| Untermixnitz (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Untermixnitz | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Horn (HO), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Horn | |
| Pol. Gemeinde | Weitersfeld | |
| Koordinaten | 48° 45′ 20″ N, 15° 50′ 22″ O | |
| Höhe | 430 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 75 (1. Jän. 2026) | |
| Fläche d. KG | 6,56 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04047 | |
| Katastralgemeindenummer | 10248 | |
Schloss Untermixnitz | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Untermixnitz ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Weitersfeld im Bezirk Horn in niederösterreichischen Waldviertel mit 75 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).
Westlich und nördlich des Kohlberges befinden sich die beiden Orte Ober- und Untermixnitz, beiderseits der alten Poststraße, der heutigen Landesstraße L41, aus der die L1058 in beide Richtungen in die jeweiligen Orte abzweigt. Die L1058 verläuft durch Untermixnitz und weiter nach Waitzendorf und in Untermixnitz zweigt noch die L1055 nach Pleißing ab. Untermixnitz wird über den Ebrechtbach entwässert, einem Quellfluss des Passendorfer Baches. Zur Ortschaft zählt weiters der Meierhof knapp außerhalb des verbauten Gebietes. Die gesamte Ortschaft umfasst 50 Adressen.
Im Jahr 1393 wurde hier eine Wasserburg genannt, die 1445 mit Veste Nieden Müchsnitz bezeichnet wurde. Allerdings wurden beim Ort Artefakte aus der Zeit der Stichbandkeramik nachgewiesen, die Gegend ist somit mindestens seit der Jungsteinzeit besiedelt.
Im Jahr 1822 scheint der Ort als Dorf mit 45 Häusern auf, das nach Theras eingepfarrt war und die Kinder zur Einschulung nach Obermixnitz kamen. Die Herrschaft Prutzendorf zu Fronsburg besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Untermixnitz ein Gastwirt, eine Gemischtwarenhändlerin, eine Milchgenossenschaft, ein Schmied, ein Schneider, ein Schuster, ein Trafikant, ein Tischler, ein Viktualienhändler, ein Wagner und mehrere Landwirte ansässig.
Um 1850 konstituierte sich Untermixnitz zur selbständige Ortsgemeinde und mit 1. Jänner 1970 fusionierte diese mit den damaligen Gemeinden Oberhöflein, Obermixnitz und Weitersfeld, der sich später noch die Gemeinen Fronsburg, Oberfladnitz und zuletzt Sallapulka anschlossen.