Haarstorf

Haarstorf
Gemeinde Natendorf
Koordinaten: 53° 4′ N, 10° 27′ OKoordinaten: 53° 4′ 22″ N, 10° 26′ 45″ O
Fläche: 3,4 km²
Einwohner: 29 (31. Dez. 2018)
Bevölkerungsdichte: 9 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 29587
Vorwahl: 05822
Haarstorf (Niedersachsen)
Haarstorf (Niedersachsen)
Lage von Haarstorf in Niedersachsen

Haarstorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Natendorf im Landkreis Uelzen in Niedersachsen. Bis 1972 bildete Haarstorf eine eigenständige Gemeinde. Natendorf gehört zur Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf.

Geographie

Der Weiler Haarstorf liegt in der Lüneburger Heide etwa eineinhalb Kilometer südwestlich von Natendorf.

Geschichte

Haarstorf gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Ebstorf des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Ebstorf im Departement der Aller. 1814 fiel Haarstorf an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Ebstorf sowie ab 1859 zum Amt Medingen. 1867 fiel Haarstorf mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Uelzen. Am 15. November 1928 wurde Luttmissen nach Haarstorf eingemeindet.

Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Haarstorf am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Natendorf.

Villa Haarstorf 77

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
181263
184557
187148
188547
189552
190548
1933115
1939104
1950212
1961116
197087

Baudenkmale

Das Wohnhaus Haarstorf 3 und die Villa Haarstorf 7 mit ihrem Park stehen unter Denkmalschutz.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Volkszählung 1905
  2. ↑ Angabe der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf
  3. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
  4. 1 2 Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  5. ↑ Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86
  6. ↑ Amtsblatt der Regierung Lüneburg 1928, S. 287
  7. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1972
  8. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).
  9. ↑ Volkszählung 1871
  10. ↑ Volkszählung 1885
  11. ↑ Volkszählung 1895
  12. 1 2 Michael Rademacher: Uelzen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  13. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)