Hermeskeil

Wappen Deutschlandkarte
Hermeskeil
Deutschlandkarte, Position der Stadt Hermeskeil hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 49° 39′ N, 6° 57′ OKoordinaten: 49° 39′ N, 6° 57′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Hermeskeil
Höhe: 542 m ü. NHN
Fläche: 30,89 km²
Einwohner: 6501 (31. Dez. 2025)
Bevölkerungsdichte: 210 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54411
Vorwahl: 06503
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 045
Stadtgliederung: 3 Stadtteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Langer Markt 17
54411 Hermeskeil
Website: www.hermeskeil.de
Stadtbürgermeister: Christoph König (BfB)
Lage der Stadt Hermeskeil im Landkreis Trier-Saarburg
KarteLuxemburgSaarlandEifelkreis Bitburg-PrümLandkreis BirkenfeldTrierBescheid (Hunsrück)Beuren (Hochwald)DamflosGeisfeldGrimburgGusenburgHermeskeilHinzert-PölertNaurath (Wald)Neuhütten (Hochwald)RascheidReinsfeldZüschBaldringenGreimerath (bei Trier)HeddertHenternKell am SeeLampadenMandernPaschelSchillingenSchömerichVierherrenbornWaldweilerZerfKanzemKonzNittelOberbilligOnsdorfPellingenTawernTemmelsWasserlieschWawern (Saar)Wellen (Mosel)WiltingenBonerathFarschweilerGusterathGutweilerHerlHinzenburgHolzerathKasel (bei Trier)KorlingenLorscheidMertesdorfMorscheidOllmuthOsburgPluwigRiverisSchöndorf (an der Ruwer)Sommerau (an der Ruwer)ThommWaldrachAylFisch (Saargau)FreudenburgIrsch (bei Saarburg)Kastel-StaadtKirfMannebach (bei Saarburg)MerzkirchenOckfenPalzemSaarburgSchodenSerrigTaben-RodtTrassemWincheringenBekondDetzemEnschFell (Mosel)FöhrenKennKlüsserathKöwerichLeiwenLongenLonguichMehring (Mosel)Naurath (Eifel)PölichRiolSchleichSchweichThörnichTrittenheimAach (bei Trier)FranzenheimHockweilerIgel (Mosel)Kordel (Eifel)LangsurNewelRalingenTrierweilerWelschbilligZemmer
Karte

Hermeskeil ist eine Stadt im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie ist Sitz der Verbandsgemeinde Hermeskeil und gemäß Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen.

Geographie

Die Stadt liegt im Schwarzwälder Hochwald im Südwesten des Hunsrücks. Die Gemarkung erstreckt sich in 500 bis 600 Metern Höhe in einer Mulde des Hochwalds, die den geographischen Mittelpunkt des Naturparks Saar-Hunsrück bildet. Eine Nachbarstadt ist das saarländische Wadern.

Hermeskeil liegt an den Flüssen Löster und Prims sowie an der Primstalsperre. Weitere Bäche im Stadtgebiet sind der Erzbach im Norden, der Felsbach im Süden, der Forstelbach im Südosten, der Labach, der durch die Innenstadt fließt, der Langwiesenbach vom Lascheiderhof kommend oder der Rotbach, von Nordosten kommend.

Hermeskeil bezeichnet das Messtischblatt Nr. 6307 (früher Nr. 3495) der topografischen Karte im Maßstab 1:25.000.

Gemeindeteile

Zu Hermeskeil gehören die Wohnplätze (Gemeindeteile) Abtei, Blasiusmühle, Industrie- und Gewerbepark Grafenwald, Höfchen, Gewerbegebiet Adrian, Katzenmühle, Lascheiderhof, Lascheider Neuhaus, Laurentiushof, Markushof, Nickelsmühle, Römerhof, Rückersbergerhof, Vor Buchenwald, Wendelshof, Gewerbegebiet Raiffeisenstraße und Industrie- und Gewerbegebiet Dörrenbach.

Nachbargemeinden

Benachbart sind die Gemeinden Rascheid, Geisfeld, Damflos, Züsch, Gusenburg und Reinsfeld im Landkreis Trier-Saarburg sowie Malborn im Landkreis Bernkastel-Wittlich und Nonnweiler im Landkreis St. Wendel, Saarland.

Klima

Der Jahresniederschlag beträgt 1079 mm.

Geschichte

Archäologische Funde in der Gegend von Hermeskeil verweisen auf vorchristliche Siedlungen, wie keltische Gräberfelder, keltische Wege und römische Straßen, an denen Gutshöfe lagen.

Bei Grabungen von 2010 bis 2018 konnten Archäologen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz nahe Hermeskeil das bis dahin älteste römische Militärlager in Deutschland nachweisen. Das Militärlager soll am Ende des Gallischen Krieges in den Jahren 53 und 51 v. Chr. von den Truppen Gaius Iulius Caesars errichtet worden sein. Die knapp 26 Hektar große Anlage mit Befestigungswall bot Platz für über 10.000 Soldaten.

Eine erste schriftliche Erwähnung des Ortes könnte in dem 634 entstandenen Testament des Adalgisel Grimo vorliegen, in dem ein Ort Callido genannt wird, wobei allerdings unsicher bleibt, ob damit Kell, Niederkell oder Hermeskeil gemeint ist. Die erste zweifelsfreie Nennung von Hermeskeil entstammt dem Jahr 1220, wo der Name als Hermannis Kellede überliefert ist.

Nach dem Feuerbuch des Amtes Grimburg aus dem Jahr 1563 war der Trierer Kurfürst Hauptgrundeigentümer und Gerichtsherr. Verwaltungsmäßig gehörte Hermeskeil zum Hochgericht Reinsfeld. 1625 bestanden in Hermeskeil 35 Haushaltungen (Herdstellen). Im Dreißigjährigen Krieg kam es zu Brandschatzungen und Plünderungen, sodass 1651 nur noch vier Hausstellen bestanden. Ab dem 18. Jahrhundert entwickelte sich Hermeskeil erneut und war 1787 mit 471 Personen der größte Ort im Amt Grimburg.

Ortsansicht im Jahr 1931

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Hermeskeil endgültig zum Hauptort im Hochwald. In der Franzosenzeit wurde Hermeskeil chef-lieu des gleichnamigen Kantons und gehörte zum Arrondissement de Birkenfeld im Département de la Sarre. 1814 wurde das Friedensgericht (heute Amtsgericht) von Reinsfeld nach Hermeskeil verlegt. Nach kurzer österreichisch-bayerischer Verwaltung (1814) fiel Hermeskeil nach dem Wiener Kongress von 1815 an Preußen. Im Jahr 1816 in den neugebildeten Landkreis Trier eingegliedert, wurde es Sitz der Bürgermeisterei Hermeskeil. Im Jahr 1852 gab es Pläne, eine Neuordnung der Landkreise vorzunehmen. Ein neuer Landkreis mit Sitz in Hermeskeil aus Teilen der Landkreise Trier und Bernkastel sollte entstehen. 1855 wurden die Pläne allerdings wieder verworfen. Um 1830 wurden bereits neun Kram- und Viehmärkte und ein Wochenmarkt abgehalten.[Quelle fehlt] Die Marktrechte erhielt Hermeskeil im Jahr 1858.

In Hermeskeil bestand seit den Zuzügen im 19. Jahrhundert neben der katholischen Pfarrei eine kleine evangelische Gemeinde mit einer 1852/1853 erbauten Kirche. Die katholische Kirche wurde in den Jahren 1867–1870 neu errichtet und deren Standort hierbei vom alten Ortskern im Norden in das damals entstehende Zentrum an der dortigen Straßenkreuzung verlegt. Pfarrer Mohr, ein Teilnehmer der Schlacht von Stalingrad ließ nach dem Zweiten Weltkrieg neben der Pfarrkirche St. Martin eine als Sandsteinrefief ausgeführte Kopie der Stalingradmadonna aufstellen.

Hermeskeil war auch Sitz einer jüdischen Gemeinde. Die Synagoge wurde während der Novemberpogrome 1938 geschändet und 1945 zerstört. Bereits 1926 hatte Gustav Simon, der spätere Gauleiter des Gaus Moselland, in Hermeskeil die erste Ortsgruppe der NSDAP im Hochwald gegründet. Der von NS-Gegnern als „Giftpilz von Hermeskeil“ bezeichnete Simon ließ den Ort nach der Machtübernahme Hitlers 1933 zum sogenannten Gaumusterdorf umgestalten und 1942 für „judenrein“ erklären. Einigen ortsansässigen Juden gelang es, rechtzeitig auszuwandern, 21 wurden zwischen 1941 und 1944 in Konzentrations- und Vernichtungslagern ermordet. Die lokalen Ereignisse während der NS-Zeit regten die in Hermeskeil geborene Autorin Shida Bazyar zu ihrem 2026 erschienenen und mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman Die Lücken an, der in dem fiktiven Hunsrückdorf Heimesbach spielt.

1931 waren die Ortsteile Abtei und Höfchen eingemeindet worden. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs gehörte der Ort zur preußischen Rheinprovinz, danach ab 1946 zum neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz. Am 4. Juli 1970 wurde Hermeskeil zur Stadt erklärt.

Von 1962 bis 2006 gab es in Hermeskeil eine Bundeswehr-Kaserne, die seit 1967 Hochwald-Kaserne genannt wurde, mit ungefähr 1400 Soldaten. Sie wurde noch zwischen 1993 und 1996 umfangreich saniert, doch Ende 2006 aufgelassen. Einige Gebäude der Kaserne und der benachbarte ehemalige Standortübungsplatz an der B52 zwischen Hermeskeil und Trier sind ungenutzt. Ein auf dem Kasernengelände ursprünglich geplantes Tourismusprojekt „Dorf Hochwald“ konnte aufgrund der Insolvenz des ursprünglichen Investors nicht realisiert werden. Die Kaserne Hermeskeil wurde 2011 für 1,6 Millionen Euro an einen anderen Investor verkauft. Ein Hochregallager für die zur Zedach-Gruppe gehörende Dachdecker-Großhandlung DEG wurde 2012 auf dem Gelände der Kaserne errichtet; einige Gewerbebetriebe haben Flächen angemietet. Die Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) Hermeskeil befindet sich seit Ende 2015 auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne (Trierer Straße 200).

Einwohnerstatistik

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Hermeskeil, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:

Hermeskeil: Einwohnerzahlen von 1815 bis 2023
Jahr  Einwohner
1815
  
679
1835
  
1.829
1871
  
1.892
1905
  
2.518
1939
  
4.219
1950
  
3.711
1961
  
4.535
1970
  
5.730
1987
  
5.486
1997
  
6.100
2005
  
5.735
2015
  
7.122
2023
  
7.511

Konfessionsstatistik

Im Jahr 1871 waren von 1552 Einwohnern im damaligen Gemeindegebiet 92,5 % katholisch (1436 Personen), 6,4 % evangelisch (99) und 1,1 % jüdisch (17).

Mit Stand Juni 2005 waren 73,9 % der Einwohner römisch-katholisch und 12,5 % evangelisch. 13,6 % gehörten entweder einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder waren konfessionslos. Der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung ist seitdem gesunken.

Ende September 2026 waren 43,0 % der Einwohner römisch-katholisch und 7,8 % evangelisch. 49,2 % gehörten entweder einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder waren konfessionslos.

Religion

Evangelische Kirche

Politik

Stadtrat

Der Stadtrat in Hermeskeil besteht aus 22 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:

Wahl SPD CDU Grüne Linke Piraten BfB * FWG ** Gesamt
20245711–4422 Sitze
201988–1–2322 Sitze
201469–113222 Sitze
200958–2–4322 Sitze
200469–––4322 Sitze
* 
BfB: Bürger für Bürger e. V.
** 
FWG: Freie Wählergruppe in der Stadt Hermeskeil e. V.

Stadtbürgermeister

Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde Lena Weber mit einem Stimmenanteil von 54,7 % für fünf Jahre gewählt und trat ihr Amt am 16. Juli an. Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 kandidierte sie nicht erneut. Nachdem dort keiner der drei Kandidaten eine absolute Mehrheit holen konnte, wurde am 23. Juni eine Stichwahl zwischen Christoph König (BfB) und Christian Rudolf Kruchten (CDU/FWG) durchgeführt. Diese gewann König mit 59,2 % bei einer Wahlbeteiligung von 50,7 %.

Die Amtsträger seit 1970:

Wappen

Wappen von Hermeskeil
Wappen von Hermeskeil
Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt mit rotem Balkenkreuz gespalten. Vorn in Silber ein blauer Keil, darin ein gestürztes silbernes Schwert mit goldenem Griff und Parierstange. Hinten in Silber mit blauem Bord eine rote Lilie mit blauem Bund.“
Wappenbegründung: Das rote Kreuz entstammt dem Wappen von Kurtrier, dem ehemaligen Landesherren. Das Schwert erinnert an St. Martin, den Patron der Pfarrkirche. Der Keil verweist redend auf den Ortsnamen und die Lilie erinnert an die Abtei Tholey, die Kollator der Pfarrkirche war.

Städtepartnerschaften

Hermeskeil pflegt seit 1975 eine Gemeindepartnerschaft mit Saint-Fargeau im französischen Burgund und seit 2002 mit Hel in Polen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Jugendherberge
feuerwehr erlebnis museum

Bauwerke

Das Stadtbild wird durch die Evangelische Kirche (erbaut 1853) und ihr katholisches Pendant St. Martinus (erbaut 1867–70) dominiert. Letztere kam 2023 in die Schlagzeilen, weil sie aufgrund ihres maroden Zustandes an einen Investor verkauft werden soll. Außerdem gibt es die Marienkapelle auf dem Erzberg oder die Mühlenkapelle.

Eindrucksvoll sind auch die im Fachwerkstil errichtete Jugendherberge, das Amtsgericht Hermeskeil oder der Bahnhof Hermeskeil.

Museen

Freizeit

Die Stadt bietet ein Freizeithallenbad (geschlossen in 2026) und ein Freibad, sowie Turn- und Sporthallen, Sportplätze, Tennisplätze, Fitnesszentren. Aufgrund der Lage im Hunsrück ist das Stadtbild durch Hotels und Ferienwohnungen geprägt. Zudem gibt es eine Jugendherberge und eine Pfadfinderhütte.

Hermeskeil liegt am Hunsrück-Radweg (Saarburg – Bacharach), am Ruwer-Hochwald-Radweg (Hermeskeil – Trier-Ruwer) sowie am Primstal-Radweg (Hermeskeil – Nonnweiler).

Sehenswert sind zwei Mammutbäume am Tivoli an der Landesstraße 151 in Richtung Nonnweiler.

Oberhalb von Hermeskeil in Richtung Züsch liegt das Erholungsgebiet Pflanzgarten mit dem Hermeskeiler Naturerkundungspfad, dem Bienenpfad, dem Biberpfad und dem Legionärspfad. Die Allee der „Bäume des Jahres“ (von 1989 bis 2017) befindet sich in der Verlängerung der Straße An der alten Brauerei.

Hermeskeiler ist die regionale Bezeichnung für einen Wanderstock. Es ist ein gedrehter Stock aus Holz mit einer dunklen Oberflächenstruktur. Der Stock hat eine typische Gehhilfe.

Der im Januar 2025 eröffnete historische Stadtrundgang Gaumusterdorf Hermeskeil führt in 14 Stationen durch Hermeskeil. Er erinnert an das Leben der jüdischen Gemeinde während der NS-Zeit.

Wirtschaft und Infrastruktur

Unternehmen

In Hermeskeil befinden sich Werke des Herstellers von Fensterbeschlägen Siegenia-Aubi KG und des Herstellers von medizinischem Verbrauchsmaterial Medtron.

Verkehr

Busbahnhof Donatusplatz mit Bus der Linie 200 (März 2023)

Westlich von Hermeskeil verläuft die Bundesautobahn 1. Außerdem liegt Hermeskeil an den Bundesstraßen 52 (in Richtung Reinsfeld), 327 (in Richtung Thalfang/Morbach/Koblenz) und 407 (in Richtung Zerf/Saarburg/Perl) sowie an weiteren Landes- und Kreisstraßen.

Von Hermeskeil verkehren neben weiteren Buslinien stündlich (am Wochenende zweistündlich) Busse der Linie 200 von Hermeskeil nach Trier sowie die Linie R20 von Hermeskeil nach Türkismühle/Saarland. Hermeskeil besitzt mit dem Donatusplatz einen Busbahnhof in der Innenstadt.

Durch den Bau von Eisenbahnstrecken nach Trier (1889 fertiggestellt), Türkismühle (1897 fertiggestellt) und Simmern (1903 fertiggestellt) war der Bahnhof Hermeskeil zeitweilig ein Eisenbahnknotenpunkt: Die Strecken der Hunsrückbahn und der Hochwaldbahn sind stillgelegt, auf der Trasse der ehemaligen Hochwaldbahn verläuft der Ruwer-Hochwald-Radweg.

Örtliche Einrichtungen

Rathaus der Verbandsgemeinde, unter anderem mit Standesamt, Stadtbücherei, Kfz-Zulassungsstelle und Tourist-Information, TÜV-Niederlassung, Amtsgericht Hermeskeil, Notariat, Polizeiinspektion, Bundesagentur für Arbeit, Forstamt mit forsttechnischem Stützpunkt, Holz-Markt-Service der Forstdirektion Trier, Informationszentrum des Naturparks Saar-Hunsrück Rheinland-Pfalz, Straßenmeisterei sowie Geschäftsstellen der Sparkasse Trier und der Volksbank Trier Eifel.

Soziale Versorgung und Sicherheit

St.-Josef-Krankenhaus, Hochwald-Altenzentrum St. Klara, DRK-Sozialstation, Freiwillige Feuerwehr, AWO-Sozialzentrum, ambulante Dienste und Technisches Hilfswerk.

Bildung

Die Rektor-Bach-Hauptschule und die Erich Kästner Realschule bilden seit dem Schuljahr 2010/11 die Integrierte Gesamtschule Hermeskeil.

Weitere Einrichtungen sind die Kindergärten Adolf Kolping, Rosa Flesch sowie Villa Kunterbunt, Grundschule, Gymnasium Hermeskeil (im Jahr 2013 einhundertjähriges Bestehen), Geschwister-Scholl-Schule – Berufsbildende Schule, Erwachsenenbildungseinrichtungen, Kreismusikschule.

Trivia

Neben verschiedenen Ortsstraßen in der Region sind auch die Hermeskeiler Straße und der Hermeskeiler Platz in Köln nach der Stadt benannt.

Persönlichkeiten

In Hermeskeil geboren

Mit Hermeskeil verbunden

  • Gerd Fuchs (1932–2016), Schriftsteller, wuchs in Hermeskeil auf
  • Matthias Utters (1934–1986), Guardian des Franziskanerklosters in Hermeskeil
  • Karl Diller (* 1941), Politiker (SPD) und ehemaliger Lehrer, wohnte in Hermeskeil
  • Klaus Servene (* 1949), Schriftsteller, wuchs in Hermeskeil auf
  • Arthur Thömmes (* 1956), Dipl.-Theologe, Religionspädagoge und Autor, wuchs in Hermeskeil auf

Literatur

Siehe auch

Commons: Hermeskeil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Hermeskeil – Reiseführer

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand 31. Dezember 2025 von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. 1 2 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. ↑ Deutsche Fotothek: Messtischblatt Nr. 3495: Hermeskeil, 1908
  4. ↑ landkartenarchiv.de: Messtischblatt Nr. 6307: Hermeskeil, 1949
  5. ↑ Karte Hermeskeil, Ausgabe 2019, DNB 1206003782
  6. ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2025[Version 2026 liegt vor.]. S. 118 (PDF; 2,5 MB).
  7. ↑ Niederschlagsmittelwerte von Deutschland für den Zeitraum von 1961 bis 1990, Quelle: DWD
  8. ↑ Vorstellung der Forschungen zum Römerlager Hermeskeil auf der Website der Universität des Saarlandes, abgerufen am 19. Dezember 2022.
  9. ↑ Das Grimo-Testament (Memento vom 5. Dezember 2014 im Internet Archive), Landeshauptarchiv Koblenz
  10. Kurt Bach, Edmund Schömer: Hermeskeil. Aufstieg zum zentralen Ort. Horb am Neckar 1993.
    1. ↑ 8
    2. ↑ 17
    3. ↑ 13
    4. ↑ 14
    5. ↑ 68
    6. ↑ 39
  11. ↑ Geschichte. justiz.rlp.de, abgerufen am 3. Mai 2025.
  12. ↑ Ewald Wegner (Bearb.): Kreis Trier-Saarburg. Verbandsgemeinden Hermeskeil, Kell, Konz, Saarburg (= Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Band 12.1). Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 1994, ISBN 3-88462-100-9, S. 76.
  13. ↑ Ewald Wegner (Bearb.): Kreis Trier-Saarburg. Verbandsgemeinden Hermeskeil, Kell, Konz, Saarburg (= Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Band 12.1). Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 1994, ISBN 3-88462-100-9, S. 76.
  14. ↑ Ewald Wegner (Bearb.): Kreis Trier-Saarburg. Verbandsgemeinden Hermeskeil, Kell, Konz, Saarburg (= Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Band 12.1). Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 1994, ISBN 3-88462-100-9, S. 78.
  15. ↑ Täter im Dritten Reich – Biografische Annäherungen an Männer aus der Region. Gedenkstätte / SS Sonderlager KZ Hinzert, archiviert vom Original am 22. Dezember 2015; abgerufen am 6. September 2026.
  16. ↑ Heinz Ganz-Ohlig: Juden im Gaumusterdorf. Auf den Spuren ehemaliger jüdischer Nachbarn in Hermeskeil, Schriften des Emil-Frank-Instituts, Bd. 20, Paulinus Verlag, Trier 2018
  17. ↑ Yvonne Koch: Autorin Shida Bazyar erhält den Deutschen Buchpreis 2026. In: Hessenschau. Hessischer Rundfunk, 5. Oktober 2026, abgerufen am 5. Oktober 2026.
  18. ↑ Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 187 (PDF; 2,8 MB).
  19. ↑ Chronik der Hochwaldkaserne
  20. ↑ Hermeskeil: Soldaten haben Hochwaldkaserne verlassen, Trierischer Volksfreund, 14. Dezember 2006.
  21. ↑ Prozess: Betrug um Investition in Hermeskeil? – Eifeler Geschäftsleute auf der Anklagebank, Trierischer Volksfreund, 7. Mai 2019.
  22. ↑ 1,6 Millionen: Kaserne Hermeskeil ist verkauft (Memento vom 5. Oktober 2013 im Internet Archive)
  23. ↑ Hochwaldkaserne: Grundstückskäufe kurz vor Abschluss. In: Trierischer Volksfreund. 7. Dezember 2011, abgerufen am 26. März 2026.
  24. ↑ Ex-Kaserne wird zum Energiepark. In: Trierischer Volksfreund. 22. November 2012, abgerufen am 26. März 2026.
  25. ↑ Bericht der Landesregierung über die Umsetzung des Konversionsprogramms des Landes zur Bewältigung der Folgen des Truppenabzugs in den Jahren 2010 und 2011, S. 15 (Memento vom 5. Oktober 2013 im Internet Archive)
  26. ↑ Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung. 11: Die Gemeinden und Gutsbezirke der Rheinprovinz und ihre Bevölkerung, S. 165 (online)
  27. ↑ Gemeindestatistik Hermeskeil Stand 30. Juni 2005
  28. ↑ Stadt Hermeskeil Gemeindestatistik
  29. 1 2 Hermeskeiler Kirche St. Martinus soll an Investor verkauft werden, 9. Februar 2024 auf tagesschau.de
  30. ↑ Hermeskeil, Stadtratswahl 09.06.2024. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 12. August 2025.
  31. ↑ Miteinander für Hermeskeil. In: WochenSpiegel. Weiss-Verlag GmbH & Co. KG, Monschau, 18. Juli 2019, abgerufen am 12. August 2025.
  32. ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen: Hermeskeil (Memento vom 5. Juni 2014 im Internet Archive)
  33. ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Abgerufen am 31. Januar 2021 (siehe Hermeskeil, Verbandsgemeinde, achte Ergebniszeile).
  34. ↑ Lena Weber ist nun offiziell Stadtbürgermeisterin. In: Rund um Hermeskeil, Ausgabe 30/2019. Linus Wittich Medien GmbH, abgerufen am 31. Januar 2021.
  35. ↑ Lena Weber will als Stadtbürgermeisterin aufhören und künftig mehr zu sagen haben. In: Volksfreund. Abgerufen am 14. Februar 2024.
  36. ↑ Hermeskeil, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Wahlen in RLP. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 28. Juni 2024.
  37. ↑ 50 Jahre Stadt Hermeskeil -Teil 1-. In: Rund um Hermeskeil, Nr. 27/2020. Linus Wittich Verlag, Höhr-Grenzhausen, 2. Juli 2020, abgerufen am 2. Mai 2021.
  38. ↑ 50 Jahre Stadt Hermeskeil -Teil 2- 1980-1990. In: Rund um Hermeskeil, Nr. 28/2020. Linus Wittich Verlag, Höhr-Grenzhausen, 9. Juli 2020, abgerufen am 2. Mai 2021.
  39. ↑ Altbürgermeister Albert Kampmann ist tot. In: Trierischer Volksfreund. Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier, 17. Oktober 2014, abgerufen am 2. Mai 2021 (Nur Artikelanfang frei verfügbar).
  40. ↑ 2 Mammutbäume (Hermeskeil ). Eintrag in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier, abgerufen am 11. August 2017.
  41. ↑ Berthold Bouillon und Hans Georg Rosar: Der "Hermeskeiler": die Geschichte eines Wanderstocks. Aufsatz, 2014. In: Der Schellemann: Zeitschrift des Kulturgeschichtlichen Vereins Hochwald e. V. – 27 (2014), = Nr. 27, Seite 74–76.
  42. ↑ gaumusterdorf-hermeskeil.de – Private Website
  43. ↑ IGS Hermeskeil, Homepage
  44. ↑ Integrierte Gesamtschule Hermeskeil, schulen.de