Golchen

Wappen Deutschlandkarte
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Golchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Golchen hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 53° 47′ N, 13° 17′ OKoordinaten: 53° 47′ N, 13° 17′ O
Bundesland:Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Treptower Tollensewinkel
Höhe: 2 m ü. NHN
Fläche: 23,64 km²
Einwohner: 261 (31. Dez. 2025)
Bevölkerungsdichte: 11 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17089
Vorwahl: 03965
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 044
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Rathausstraße 1
17087 Altentreptow
Website: www.altentreptow.de
Bürgermeister: Gerhard Fuchs
Lage der Gemeinde Golchen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Karte

Golchen ist eine Gemeinde im Nordosten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Sie liegt südöstlich von Demmin. Bis zum 1. Januar 2004 war die Gemeinde Teil des Amtes Tollensetal und ist seitdem Teil des Amtes Treptower Tollensewinkel mit Sitz in Altentreptow.

Geografie und Verkehr

Golchen liegt etwa zwölf Kilometer nördlich von Altentreptow und ca. 22 km südöstlich von Demmin. Die Landesstraße 35 (ehemals Bundesstraße 96) führt durch die Gemeinde, die Bundesautobahn 20 östlich am Gemeindegebiet vorbei. Sie ist über den Anschluss Burow (etwa drei Kilometer von Golchen entfernt) zu erreichen. Die Gemeinde liegt im Tollenseurstromtal. Zu ihr gehört ein westlich gelegenes langgestrecktes Waldgebiet.

Ortsteile

Geschichte

Golchen zählt zu den ältesten Orten in der Region. Erstmals wurde das Dorf 1170 in einer Stiftungsurkunde des Prämonstratenserklosters Broda erwähnt. Die Pommernherzöge Kasimir von Pommern und Bugeslav sprechen dem Kloster die Nutzung einer Saline Colke zu, „salinam que est in colkle“. „Colke“ geht auf das slawische Wort „Chol“ für Salz zurück. Bereits 1173 wurde die Saline wieder urkundlich aufgeführt, Bischof Berno von Schwerin sichert dem Kloster Dargun Einkünfte aus der Salzgewinnung zu. Diese Urkunden sind im Mecklenburgischen Urkundenbuch aufgeführt.

Am 30. April 1945 stand Golchen unter Beschuss der sowjetischen Armee, 13 Menschen starben. Sie wurden in einem Massengrab bestattet. Im Jahr 2008 wurde die Geschichte des Tages aufgearbeitet und durch finanzielle Mittel des Innenministeriums des Landes Mecklenburg-Vorpommern entstand auf dem Golchener Friedhof eine Kriegsgräberstätte, welche am 30. April 2010 eingeweiht wurde. Im Jahr 1909 wurde die Freiwillige Feuerwehr Golchen gegründet.

Wappen, Flagge, Dienstsiegel

Die Gemeinde verfügt über kein amtlich genehmigtes Hoheitszeichen, weder Wappen noch Flagge. Als Dienstsiegel wird das kleine Landessiegel mit dem Wappenbild des Landesteils Vorpommern geführt. Es zeigt einen aufgerichteten Greifen mit aufgeworfenem Schweif und der Umschrift „GEMEINDE GOLCHEN • LANDKREIS MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE“.

Sehenswürdigkeiten

Baudenkmale

Literatur (Auswahl)

Commons: Golchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise und Gemeinden 2025 (XLS-Datei) (Amtliche Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. ↑ Artikel über Golchen auf der Homepage der Kirchengemeinde Hohenmocker, abgerufen am 18. Juni 2015
  3. ↑ Hauptsatzung § 1 Abs. 3 (Memento des Originals vom 25. April 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF).
  4. ↑ Kriegsdenkmal Golchen auf www.denkmalprojekt.org
  5. ↑ Liste der Burgen und Schlösser in MV (Memento vom 4. Oktober 2015 im Internet Archive) vom 16. Mai 2012