jahr | 1970 | 1987 | 2024 | ||||||||||||
| Einwohner | 42 | 37 | *35 | ||||||||||||
| Häuser | 10 | ||||||||||||||
| Quelle | |||||||||||||||
Godeldorf ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Oswald (Baunach) gepfarrt.