Hans-Peter Becht

Hans-Peter Becht, 2019

Hans-Peter Becht (* 7. Mai 1955 in Pforzheim) ist ein deutscher Historiker und außerplanmäßiger Professor an der Universität Stuttgart.

Leben

Becht absolvierte ein Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Germanistik an der Universität Mannheim. Er wurde 1981 wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Heidelberg. 1985 erfolgte seine Promotion an der Universität Mannheim. Von 1986 bis 2013 war er Leiter des Stadtarchivs Pforzheim. Seit 1997 lehrt er und 2008 habilitierte er sich an der Universität Stuttgart. Seit 2011 ist er dort außerplanmäßiger Professor für Neuere Geschichte, Neueste Geschichte und Landesgeschichte.

Bechts Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, die moderne Stadtgeschichte, die Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, die Medien- und Kulturgeschichte sowie die südwestdeutsche Landesgeschichte. Ausgehend von einem 1980 veröffentlichten Aufsatz in der Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins über die Abgeordnetenschaft der badischen Zweiten Kammer von 1819 bis 1840, seine 1985 veröffentlichte Dissertation, eine Reihe kleinerer Arbeiten sowie sein Handbuch über den badischen Parlamentarismus 1819 bis 1870 aus dem Jahr 2009 machten ihn in der Fachwelt zu einem profunden Kenner dieser Thematik.

Becht war von 1993 bis 2003 stellvertretender Vorsitzender des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung und Mitherausgeber der Schriftenreihe Stadt in der Geschichte. Außerdem ist er Mitglied des Kuratoriums des Instituts für vergleichende Städtegeschichte (Münster) und der Vereinigung für Verfassungsgeschichte.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Monographien

Sammelbände

Anmerkungen

  1. ↑ Hans-Peter Becht: Die Abgeordnetenschaft der badischen zweiten Kammer von 1819 bis 1840. Beiträge zu Abgeordnetenbild, Abgeordnetentypus und Wahlverhalten im deutschen Vormärz. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 128, 1980, S. 345–401.
  2. ↑ Vgl. dazu die Besprechung von Hans Fenske in: Historische Zeitschrift 292, 2011, S. 810–812.