| Strukturformel | |||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | Pterocarpin | ||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C17H14O5 | ||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer Feststoff | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 298,29 g·mol−1 | ||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||
| Schmelzpunkt |
154–156 °C | ||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Pterocarpin ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Pterocarpane, die in einigen Hülsenfrüchtlern vorkommt.
(−)-Pterocarpin wurde 1874 zuerst durch Jean-Baptiste Paul Cazeneuve aus dem Kernholz des roten Sandelholzbaums (Pterocarpus santalinus) isoliert. Die Verbindung wurde auch aus Swartzia madagascariensis, Flemingia chappar, Pterocarpus dalbergioides, Pterocarpus macrocarpus, Pterocarpus osun, Pterocarpus indicus, Baphia nitida und Sophora subprostrata isoliert.
Racemisches Pterocarpin sowie dessen Thia- und Azapterocarpin kann durch Verwendung von Sesamoliodid, Diethylmalonat sowie 3-Methoxyphenol, 3-Methoxythiophenol und N-Tosyl-3-methoxyanilin als Bausteine erfolgen. Die kupfervermittelte Hurtley-Kupplung, die Mitsunobu-Reaktion, die IBX-Oxidation, die Pinnick-Oxidation und die intramolekulare Friedel-Crafts-Acylierung werden bei der Synthese genutzt.
Die Totalsynthese von (±)-Pterocarpin und (±)-Pisatin gelingt auch über die Reduktion von Medicagolmethylether mit Lithiumaluminiumhydrid, die anschließende Cyclisierung zu Anhydropisatin und eine katalytische Hydrierung.
Die erste bekannte Synthese der beiden optisch reinen Enantiomere von Pterocarpin wurde durch Reduktion eines Isoflavons mit Natriumborhydrid, anschließende chromatographische Isolierung des cis-Zwischenprodukts, dessen diastereomerische Racemattrennung mittels eines chiralen Isocyanats und finalen säurekatalysierten Ringschluss mit Bortrifluoriddiethyletherat erreicht.
Pterocarpin ist ein weißer Feststoff, der aus Chloroform als monokline Tafeln auskristallisiert. Er schmilzt unter vorhergehendem Erweichen bei knapp über 150 °C und ist praktisch unlöslich in Wasser, Säuren, Alkalien, in kaltem Ethanol und Kohlenstoffdisulfid, wenig löslich in Diethylether, jedoch löslich in heißem Ethanol.