Pattigham

Pattigham
WappenÖsterreichkarte
Wappen von Pattigham
Pattigham (Österreich)
Pattigham (Österreich)
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Oberösterreich Oberösterreich
Politischer Bezirk: Ried
Kfz-Kennzeichen: RI
Fläche: 11,31 km²
Koordinaten: 48° 9′ N, 13° 29′ OKoordinaten: 48° 9′ 19″ N, 13° 29′ 5″ O
Höhe: 512 m ü. A.
Einwohner: 1.075 (1. Jän. 2026)
Bevölkerungsdichte: 95 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4910
Vorwahl: 07754
Gemeindekennziffer: 4 12 21
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Hauptstraße 10
4910 Pattigham
Website: pattigham.at
Politik
Bürgermeister: Johann Urwanisch (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2021)
(13 Mitglieder)
9
4
9 4 
Insgesamt 13 Sitze
Lage von Pattigham im Bezirk Ried
Lage der Gemeinde Pattigham im Bezirk Ried (anklickbare Karte)AndrichsfurtAntiesenhofenAurolzmünsterEberschwangEitzingGeiersberg (Oberösterreich)GeinbergGurtenHohenzellKirchdorf am InnKirchheim im InnkreisLambrechtenLohnsburg am KobernaußerwaldMehrnbachMettmachMörschwangMühlheim am InnNeuhofen im InnkreisObernberg am InnOrt im InnkreisPattighamPeterskirchenPrametReichersbergRied im InnkreisSchildornSenftenbachSt. Georgen bei Obernberg am InnSt. Marienkirchen am HausruckSt. Martin im InnkreisTaiskirchen im InnkreisTumeltshamUtzenaichWaldzellWeilbachWippenhamOberösterreich
Lage der Gemeinde Pattigham im Bezirk Ried (anklickbare Karte)
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
BW

Pattigham ist eine Gemeinde im österreichischen Bundesland Oberösterreich im Bezirk Ried im Innviertel mit 1075 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Ried im Innkreis.

Geografie

Pattigham liegt auf 512 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 4,4 km, von West nach Ost 4,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 11,22 km². 15 % der Fläche sind bewaldet, 77 % der Fläche landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst 14 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2026):

  • Atzing (23)
  • Daring (21) samt Rödt
  • Dunzing (116)
  • Haging (60)
  • Hochkuchl (49)
  • Hof (107)
  • Oberbrunn (29)
  • Pattigham (558)
  • Pattighamried (31)
  • Sankt Thomas (19)
  • Schachen (14)
  • Schwarzenbach (11)
  • Senzenberg (6)
  • Zeilach (31)

Nachbargemeinden

Neuhofen im Innkreis Hohenzell
Schildorn Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Eberschwang
Pramet

Geschichte

Im 7./8. Jahrhundert begann im bayerischen Stammesherzogtum das christliche Leben. Das Domkapitel Passau errichtete von 1480 bis 1490 die mit Tauf- und Begräbnisrechten versehene St. Laurenz-Kirche. 1633 wird in einer passauischen Matrikel die Pfarre Hohenzell mit den Filialkirchen Pattigham und St. Thomas im Dekanate Eberschwang erwähnt. 1852 wurde die Pfarre errichtet.

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals „Innbaiern“) zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Zeittafel

Einwohnerentwicklung

Pattigham: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025
Jahr  Einwohner
1869
  
856
1880
  
812
1890
  
845
1900
  
866
1910
  
876
1923
  
853
1934
  
820
1939
  
779
1951
  
807
1961
  
753
1971
  
770
1981
  
785
1991
  
789
2001
  
809
2011
  
880
2021
  
1.053
2025
  
1.092
Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 789 Einwohner, 2001 dann 809 Einwohner. Die Nähe zur Bezirksstadt Ried und die schöne Umgebung sind verantwortlich dafür, dass in Pattigham in den letzten Jahren viele neue Häuser errichtet wurden und dadurch die Bevölkerungszahl ständig anstieg. Durch das Fehlen von Industrie- und Handelsunternehmen und abgesehen von einigen kleinen Gewerbebetrieben ist die Bevölkerung gezwungen, auszupendeln und Arbeitsplätze vorwiegend in Ried oder in den Umlandgemeinden anzunehmen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Pattigham
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pattigham

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Bildung

Die einzige Bildungseinrichtung der Gemeinde ist die Volksschule Pattigham.

Zusätzlich gibt es in Pattigham auch einen eigenen Gemeindekindergarten.

Vereine

  • Bibelrunde
  • Free Style Club Ried
  • 2 Freiwillige Feuerwehren
  • Goldhaubengruppe
  • Katholische Frauenbewegung
  • Kinderliturgiekreis
  • Landjugend
  • Musikverein
  • Mütterrunde
  • Fußballverein USV Pattigham/Pramet
  • X-Trail Freaks
  • Zukunft Pattigham 2030

Politik

Die Wikipedia wünscht sich an dieser Stelle ein Bild vom hier behandelten Ort.

Motiv: Gemeindeamt/Rathaus der Gemeinde

Falls du dabei helfen möchtest, erklärt die Anleitung, wie das geht.
BW

Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder. Nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen:

Bürgermeister

Wappen

Seit 1982 darf Pattigham ein Gemeindewappen nach einem Entwurf des Amtsleiters Franz Wambacher führen. Blasonierung:

Schräg geteilt; oben in Gold ein schwarzer, aufgerichteter, rot bewehrter und bezungter Wolf, unten in Grün eine silberne Margeritenblüte mit goldenem Butzen.

Die Gemeindefarben sind Schwarz-Weiß-Grün.

Der passauische Wolf deutet auf die Ursprungsgeschichte des Ortes, die Margeritenblüte auf die schöne, vorwiegend landwirtschaftlich genutzte Gegend hin.

Persönlichkeiten

Commons: Pattigham – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. ↑ Wahlen Oberösterreich 2021. In: orf.at. Abgerufen am 15. März 2024.
  3. ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2021 in Pattigham. (PDF) Land Oberösterreich, 26. September 2021, abgerufen am 13. April 2025.
  4. ↑ Urwanisch folgt Moser. In: meinbezirk.at. 2. Februar 2020, abgerufen am 23. Februar 2020.
  5. ↑ Geschichte der Gemeinde Pattigham. Wappen, Bürgermeister und Vereine. Land Oberösterreich, abgerufen am 11. April 2019.