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Unbelegt sind insbes. der Brotberuf und die Alleinstellungsmerkmale als erster Waliser, der ein FA-Cup-Finale pfiff sowie einziger Waliser, der an einem WM-Finale teilnahm.
Zunächst war Griffiths Lehrer in Devon, wechselte aber bald nach Newport. Ab 1934 pfiff er in lokalen Fußballligen. Einige Jahre später gelang ihm die Aufnahme auf die Liste der Linienrichter der English Football League, doch der Zweite Weltkrieg verhinderte dort erste Einsätze. Im Jahr 1949 leitete Griffiths die Länderspiele England gegen Schottland und England gegen Irland. 1953 pfiff er das FA-Cup-Finale, bei dem sich der FC Blackpool nach einem Hattrick von Stan Mortensen gegen die Bolton Wanderers mit 4:3 den Pokal sicherte. 1950, 1954 und 1958 vertrat Griffiths Wales bei der WM-Endrunde.
Griffiths leitete 1954 das Halbfinale zwischen Ungarn und Uruguay und war im Finale zwischen Deutschland und Ungarn Linienrichter von William Ling. Besondere Bedeutung erlangte er in der 86. Spielminute, als er ein vermeintliches Tor von Ferenc Puskás wegen Abseitsstellung für ungültig erklärte. Die Fernsehbilder können nicht beweisen, ob er Recht hatte.
Sandy Griffiths war der erste Waliser, der ein FA-Cup-Finale pfiff. Außerdem ist er bis heute der einzige Waliser, der aktiv an einem WM-Finale teilnahm.
↑Ferenc Puskas.In:International Football Hall of Fame.Abgerufen am 9.Juli 2010(englisch).
↑Der SporthistorikerWerner Raupp geht eher von einem regulären Tor aus. Er beruft sich auf die deutschen Ersatzspieler, die auf gleicher Höhe saßen, besonders Alfred Pfaff von Eintracht Frankfurt, sowie auf neueres Filmmaterial (ZDF, 4.7.2004: „Das Wunder von Bern“). Vgl. Werner Raupp: Toni Turek – „Fußballgott“. Eine Biographie, Hildesheim: Arete Verlag 2019 (ISBN 978-3-96423-008-9), S. 111–114.
Schiedsrichter des Finals im FA Cup bzw. FA Challenge Cup