Pattigham | ||
|---|---|---|
| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Land: | ||
| Politischer Bezirk: | Ried | |
| Kfz-Kennzeichen: | RI | |
| Fläche: | 11,31 km² | |
| Koordinaten: | 48° 9′ N, 13° 29′ O | |
| Höhe: | 512 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.075 (1. Jän. 2026) | |
| Bevölkerungsdichte: | 95 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 4910 | |
| Vorwahl: | 07754 | |
| Gemeindekennziffer: | 4 12 21 | |
| NUTS-Region | AT311 | |
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Hauptstraße 10 4910 Pattigham | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Johann Urwanisch (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2021) (13 Mitglieder) |
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| Lage von Pattigham im Bezirk Ried | ||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||
Pattigham ist eine Gemeinde im österreichischen Bundesland Oberösterreich im Bezirk Ried im Innviertel mit 1075 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Ried im Innkreis.
Pattigham liegt auf 512 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 4,4 km, von West nach Ost 4,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 11,22 km². 15 % der Fläche sind bewaldet, 77 % der Fläche landwirtschaftlich genutzt.
Das Gemeindegebiet umfasst 14 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2026):
| Neuhofen im Innkreis | Hohenzell | |
| Schildorn | Eberschwang | |
| Pramet |
Im 7./8. Jahrhundert begann im bayerischen Stammesherzogtum das christliche Leben. Das Domkapitel Passau errichtete von 1480 bis 1490 die mit Tauf- und Begräbnisrechten versehene St. Laurenz-Kirche. 1633 wird in einer passauischen Matrikel die Pfarre Hohenzell mit den Filialkirchen Pattigham und St. Thomas im Dekanate Eberschwang erwähnt. 1852 wurde die Pfarre errichtet.
Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals „Innbaiern“) zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich.
Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.
| Pattigham: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 856 | |||
| 1880 | 812 | |||
| 1890 | 845 | |||
| 1900 | 866 | |||
| 1910 | 876 | |||
| 1923 | 853 | |||
| 1934 | 820 | |||
| 1939 | 779 | |||
| 1951 | 807 | |||
| 1961 | 753 | |||
| 1971 | 770 | |||
| 1981 | 785 | |||
| 1991 | 789 | |||
| 2001 | 809 | |||
| 2011 | 880 | |||
| 2021 | 1.053 | |||
| 2025 | 1.092 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021 | ||||
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 789 Einwohner, 2001 dann 809 Einwohner. Die Nähe zur Bezirksstadt Ried und die schöne Umgebung sind verantwortlich dafür, dass in Pattigham in den letzten Jahren viele neue Häuser errichtet wurden und dadurch die Bevölkerungszahl ständig anstieg. Durch das Fehlen von Industrie- und Handelsunternehmen und abgesehen von einigen kleinen Gewerbebetrieben ist die Bevölkerung gezwungen, auszupendeln und Arbeitsplätze vorwiegend in Ried oder in den Umlandgemeinden anzunehmen.
Die einzige Bildungseinrichtung der Gemeinde ist die Volksschule Pattigham.
Zusätzlich gibt es in Pattigham auch einen eigenen Gemeindekindergarten.
Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder. Nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen:

Seit 1982 darf Pattigham ein Gemeindewappen nach einem Entwurf des Amtsleiters Franz Wambacher führen. Blasonierung:
Die Gemeindefarben sind Schwarz-Weiß-Grün.
Der passauische Wolf deutet auf die Ursprungsgeschichte des Ortes, die Margeritenblüte auf die schöne, vorwiegend landwirtschaftlich genutzte Gegend hin.