Rassingdorf

Rassingdorf (Rotte)
Ortschaft
Katastralgemeinde Rassingdorf
Rassingdorf (Österreich)
Rassingdorf (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Horn (HO), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Horn
Pol. Gemeinde Weitersfeld
Koordinaten 48° 46′ 35″ N, 15° 45′ 44″ OKoordinaten: 48° 46′ 35″ N, 15° 45′ 44″ Of1
Höhe 465 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 51 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 3,97 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04045
Katastralgemeindenummer 10226
Bild
Ortsansicht mit Kapelle
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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51

Rassingdorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Weitersfeld im Bezirk Horn in niederösterreichischen Waldviertel mit 51 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).

Geografie

Die am Prutzendorfer Bach gelegene Rotte befindet sich westlich von Prutzendorf und ist über die Landesstraße L1196 erreichbar. Die Ortschaft umfasst insgesamt 30 Adressen.

Geschichte

Rassingdorf gehörte lange Zeit zur Pfarre Weitersfeld und wurde um 1695 der neu errichteten Pfarre Oberhöflein zugeteilt; die Pfarrkirche Oberhöflein wurde zu dieser Zeit ausgebaut und zur Pfarre erhoben.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 23 Häusern genannt, das nach Oberhöflein eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Prutzendorf zu Fronsburg besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Prutzendorf und Primmersdorf. Nach dem Umbruch 1848 konstituierte sich der Ort als selbständige Ortsgemeinde.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Rassingdorf ein Gemischtwarenhändler mit Gastwirtschaft, ein Schmied und zahllose Landwirte ansässig. Die Gemeinde trat im Jahr 1966 zusammen mit Prutzendorf und Starrein der Gemeinde Weitersfeld bei.

Literatur

Commons: Rassingdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  3. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 168f (Rassingdorf in der Google-Buchsuche).
  4. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 411
  5. ↑ Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 14. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3  MB; Inhalt PDF); abgerufen am 10. Oktober 2025.