| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 53° 36′ N, 13° 14′ O | |
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Mecklenburgische Seenplatte | |
| Amt: | Neverin | |
| Höhe: | 25 m ü. NHN | |
| Fläche: | 6,44 km² | |
| Einwohner: | 509 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 79 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 17039 | |
| Vorwahl: | 0395 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 71 161 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Dorfstr. 36 17039 Neverin | |
| Website: | www.woggersin.de | |
| Bürgermeister: | Torsten Schmidt | |
| Lage der Gemeinde Woggersin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte | ||
Woggersin ist eine Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in der Nähe von Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern).
Woggersin liegt etwa sechs Kilometer nordwestlich von Neubrandenburg im Urstromtal der Tollense.
Umgeben wird die Gemeinde Woggersin von den Nachbargemeinden Groß Teetzleben im Norden, Neubrandenburg im Osten, Zirzow im Süden sowie Breesen im Westen.
Während die ältesten archäologischen Funde auf eine Siedlungsgeschichte bis 8000 v. Chr. hindeuten, wurde Woggersin wurde erstmals im Jahr 1346 urkundlich erwähnt. Die anschließenden Jahrhunderte waren bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs von wechselhaften Besitzverhältnissen des Gutes geprägt. Der letzte Gutsherr starb 1949 im sowjetischen Internierungslager. Das Gutshaus im Stile der Tudorgotik wurde Ende der 1980er Jahre abgerissen.
Während der Zeit der sowjetischen Besatzung und der DDR folgten die Bodenreform, der Zusammenschluss von Landwirten zu LPGs, die Schließung der Schule und der Ausbau der Verkehrsanbindung. Nach der Wende lag die Einwohnerzahl im zunächst bei 78 Seelen, wuchs jedoch in den folgenden Jahren durch den Bau von Eigenheimen auf über 500 an.
Seit 2008 hat Woggersin mit dem Dorf Stanomino in der Landgemeinde Białogard in Polen zudem eine Partnergemeinde.
Die Gemeinde wird vom Amt Neverin, mit Sitz in gleichnamiger Gemeinde, verwaltet.
Der Gemeinde steht ein ehrenamtlicher Bürgermeister vor. Seit der Kommunalwahl vom 9. Juni 2024 ist dies Torsten Schmidt (FDP), welcher bei einer Wahlbeteiligung von ca. 85,5 % sich mit ca. 77 % gegen Torsten Klingelhöfer (CDU) durchsetzte.
Sein erster Stellvertreter ist Martin Ernst und seine zweite Stellvertreterin ist Peggy Zeuske.
Zusammensetzung des Gemeinderates nach der Kommunalwahl vom 9. Juni 2024:
| Blasonierung: „Geteilt durch einen Wellenschnitt; oben in Gold drei silberne Schneeglöckchen mit beblättertem grünen Stiel balkenweise, unten in Grün ein linksgewendeter, abgerissener, rot gezungter goldener Wolfskopf mit silbernen Zähnen.“ | |
| Wappenbegründung: In dem Hoheitszeichen soll der Wellenschnitt auf die Lage der Gemeinde an der Tollense hindeuten. Die Schneeglöckchen stehen für den als Flächennaturdenkmal ausgewiesenen Schneeglöckchenpark. Mit dem aus dem Siegel derer von Woggersin aus dem Jahre 1346, das drei linksgewendete Wolfsköpfe zeigt, entlehnten Wolfskopf wird an einen der damaligen Besitzer des Kirchdorfes erinnert.
Das Wappen und die Flagge wurden von dem Schweriner Heraldiker Heinz Kippnick gestaltet, am 13. August 2007 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 315 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert. |
Die Flagge ist Grün – Gelb (1:1) längs gestreift. In der Mitte des Flaggentuchs liegt, auf jeweils zwei Drittel der Höhe des grünen und des gelben Streifens übergreifend, das Gemeindewappen. Die Höhe des Flaggentuchs verhält sich zur Länge wie 3:5.
Das Dienstsiegel zeigt das Wappen der Gemeinde mit der Umschrift GEMEINDE WOGGERSIN • LANDKREIS MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE.

→ Siehe auch Liste der Baudenkmale in Woggersin
Die Gemeinde liegt an der Landesstraße L 27, südlich der Gemeinde verläuft die Bundesstraße 104. Zudem liegt in einer Entfernung von ca. zehn Minuten Autofahrtzeit die Kreisstadt Neubrandenburg, eines der vier Oberzentren den Bundeslandes, welche einen Bahnhof und einen kleinen Flughafen hat.