| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
| ||
| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 48′ N, 8° 21′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Mainz-Bingen | |
| Verbandsgemeinde: | Rhein-Selz | |
| Höhe: | 89 m ü. NHN | |
| Fläche: | 16,71 km² | |
| Einwohner: | 3942 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 236 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 67583 | |
| Vorwahl: | 06249 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MZ, BIN | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 39 024 | |
| LOCODE: | DE RPG | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Sant’ Ambrogio-Ring 33 55276 Oppenheim | |
| Website: | www.guntersblum.eu | |
| Ortsbürgermeisterin: | Dorothee Hientzsch (SPD) | |
| Lage der Ortsgemeinde Guntersblum im Landkreis Mainz-Bingen | ||

Guntersblum ist eine Ortsgemeinde mit 3942 Einwohnern (31. Dezember 2025) im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Die Ortsgemeinde liegt im Rhein-Main-Gebiet. Sie war von 1972 bis 2014 Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Guntersblum, der sie angehörte. Seit dem 1. Juli 2014 gehört Guntersblum der Verbandsgemeinde Rhein-Selz an, die ihren Verwaltungssitz in Oppenheim hat. In Guntersblum befindet sich eine Verwaltungsstelle der Verbandsgemeinde Rhein-Selz. Guntersblum ist gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.
Guntersblum liegt geographisch auf der linken Rheinseite zwischen Mainz und Worms in Rheinhessen, an der
Die Gesamtfläche der Gemarkung umfasst: 1668 Hektar. 1373 Hektar werden land- und forstwirtschaftlich genutzt, davon 550 Hektar weinbaulich.
Wie bei vielen Gemeinden am Oberrhein wurde auch die Gemarkung von Guntersblum durch den Rhein getrennt:

Neben der eigentlichen Ortsgemeinde Guntersblum gibt es eine circa drei Kilometer vom Guntersblumer Ortskern entfernte kleinere Siedlung am Rhein. Sie heißt Guntersblum am Rheindamm. Vorhanden sind hier der Guntersblumer Rheinhafen, eine Gaststätte sowie einige Wohngebäude. Verbunden ist dieser Ortsteil mit dem Guntersblumer Ortskern mittels der Kreisstraße 43.
An Guntersblum grenzen im Uhrzeigersinn die Gemeinden Ludwigshöhe, Gimbsheim, Alsheim, Eimsheim und Uelversheim. Die Gemeinden Ludwigshöhe, Eimsheim und Uelversheim gehörten dabei zur ehemaligen Verbandsgemeinde Guntersblum, die Gemeinden Gimbsheim und Alsheim gehören zur benachbarten Verbandsgemeinde Eich.
Als Ort in Rheinhessen hat Guntersblum eines der trockensten und wärmsten Klimate in ganz Deutschland. Diese Wärme und die Trockenheit begünstigen dabei den hier in hohem Maße betriebenen Weinbau.
Gräberfunde und Reste einer Villa rustica mit Weinkeller, die vor einigen Jahren nordwestlich der Ortsmitte entdeckt wurde, bezeugen eine Besiedlung des heutigen Gebiets bereits um die Zeitenwende.
Die früheste Erwähnung Guntersblums (Chunteres Frumere) findet sich im Lorscher Codex (Reichsurbar) zwischen den Jahren 830 und 850: Ein königlicher Leibeigener musste einen Zins von 2 Fudern Wein an den Königshof liefern. Am 13. Juni 897 erfolgte eine weitere Erwähnung Guntersblums, bezeichnet als Cundheres prumare (Gunters Pflaumengarten): König Zwentibold bestätigte den Mönchen des Klosters St. Maximin in Trier, dass sie in Guntersblum über Besitz verfügen. Aus diesen Urkunden geht die Deutung des heutigen Ortsnamens hervor: Garten des Gunther mit Pflaumenbäumen.
Der älteste Teil Guntersblums lag hochwasserfrei auf einem Schuttkegel eines Baches und war das fränkische Gut Nordhofen. Diese Siedlung sollte mit Ost- und Westhofen zum Wormser Königshof gehört haben.
Zwischen 922 und 927 stattete der Erzbischof von Köln im Erzbistum Köln das Kloster zu den heiligen Jungfrauen und das Ursulastift in Köln mit Besitz aus, darunter mehrere Arpent Feldbesitz in Guntersblum.
Im Jahr 1215 verpachtete das Stift Xanten im Erzbistum Köln seine Einkünfte aus der Guntersblumer Kirche (jährlich 12 Fuder Wein, 100 Malter Roggen und 50 Malter Weizen) an den Ritter Herbord von Albig und dessen Sohn Cuselin. Am 18. Februar 1237 verkaufte das Stift Xanten das Patronatsrecht und seinen gesamten Besitz in Guntersblum für 800 marchis sterlingorum an das Domstift Worms mit Zustimmung von Erzbischof Heinrich I. von Köln und des Wormser Bischofs Landolf von Hoheneck. Die Güterteilung erfolgte zwischen den Brüdern Friedrich III. (Leiningen) und Emich IV. von Leiningen-Landeck († 1276–1281). Letzterer erhielt den kurkölnischen Lehnshof in Guntersblum. – Zu dieser Zeit entstand das Nibelungenlied mit dem Stammsitz der Nibelungen in Worms und Siegfried, dem Drachentöter aus Xanten. Die Nibelungenforschung befasste sich mit diesen Zusammenhängen zwischen Dichtung und Wahrheit, kam aber noch nicht zu einem abschließenden Ergebnis.
Vor 1242 wurde Friedrich III. (Leiningen) von den Erzbischöfen von Köln (den Besitzern des Dorfes) mit der Vogtei über Guntersblum belehnt. Ab dann bleibt Guntersblum unter leiningischer Herrschaft und gehörte bis 1316 zum Haus Leiningen. Anschließend ging der Ort bis 1466 an das Haus Leiningen-Hardenburg und danach bis 1572 an das Haus Leiningen-Dagsburg-Hardenburg. Dann gehörte Guntersblum bis 1658 zum Haus Leiningen-Dagsburg-Falkenburg (in Colgenstein-Heidesheim bei Obrigheim (Pfalz)) und danach bis 1766 zum Haus Leiningen-Dagsburg-Falkenburg in Guntersblum, bis es bis 1787 wieder an das Haus Leiningen-Dagsburg-Hardenburg ging. Ab 1787 gehörte der Ort dem Haus Leiningen-Guntersblum und war Sitz des Reichsgrafenpaares Wilhelm Carl und Eleonore (siehe auch die mit Leiningen-Guntersblum eng verwandte Linie Leiningen-Heidesheim).
Nach der Einnahme des Linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen wurde die Region 1797 von Frankreich annektiert. Von 1798 bis 1814 gehörte Guntersblum zum Kanton Oppenheim im Departement Donnersberg.
Aufgrund der 1815 auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen und einem 1816 zwischen Hessen-Darmstadt, Österreich und Preußen geschlossenen Staatsvertrag kam die Region und damit auch die Ortschaft Guntersblum zum Großherzogtum Hessen (Hessen-Darmstadt) und wurde von diesem seiner neuen Provinz Rheinhessen zugeordnet. Nach der Auflösung der rheinhessischen Kantone kam der Ort 1835 zum neu errichteten Kreis Mainz.
Mit dem Rheindurchstich an der damaligen Rheininsel Geyer begann der großherzogliche Oberbauinspektor Claus Kröncke am 31. März 1828. Und am 30. April 1829 wurde der Durchstich beendet. Die erste Durchfahrt war am 30. April 1829. Mit diesem neuen Verbindungskanal ersparte man der Schifffahrt den längeren Weg um die damalige Halbinsel Kühkopf. Die Schiffe mussten damals noch rheinaufwärts von vier Pferden auf dem flussbegleitenden Leinpfad gezogen werden (→ Treideln).
Die reicheren Bürger durften bei einer Steuerzahlung von mindestens 25 Gulden im Jahr Wahlmänner für die Zweite Kammer des Großherzoglich Hessischen Landtages (Landstände des Großherzogtums Hessen) wählen (→ Zensuswahlrecht). Und Frauen können in Deutschland erst seit 1919 überhaupt wählen gehen (→ Frauenwahlrecht). Folgende Bürger waren 1834 wahlberechtigt:
Im Jahr 1852 kam Guntersblum zum neu errichteten Kreis Oppenheim. 1853 wurde die Hessische Ludwigsbahn von Mainz nach Worms gebaut.
Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte die Region zum französischen Teil der Alliierten Rheinlandbesetzung. Im Jahr 1930 verließen die letzten Besatzungstruppen den Ort Guntersblum.
Am 10. November 1938 fand auch in Guntersblum, in dem 60 Juden lebten, im Rahmen der Novemberpogrome 1938 ein Pogrom statt.
Im März 1945 lag Guntersblum im Aufmarschgebiet für die erste spektakuläre Rheinüberquerung bei Nierstein 1945, nur 10 km rheinabwärts. Dazu überrollten amerikanische Verbände Rheinhessen und auch Guntersblum. Mit der Bildung der Besatzungszonen nach dem Zweiten Weltkrieg kam Rheinhessen mit Ausnahme seiner rechtsrheinischen Bestandteile zur französischen Besatzungszone und wurde 1946 Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Die vom Oberrhein-Hauptstrom und dem Stockstadt-Erfelder Altrhein gebildete Insel Kühkopf wird von Guntersblum sowie Gimbsheim losgelöst und der Amerikanischen Besatzungszone zugeordnet. Dadurch gelangte der Kühkopf später nach Hessen und wurde auf die Gemarkungen von Erfelden und Stockstadt aufgeteilt. In der Nachkriegszeit entwickelte sich Guntersblum im Zuge der Aufwärtsentwicklung in ganz Deutschland zu mehr als doppelter Größe.
Im Jahr 1969 kam Guntersblum zum neu gebildeten Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz im neu entstandenen Landkreis Mainz-Bingen. 1972 wurde Guntersblum Sitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde.
Guntersblum ist seit dem 1. Juli 2014 der Verbandsgemeinde Rhein-Selz angehörig. Seitdem befindet sich im Leininger Schloss eine Verwaltungsstelle der Verbandsgemeinde Rhein-Selz.
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Guntersblum; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:
|
|
Ende Juli 2014 hatten 49,0 % die evangelische Konfession und 19,6 % Einwohner die katholische. 31,4 % gehörten anderen Konfessionen oder Glaubensgemeinschaften an, waren ohne Angabe oder gemeinschaftslos. Der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung ist seitdem gesunken. Ende Juli 2026 hatten 35,5 % die evangelische Konfession und 16,2 % Einwohner die katholische. 48,3 % gehörten anderen Glaubensgemeinschaften an, waren ohne Angabe oder gemeinschaftslos.
Die Kirche wurde um 1100 als dreischiffige Basilika mit zwei Türmen erbaut. Damals besaß das Stift Xanten das Patronat über die Kirche und stellte sie unter den Schutz des Heiligen Viktor. 1617/18 wurde das Kirchenschiff wegen seiner Baufälligkeit abgerissen. 1619 begann der Wiederaufbau. Aufgrund des Dreißigjährigen Krieges erfolgte die Fertigstellung des Gebäudes erst zwischen 1685 und 1688. Im Jahre 1702 stürzte der Südturm (heute mit Uhr) ein. Er wurde in den Jahren 1839–42 wieder aufgebaut. Die beiden Türme der Kirche sind besonders bemerkenswert. Der Stil solcher achtseitigen Gewölbe auf quadratischem Grundriss wurde möglicherweise in Persien begründet und im Armenien des 7. Jahrhunderts weiter entwickelt. Diese orientalische Verwandtschaft führte zu der Bezeichnung „Sarazenentürme“. Türme dieses Stils sind in Deutschland nur fünfmal vorhanden (vgl. St. Bonifatius (Alsheim), Allerheiligen (Dittelsheim), St. Paulus (Worms) und Wetzlarer Dom). Zu den weiteren Besonderheiten der Kirche gehört der gotische Taufstein. Er ist vermutlich um 1490 entstanden und gehört zu den sogenannten Löwentaufsteinen.
Etwa 100 Jahre lang teilten sich die beiden Glaubensrichtungen ein Gotteshaus (→ Simultankirche). Schließlich verhalf die bürgerliche Gemeinde den Katholiken 1844/45 zum Bau einer eigenen Sankt-Viktorskirche. Das Kirchengebäude fand seinen Standort auf dem gemeindeeigenen Gelände gegenüber dem Rathaus. Die feierliche Einweihung nahm Bischof Petrus Leopold Kaiser aus Mainz am 16. November 1845 vor. Die Konsekrationsurkunde hängt in der Sakristei der Kirche. Im Juli 1965 konnte der damalige Pfarrer in das kirchengemeindeeigene Pfarrhaus gegenüber der katholischen Kirche einziehen. In den Jahren 1982/83 baute die katholische Pfarrgemeinde weitgehend in Selbsthilfe und aus Spendenmittel ihr Pfarrheim, welches Domkapitular Fahney am 13. März 1983 einweihte.
Der Gemeinderat in Guntersblum besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:
| Wahl | SPD | CDU | FWG | GLG/ULG | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| 2024 | 5 | 8 | 7 | – | 20 Sitze |
| 2019 | 5 | 8 | 7 | – | 20 Sitze |
| 2014 | 6 | 6 | 4 | 4 | 20 Sitze |
| 2009 | 6 | 7 | 4 | 3 | 20 Sitze |
| 2004 | 6 | 5 | 7 | 2 | 20 Sitze |
Dorothee Hientzsch (SPD) wurde am 26. August 2024 Ortsbürgermeisterin von Guntersblum. Da für die Direktwahl am 9. Juni 2024 kein Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Rat. Dieser entschied sich auf seiner konstituierenden Sitzung einstimmig für Dorothee Hientzsch, nachdem sich die drei im Rat vertretenen Parteien im Vorfeld für die Kandidatin ausgesprochen hatten.
Die Ortsbürgermeister seit 1985:
| Blasonierung: „Im geteilten Schild oben in Blau ein rot-bewehrter und -bezungter silberner Leininger Adler, unten in Silber ein blauer Blumentopf mit fünf grün-bestielten roten Rosen mit roten Butzen.“ | |
| Wappenbegründung: Die genaue Herkunft des Wappens ist unbekannt, als Vorlage diente ein nachweislich seit Anfang des 16. Jahrhunderts benutztes Gerichtssiegel. Der Adler deutet auf die ehemals leiningsche Ortsherrschaft hin. Durch die Blumen wird das Wappen redend und bezieht sich somit auf den heutigen Ortsnamen. |
Die Ortsgemeinde Guntersblum unterhält folgende Partnerschaften:




| Größte Weinbaugemeinden im Anbaugebiet |
Rang nach Rebfläche (innerhalb von RLP) |
Bestockte Rebfläche 2022 ha |
|---|---|---|
| Rheinhessen | ||
| Worms | 3 | 1.659 |
| Westhofen | 7 | 824 |
| Nierstein | 9 | 805 |
| Alzey | 8 | 778 |
| Alsheim | 10 | 712 |
| Ingelheim am Rhein | 13 | 708 |
| Bechtheim | 11 | 669 |
| Flörsheim-Dalsheim | 12 | 652 |
| Bingen am Rhein | 15 | 578 |
| Saulheim | 16 | 539 |
| Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Bad Ems, Mai 2023 | ||
Anfang des 20. Jahrhunderts betrug die Weinanbaufläche ca. 280 Hektar in den Weißwein-Lagen Rost, Kehl, Autental, Wohnweg, Himmeltal, Kachelberg, Muhl, Bornpfad, Erbsenbrunnen, Steig, Gänsweide, Oppenheimer Weg, Eiserne Hand, Vögelsgärten, Steinberg, Enggaß, Hasenweg, Schögerhohl, Sand und Herrngarten. Die Rotweine gedeihen am besten in Hellebaum, Spiegel, Dreißigmorgen, Reiseberg und Wahlheimergewann. Die Traubensorten verteilten sich damals in 60 % Östreicher, 25 % Riesling, 10 % Portugieser und 5 % Traminer und andere Sorten. Die Qualität des Weines wurde als „guter kräftiger Wein in den bevorzugten Lagen von blumiger Art und Fülle“ beurteilt. Der Weintrinker vor Ort wurde mit einem Spruch begrüßt und ermahnt: „O Menschenkind, dein hoher Mut, tut hier im Keller selten gut. Wie mancher tat hereinstolzieren, und kroch hinaus aus auf allen Vieren.“
Der Bahnhof von Guntersblum liegt an der Bahnstrecke Mainz–Mannheim. Er wurde zusammen mit der Strecke 1853 durch die Hessische Ludwigsbahn eröffnet. 1899 wurde hier elektrischer, automatischer Streckenblock installiert.
Aktuell besteht mit der Linie S 6 der S-Bahn RheinNeckar ein 30/60-Minuten-Takt zum Mannheimer Hauptbahnhof und zum Mainzer Hauptbahnhof. Auch einige Regionalexpresszüge halten in Guntersblum.

Guntersblum liegt direkt an der Bundesstraße 9, die von Ludwigshafen am Rhein am Rhein entlang führt. Des Weiteren besteht über das ca. 25 km entfernte Autobahnkreuz Alzey Anschluss an die Autobahnen 61 und 63.
Mit der Linie 432 ist Guntersblum an das Netz des Busverkehrs Rhein-Neckar angeschlossen. Die Linie führt dabei vom Guntersblumer Bahnhof über Gimbsheim, Eich, Hamm und Worms-Rheindürkheim zum Wormser Hauptbahnhof.
In Guntersblum gibt es mehrere Bäckereien, Friseurläden, Supermärkte, Discounter, Hofladen und weitere Fachgeschäfte. Auch verschiedene gastronomische Betriebe sind neben den einzelnen Winzerhöfen vorhanden.
Die nach dem Guntersblumer Carl Küstner benannte Grundschule (Ganztagsschule) zählt ca. 200 Schülerinnen und Schüler. In den Räumlichkeiten der Grundschule ist außerdem die Volkshochschule beheimatet.
Des Weiteren gibt es in Guntersblum die drei Kindergärten Abenteuerwelt (mit Hortgruppe), Zwergenpalast und Zukunftswerkstatt.

Zu Ehren von Georg K. Glaser, Johann Philipp Kreißler, Ferdinand Adolf Kehrer und Heinrich Paulizky wurden vier Straßen in Guntersblum nach ihren Namen benannt.