Luttmissen

Luttmissen
Gemeinde Natendorf
Koordinaten: 53° 4′ N, 10° 26′ OKoordinaten: 53° 4′ 19″ N, 10° 25′ 44″ O
Fläche: 2,04 km²
Einwohner: 21 (31. Dez. 2018)
Bevölkerungsdichte: 10 Einwohner/km²
Eingemeindung: 15. November 1928
Eingemeindet nach: Haarstorf
Postleitzahl: 29587
Vorwahl: 05822
Luttmissen (Niedersachsen)
Luttmissen (Niedersachsen)
Lage von Luttmissen in Niedersachsen

Luttmissen ist ein Ortsteil der Gemeinde Natendorf im Landkreis Uelzen in Niedersachsen. Bis 1928 bildete Luttmissen eine eigenständige Gemeinde. Die Gemeinde Natendorf gehört zur Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf.

Geographie

Der Weiler Luttmissen liegt in der Lüneburger Heide etwa drei Kilometer westlich von Ebstorf. Der Vahrendorfer Bach entspringt am Ortsrand.

Geschichte

Luttmissen gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Ebstorf des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Ebstorf im Departement der Aller. 1814 fiel Luttmissen an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Ebstorf sowie ab 1859 zum Amt Medingen. 1867 fiel Luttmissen mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Uelzen.

Am 15. November 1928 wurde Luttmissen nach Haarstorf eingemeindet. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Haarstorf am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Natendorf.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
181225
184528
187135
188529
189535
190546

Baudenkmale

Die Fachwerkscheune des Hofs Luttmissen 2 steht unter Denkmalschutz.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Volkszählung 1905
  2. ↑ Angabe der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf
  3. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
  4. 1 2 Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  5. ↑ Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86
  6. ↑ Amtsblatt der Regierung Lüneburg 1928, S. 287
  7. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1972
  8. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).
  9. ↑ Volkszählung 1871
  10. ↑ Volkszählung 1895
  11. ↑ Volkszählung 1895