| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 48° 55′ N, 10° 28′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Donau-Ries | |
| Verwaltungsgemeinschaft: | Wallerstein | |
| Höhe: | 441 m ü. NHN | |
| Fläche: | 13,59 km² | |
| Einwohner: | 1281 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 94 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86748 | |
| Vorwahl: | 09087 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DON, NÖ | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 79 177 | |
| Gemeindegliederung: | 5 Gemeindeteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Weinstr. 19 86757 Wallerstein | |
| Website: | marktoffingen.de | |
| Erster Bürgermeister: | Stefan Bayerle (Unabhängige Wählergemeinschaft) | |
| Lage der Gemeinde Marktoffingen im Landkreis Donau-Ries | ||

Marktoffingen (Rieserisch: Marktoffe) ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries.
Nordwestlich von Wengenhausen befindet sich der Steinbruch der Impaktgesteine Wengenhausen. Der Steinbruch ist als Geotop ausgewiesen und gehört zu den 100 schönsten Geotopen in Bayern.
Marktoffingen liegt im Nördlinger Ries und ist Teil der Planungsregion Augsburg.
Die Gemeinde hat fünf Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):
Die Einöde Tannenhof zählt zum Gemeindeteil Marktoffingen.
Es gibt auf dem Gemeindegebiet die Gemarkungen Marktoffingen und Minderoffingen. Die Gemarkung Marktoffingen hat eine Fläche von 9,683 km². Sie ist in 1378 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7026,53 m² haben. In ihr liegen die Gemeindeteile Marktoffingen, Ramstein und Wengenhausen.
Seit der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts war der Ort als Lehen des Augsburger Domkapitels im Besitz der Grafen von Oettingen, zuletzt der Linie Oettingen-Wallerstein. Seit 1500 ist Marktoffingen Amt, später Oberamt mit eigener Hochgerichtsbarkeit des Fürstentums Oettingen-Wallerstein. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern.
Die Gemeinde Minderoffingen wurde am 1. Mai 1978 im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Marktoffingen eingegliedert.
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1265 auf 1311 um 46 Einwohner bzw. um 3,6 %.

Bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 erreichte die Unabhängige Wählergemeinschaft Marktoffingen 70,7 % der Stimmen und erhielt 8 Gemeinderats-Mandate. Die Freien Wähler Minderoffingen erreichten 29,3 % der Stimmen und stellen 4 Gemeinderäte. Die Sitzverteilung zwischen den beiden Wählergruppen ist damit unverändert wie in der Amtszeit 2020 bis 2026.
Seit 1. Mai 2026 ist Stefan Bayerle (Unabhängige Wählergemeinschaft Marktoffingen) Erster Bürgermeister; er wurde am 8. März 2026 ohne Mitbewerber mit 95,1 % der Stimmen gewählt. Sein Vorgänger war vom 1. Mai 2014 bis 30. April 2026 Helmut Bauer (Unabhängige Wählergemeinschaft Marktoffingen).
| Blasonierung: „In rot bordiertem goldenen Schild ein von rechts bis zur Schildmitte einspringender silberner Sparren, der beiderseits von dem schwarzen Großbuchstaben E begleitet ist.“ | |
Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Wallerstein.
Im Jahre 2017 gab es nach der amtlichen Statistik 73 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort Marktoffingen. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 572. Damit war die Zahl der Auspendler um 499 höher als die der Einpendler. 17 Einwohner waren arbeitslos. 2016 bestanden 39 landwirtschaftliche Betriebe; 1999 zählte die Gemeinde noch 65 Betriebe. 1710 Hektar des Gemeindegebietes waren landwirtschaftlich genutzt, davon 271 Hektar Dauergrünland und 1439 Hektar Ackerfläche.
Der Haltepunkt Marktoffingen liegt an der Bahnstrecke Nördlingen–Dombühl. Hier finden saisonal im Sommer Sonderfahrten des Bayerischen Eisenbahnmuseums statt.
2018 gab es folgende Einrichtungen: