Valentiner lebte in Paris und Köln. Nach dem Besuch der Kunsthochschule École supérieure des Beaux-Arts in Tours absolvierte er seinen Wehrdienst in Deutschland. Danach reiste er nach Spanien (Madrid und Toledo) und lernte in Madrid den argentinischen Maler Alberto Greco kennen, bei dem er Schüler und Assistent wurde. 1971 siedelte er nach Paris über und wurde 1. Preisträger der 7. Kunst-Biennale der Jugend und erlangte ein Stipendium des Musée Rodin in Paris.
Seine Werke entfalten sich im Wechselspiel der Wahrnehmung des Betrachters und der Kunst der Tarnung. Zunächst wurde er als Künstler der Land Art in Frankreich bekannt. Mit riesigen militärischen Tarnnetzen verbarg er bekannte Gebäude, Brücken und Straßen, zum Beispiel in Céret oder Perpignan in den Pyrenäen. Gleichzeitig setzte er sich mit der Kunst der Tarnung in der Malerei auseinander und entwickelte eine Technik des gelenkten Zufalls, um die Vielschichtigkeit der Sinneseindrücke darzustellen.
Seine Werke befinden sich im Centre Pompidou und in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen. 1988 kreierte er die Sommer-Kunstakademie Hohenbusch in Erkelenz zusammen mit Christine Hahn, Tübingen.
1960–1963: Student an der School of Fine Arts (Tours, Frankreich)
1964: Malstudium bei Alberto Gréco argentinischer Maler (Madrid, Spanien)
1969–1971: Gründer und Präsident des Salons „ENVIRONS“ (Tours, Frankreich).
1970–1971: Gründer und Mitglied der „Gruppe 37“ (Tours, Frankreich).
1971–1972: Gründer und Mitglied des Interventionskollektivs „POLYPTIQUE“ (Paris, Frankreich).
September 1971: Gewinner der 7. Biennale de Paris – Bourse du Musée Rodin.
1973–1975: Mitglied des Komitees des „Salon der jungen Malerei“ (Paris, Frankreich).
1973–1975: Zusammen mit Françoise Palluel Mitbegründerin der Galerie AARP (Paris, Frankreich).
1977–1978: Zusammenarbeit mit der Galerie Michelle Lechaux (Paris, Frankreich).
1979–1987: Dozent und Organisator (Malerei und freie Gestaltung) an der European Academy of Fine Arts (Trier, Deutschland).
1984: Konzeption und Organisation der Ausstellung mit Erich Kraemer „Spuren und Zeichen“ Ausstellung zeitgenössischer Malerei im Rahmen der Feierlichkeiten zur 2000-Jahr-Feier der Stadt (Trier, Deutschland)
1987–2020: Kunstlehrer: Sommerakademien in Köln, Saarbrücken, Bitgurg, Mettingen, Erkelenz, Gerolstein und Luxemburg
Einzelausstellungen
Paris, Madrid, Hamburg, Berlin, Marburg, Köln, Trier, Saarbrücken, Bayreuth, München
1967: Lemerre/Valentiner, Kulturzentrum (Saint-Pierre des Corps, Frankreich).
1971: "Camouflage", Handwerkshalle Saint Roch (Ceret, Frankreich).
1973: „Camouflage and animal mimicry“, Ehemalige Sainte-Ursule-Schule (Dijon, Frankreich).
1974: „Ausschnitte / Berichte“ Galerie Entre (Paris, Frankreich).
Stand Galerie Françoise Palluel, FIAC, Grand Palais (Paris, Frankreich)
1981: Gruppe, Galerie Anne Roger (mit Castex, Godart) (Nizza, Frankreich)
Gruppe, Galerie Francoise Palluel (mit Castex, Julline-Minguez, Le Gloannec).
Salon Grands et Jeunes d'Aujourd'hui, Grand Palais (Paris, Frankreich)
1982: Retrospektive des Salons Environs von 1969, Musée des Beaux-Arts de Tours im Rahmen der von der Association Tours-Mutiples im Mai organisierten Veranstaltungen.
Camouflage des Standes der Zeitschrift "Artistes" FIAC, Grand-Palais (Paris, Frankreich).
1983: "Les lettres sont des choses" Espace Alternatif Créatis, Stand Galerie Françoise Palluel, Internationale Kunstmesse (Köln, Deutschland).
1984: "Junge Abstraktion" Maison de Jeunes et de la Culture des Hauts de Belleville (Paris, Frankreich)
1987: Kunstausstellung „Offenbarung“ in der Kulturwerkstatt Trier e.V.
Öffentliche Sammlungen
Musée National d'Art Moderne, Centre Georges Pompidou (Paris, Frankreich)
Ceci n'est pas une rétrospective: Peter Valentiner, Walter Wolf. Rheinlandia-Verlag, Siegburg 2001, ISBN 3-935005-22-9. (Erscheint anlässlich der Ausstellung Ceci n'est pas une rétrospective, 27. Oktober – 2. Dezember 2001, Stadtmuseum Siegburg).