Senftenbach | ||
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| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Land: | ||
| Politischer Bezirk: | Ried | |
| Kfz-Kennzeichen: | RI | |
| Hauptort: | Berg | |
| Fläche: | 9,73 km² | |
| Koordinaten: | 48° 16′ N, 13° 25′ O | |
| Höhe: | 414 m ü. A. | |
| Einwohner: | 783 (1. Jän. 2026) | |
| Bevölkerungsdichte: | 81 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 4973 | |
| Vorwahl: | 07751 | |
| Gemeindekennziffer: | 4 12 30 | |
| NUTS-Region | AT311 | |
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Berg 22 4973 Senftenbach | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeisterin: | Angela Helm (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2021) (13 Mitglieder) |
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| Lage von Senftenbach im Bezirk Ried | ||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||
Senftenbach ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Ried im Innviertel mit 783 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).
Senftenbach liegt auf 414 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5 km, von West nach Ost 3,3 km. Die Gesamtfläche beträgt 9,8 km². 19,4 % der Fläche sind bewaldet, 73,5 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.
Senftenbach hat seinen Namen vom Bach, der in der Ortschaft Ursprung, zwei Kilometer oberhalb der Hofmark Berg, seinen Anfang nimmt und in sanftem Lauf durch die Talniederung fließt.
Das Gemeindegebiet umfasst 11 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2026):
Die Gemeinde Senftenbach besteht aus zwei Katastralgemeinden:
Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Ried im Innkreis.
| Mörschwang | St. Martin im Innkreis | |
| Weilbach | Aurolzmünster | |
| Eitzing |
Der Name Senftenbach (Sempthinbach) wird das erste Mal in einer Urkunde aus dem Jahre 1035 erwähnt in Verbindung mit dem Bischof von Passau.
Der Ort war bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayerisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich.
Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.
| Senftenbach: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 667 | |||
| 1880 | 659 | |||
| 1890 | 648 | |||
| 1900 | 650 | |||
| 1910 | 646 | |||
| 1923 | 694 | |||
| 1934 | 684 | |||
| 1939 | 637 | |||
| 1951 | 676 | |||
| 1961 | 554 | |||
| 1971 | 620 | |||
| 1981 | 634 | |||
| 1991 | 655 | |||
| 2001 | 698 | |||
| 2011 | 738 | |||
| 2021 | 791 | |||
| 2026 | 783 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021 | ||||
1991 hatte die Gemeinde 655 Einwohner, 2001 dann 698 Einwohner. Die starke Zunahme erfolgte, da sowohl Geburtenbilanz als auch Wanderungsbilanz positiv waren. Da dies auch nach 2001 so blieb, nahm die Bevölkerungszahl auf 738 Personen im Jahr 2011 und 772 im Jahr 2018 zu.
Seit 1889 wird in einer Ziegelei Lehm verarbeitet. Das „Thonwerk Senftenbach“ produzierte Dachziegel und hat sich seit 1952 auf Mauerziegel spezialisiert. Heute bietet das Unternehmen Senftenbacher ein umfangreiches Sortiment.

Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder. Nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen:
Bürgermeister seit 1850 waren:

Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb-Blau.
Die S-förmige Linie soll den Bach als Teil des Namens sowie den Anfangsbuchstaben der Gemeinde symbolisieren. Das Hifthorn steht für das Jagdhaus in Furth, das älteste Gebäude in der Gemeinde, das Kreuz verweist auf das Patrozinium der Kreuzerhöhung.