mit 1978 Artikeln zu Mineralen, 69 Artikeln zu Varietäten und Mischkristallen sowie 136 Artikeln zur Mineralogie
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Stellung der Mineralogie zwischen Chemie, Physik, Geologie und WerkstoffwissenschaftenDioptas
Ein Mineral (aus mittellat. aes minerale „Grubenerz“, im 16. Jahrhundert nach französischem Vorbild geprägt) ist ein Element oder eine chemische Verbindung, die im Allgemeinen kristallin und durch geologische Prozesse gebildet worden ist. Der Plural lautet Minerale (in der Wissenschaft in Deutschland und Österreich verwendet) oder Mineralien (von Sammlern, Händlern und in der Deutschschweiz als Synonym zu Minerale verwendet).
Die Mineralogie, veraltet auch Oryktognosie (griechisch-deutsch: Die Kenntnis bzw. die Wissenschaft von den Mineralen), beschäftigt sich mit der Entstehung und den Eigenschaften von Mineralen. Mit der Verwendung und Bearbeitung von Mineralen beschäftigt sich dagegen die Lithurgik.
Systematische Ordnung der Minerale und bekannte Beispiele Bearbeiten
Quarz (wissenschaftliche Bezeichnung: Tiefquarz oder α-Quarz) ist ein Mineral mit der chemischen Zusammensetzung SiO2 und trigonaler Symmetrie. Er ist die auf der Erdoberfläche stabile Form (Modifikation) des Siliciumdioxids und nach den Feldspaten das zweithäufigste Mineral der Erdkruste.