Gomelange

Gomelange
Gomelange (Frankreich)
Gomelange (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Moselle (57)
Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle
Kanton Boulay-Moselle
Gemeindeverband Houve-Pays Boulageois
Koordinaten 49° 15′ N, 6° 28′ OKoordinaten: 49° 15′ N, 6° 28′ O
Höhe 197–260 m
Fläche 9,4 km²
Einwohner 476 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 51 Einw./km²
Postleitzahl 57220
INSEE-Code
Kirche St. Martin
Marienkapelle

Gomelange (deutsch Gelmingen) ist eine französische Gemeinde mit 476 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen).

Geographie

Die Gemeinde liegt in Lothringen am linken Ufer der Nied, etwa 28 Kilometer nordöstlich von Metz, sieben Kilometer nordnordwestlich von Boulay-Moselle (Bolchen) und acht Kilometer südwestlich von Bouzonville (Busendorf), unweit der Grenze zum Saarland. Zu Gomelange gehören die Ortsteile Guirlange (Girlingen) und Colming (Colmingen).

Geschichte

Der Ort gehörte früher zum Herzogtum Lothringen im Heiligen Römischen Reich und wurde erstmals 1184 als Gelmelingen erwähnt, dann als Gaimelanges (1276) und Gomelingen (16. Jahrhundert).

Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam das Gebiet an das deutsche Reichsland Elsaß-Lothringen, und das Dorf wurde dem Kreis Bolchen im Bezirk Lothringen zugeordnet. Die Dorfbewohner betrieben Getreide-, Obst- und Gemüsebau sowie Viehzucht.

Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden. Im Zweiten Weltkrieg war die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr19621968197519821990199920072019
Einwohner369409390400408403529480

Sehenswürdigkeiten

Literatur

Commons: Gomelange – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1 2 Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 351 (google.books.com).
  2. ↑ Franz Xaver Kraus: Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band III: Kunst und Althertum in Lothringen, Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 156 (books-google.com).