Golste Gemeinde Natendorf | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 5′ N, 10° 28′ O | |
| Fläche: | 5,62 km² | |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1929 | |
| Postleitzahl: | 29587 | |
| Vorwahl: | 05806 | |
Lage von Golste in Niedersachsen | ||
Golste war bis 1929 eine Gemeinde im Landkreis Uelzen in der preußischen Provinz Hannover. Ihr Gebiet gehört heute zur Gemeinde Natendorf, die Teil der niedersächsischen Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf ist.
Unter Golste wird heute üblicherweise nur noch das Gut Golste verstanden, das einen Kilometer östlich des Kernorts von Natendorf liegt. Die Gemeinde Golste hatte einen weitaus größeren Umfang. Das alte Dorf Golste grenzte östlich an das alte Kirchdorf Natendorf. Es war von diesem im Wesentlichen nur durch den Natendorfer Bach getrennt und wird heute als Teil des Kernorts von Natendorf angesehen.


Golste gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Medingen des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Bienenbüttel im Departement der Aller. 1814 fiel Golste an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Medingen, dann ab 1852 zum Amt Ebstorf und ab 1859 wieder zum Amt Medingen. 1867 fiel Golste mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Uelzen.
Am 1. Juli 1929 wurde Golste nach Natendorf eingemeindet.
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 119 | |
| 1845 | 256 | |
| 1871 | 254 | |
| 1885 | 181 | |
| 1895 | 202 | |
| 1905 | 229 |
Im ehemaligen Gemeindegebiet von Golste stehen der gesamte Gutshof Golste, zwei Wohnhäuser an der August-Möller-Straße 4, das Wohnhaus Brüggkamp 7 sowie die Hofgebäude Golster Straße 15, 21 und 22 unter Denkmalschutz.
Die Freiwillige Feuerwehr Golste in Natendorf hat ihr Gerätehaus an der Golster Straße 32.