Maurice Piron

Maurice Piron (* 23. März 1914 in Lüttich; † 24. Februar 1986 ebenda) war ein belgischer Romanist und engagierter Wallonist.

Leben und Werk

Piron promovierte 1938 als Assistent von Jean Haust in Lüttich im Fach Romanische Philologie mit der Arbeit L'œuvre poétique et dramatique d'Henri Simon [1856–1939] (ungedruckt), die einen Autor wallonischer Sprache zum Gegenstand hatte. Von 1950 bis 1963 war er Professor für französische Philologie und wallonische Dialektologie in Gent. Zwischendurch lehrte er von 1957 bis 1959 an der Universität von Belgisch-Kongo und von Ruanda-Urundi. Von 1963 bis 1976 war er Ordinarius in Lüttich, lehrte aber auch an der Université Laval in Québec (1967–1970) und an der Sorbonne (1976–1979). In Lüttich gründete er 1976 ein Zentrum für Quebec-Studien und ein Zentrum für Simenon-Studien. Ab 1960 war er Mitglied der Académie royale de langue et de littérature françaises.

Weitere Werke

Literatur

Commons: Maurice Piron – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Personendaten
NAME Piron, Maurice
KURZBESCHREIBUNG belgischer Romanist und Wallonist
GEBURTSDATUM 23. März 1914
GEBURTSORT Lüttich
STERBEDATUM 24. Februar 1986
STERBEORT Lüttich