Radicondoli

Radicondoli
Radicondoli (Italien)
Radicondoli (Italien)
Staat Italien
Region Toskana
Provinz Siena (SI)
Koordinaten 43° 16′ N, 11° 3′ OKoordinaten: 43° 16′ 0″ N, 11° 3′ 0″ O
Höhe 509 m s.l.m.
Fläche 132 km²
Einwohner 969 (31. Dez. 2025)
Postleitzahl 53030
Vorwahl 0577
ISTAT-Nummer 052025
Bezeichnung der Bewohner Radicondolesi
Schutzpatron Simon und Giuda (28. Oktober)
Website Gemeinde Radicondoli

Panorama von Radicondoli

Radicondoli ist ein Ort mit 969 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2025) in der Provinz Siena, Region Toskana in Italien.

Geografie

Lage von Radicondoli in der Provinz Siena

Der Ort erstreckt sich über 132 km². Er liegt ca. 25 km südwestlich der Provinzhauptstadt Siena und 60 km südwestlich der Regionalhauptstadt Florenz. Der Ort liegt in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone E, 2 261 GG. Die wichtigsten Gewässer im Gemeindegebiet sind der Cecina (13 km im Gemeindegebiet), der Feccia (9 km im Gemeindegebiet) und der Torrente Pavone (4 von 32 km im Gemeindegebiet). Der Ort gehört dem Bistum Volterra an.

Zu den Ortsteilen zählen Anqua (477 m, ca. 6 Einwohner, liegt ca. 8 km südwestlich) und Belforte (542 m, ca. 225 Einwohner, liegt ca. 5 km südöstlich).

Die Nachbargemeinden sind Casole d’Elsa, Castelnuovo di Val di Cecina (PI), Chiusdino, Montieri (GR) und Pomarance (PI).

Geschichte

Erstmals erwähnt wurde der Ort als Burg in Dokumenten der Familie Bichi Borghesi im Jahr 1209. Hier herrschten die Aldobrandeschi, die aber im November 1221 von Siena unterworfen wurden. Die Aldobrandeschi führten den Ort noch einige Jahre als Lehen weiter. Nach verschiedenen Streitigkeiten wurde der Ort 1268 durch Provenzano Salvani für Siena eingenommen. Den Podestà stellte zunächst die seneser Familie der Malavolti. Im Konflikt zwischen Siena und Florenz ergab sich der Ort am 27. November 1554 und fiel dadurch in die Hände der Medici.

Sehenswürdigkeiten

Collegiata dei Santi Simone e Giuda
Die Kirche Chiesa del Crocifisso an der Piazza Gramsci
Pieve di San Giovanni Battista (Pieve vecchia)

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

Commons: Radicondoli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2025. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2025).
  2. ↑ tuttitalia.it zu Radicondoli, abgerufen am 4. Mai 2017 (italienisch)
  3. ↑ comuni-italiani.it zu Radicondoli, abgerufen am 4. Mai 2017 (italienisch)
  4. ↑ Webseite der Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (ENEA), abgerufen am 19. August 2014 (italienisch) (PDF; 330 kB)
  5. ↑ Offizielle Webseite des Sistema Informativo Ambientale della Regione Toscana (SIRA) zu den Flüssen in Radicondoli, abgerufen am 20. August 2014 (italienisch)
  6. ↑ Offizielle Webseite des ISTAT (Memento des Originals vom 2. August 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Einwohnerzahlen 2001 in der Provinz Siena, abgerufen am 19. August 2014 (italienisch)
  7. 1 2 Emanuele Repetti: RADICONDOLI fra la Val d’Elsa, la Val di Cecina e la Val di Merse. In: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (1833–1846)
  8. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Offizielle Webseite der Gemeinde Radicondoli zu den Kirchen im Gemeindegebiet (Memento des Originals vom 26. Februar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 4. Mai 2017 (italienisch)
  9. 1 2 I Luoghi della Fede.
  10. ↑ Emanuele Repetti: ELCI (Ilicis, o Ilcii Castrum) in Val di Cecina. In: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (1833–1846) (abgerufen am 5. Mai 2017, pdf, italienisch)