| La Raza | ||||
|---|---|---|---|---|
| Studioalbum von Armored Saint | ||||
|
Veröffent- |
||||
|
Titel (Anzahl) |
10 | |||
|
51:34 | ||||
|
Besetzung |
||||
|
Studio(s) |
Tranzformer Studios, Burbank, Kalifornien | |||
| ||||
La Raza ist das sechste Studioalbum der US-amerikanischen Heavy-Metal-Band Armored Saint. Es wurde im März 2010 bei Metal Blade Records veröffentlicht. Die Band hatte sich nach einer jahrelangen Pause in den 2000er-Jahren in der Besetzung von Symbol of Salvation reformiert.
Das Album wurde von Joey Vera produziert, der, um einen natürlichen, druckvollen Klang zu erzielen, analoge Ein-Zoll-Bänder verwendete. Stilistisch traten die Hardrock-Wurzeln der Band stärker hervor. Zudem wurden „afro-kubanische“ Rhythmen bzw. Latin-Elemente integriert. Einflüsse von und Reminiszenzen an Robin Trower, Dave Navarro bis hin zu Santana wurden darüber hinaus ausgemacht.
Phil Freeman schrieb bei Allmusic: „The L.A.-based hard rock/metal quintet, whose lineup has remained remarkably consistent since 1982, have written ten songs that hold their own with the best from their five previous albums. They're not trying to out-heavy younger bands; they're doing what they've always done, but they're also willing to acknowledge their age and the knowledge and awareness time has brought them.“ (deutsch: „Das in Los Angeles ansässige Hardrock-/Metal-Quintett, dessen Besetzung seit 1982 bemerkenswert beständig geblieben ist, hat zehn Songs geschrieben, die sich durchaus mit den besten Stücken ihrer fünf vorherigen Alben messen können. Sie versuchen nicht, jüngere Bands an Härte zu übertrumpfen; sie machen das, was sie schon immer gemacht haben, sind aber auch bereit, ihr Alter sowie das Wissen und die Einsicht anzuerkennen, die ihnen die Zeit gebracht hat.“) Er vergab vier von fünf Sternen.
2026 schrieb Ludwig Krammer im Magazin Rock Hard: „Während Puristen bis heute mit dieser Ausrichtung fremdeln, offenbart das Album bei genauerem Hören eine enorme musikalische Reife. Ein mutiges Statement gegen die mp3-Kultur, das den Status der Band als eigenständige, unvorhersehbare Größe festigt.“