
Maximilian „Max“ Vollert (* 5. März 1851 in Eisenach; † 13. November 1935 in Jena) war ein deutscher Jurist, Autor und Kurator der Universität Jena.
Vollert war ab 1879 Richter am Landgericht Eisenach; 1884 wurde er nach Weimar versetzt und kurz darauf zum Staatsanwalt ernannt. 1890 wurde er Vortragender Rat in der Kultusabteilung des Staatsministeriums. Von 1909 bis 1922 wirkte er als Kurator der Universität Jena. Daneben war er von 1896 bis 1912 Regierungskommissar bei der Carl-Zeiss-Stiftung. Er wurde 1927 zum Ehrenbürger der Universität Jena erhoben.
Vollert war ein Sohn des Weimarer Ministerialbeamten Hermann Vollert und seiner Ehefrau Agnes geb. Heerwart. Er verehelichte sich am 4. Oktober 1879 mit Marie „Mia“ geb. Böhlau (* 2. Juni 1859 in Weimar; † Mai 1938 in Jena), einer Schwester der Schriftstellerin Helene Böhlau, Tochter des Verlegers Hermann Böhlau und Enkelin des Ministerialbeamten Ottokar Thon; über dessen Vater Christian August Thon und den familiären Zusammenhang hat er publiziert.
Der Ehe entstammten vier Kinder:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Vollert, Max |
| ALTERNATIVNAMEN | Vollert, Maximilian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist, Kurator und Autor |
| GEBURTSDATUM | 5. März 1851 |
| GEBURTSORT | Eisenach |
| STERBEDATUM | 13. November 1935 |
| STERBEORT | Jena |