Unterach am Attersee | ||
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| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Land: | ||
| Politischer Bezirk: | Vöcklabruck | |
| Kfz-Kennzeichen: | VB | |
| Fläche: | 26,03 km² | |
| Koordinaten: | 47° 48′ N, 13° 30′ O | |
| Höhe: | 477 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.558 (1. Jän. 2026) | |
| Bevölkerungsdichte: | 60 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 4866 | |
| Vorwahl: | 07665 | |
| Gemeindekennziffer: | 4 17 45 | |
| NUTS-Region | AT315 | |
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Hauptstraße 9 4866 Unterach am Attersee | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Georg Baumann (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2021) (19 Mitglieder) |
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| Lage von Unterach am Attersee im Bezirk Vöcklabruck | ||
Gemeindegebiet Unterach: Mitte rechts, am Attersee, die Ortschaft, dahinter die Ortsteile Au/See am Mondsee, links Burgau am Attersee (St. Gilgen). Blick vom Schoberstein (1037 m, Höllengebirge), nach Westen gegen Schafberg (links, 1782 m) mit Ackerschneid und Kienbergwand (Mitte) und Drachenwand/Schober (rechts) sowie Hochplettspitz (ganz rechts) | ||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||



Unterach am Attersee ist eine Gemeinde mit 1558 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026) im südwestlichen Teil von Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck. Sie liegt am südlichen Ende des Attersees im Salzkammergut. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Vöcklabruck, seit der Gerichtsbezirk Mondsee per 1. Juli 2013 aufgelöst wurde.
Das Gemeindegebiet umfasst folgende Ortsteile (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2026):
Mondsee (Grenze im See) |
Nußdorf am Attersee | |
| Innerschwand (Grenze im See) | Steinbach am Attersee (Grenze im See) | |
| St. Gilgen (Bezirk Salzburg-Umgebung) |
Der Ortsname rührt vom bajuwarischen Untraha „Zwischenwasser“ aufgrund der Lage an Mondsee und Attersee.
Ein ursprünglich mit Dampf betriebener Schaufelraddampfer der Attersee-Schifffahrt, 1870 mit holzbeplanktem Rumpf gebaut hieß ursprünglich Attersee, ab 1872 Franz Ferdinand nach dem Habsburger Erzherzog und wurde nach dem Ersten Weltkrieg 1918 auf Forderung des Arbeiterrats auf Unterach umbenannt. Das Schiff hatte seinen Liegeplatz an einer Boje in der Nordbucht des Sees und einen Platz zum Auflanden beim Schloss Kammer und wurde 1979 verschrottet. 1984 wurde ein nachfolgendes Schiff Unterach genannt, das 1970 gebaut und 1984 in den Attersee kam.
| Unterach am Attersee: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 966 | |||
| 1880 | 1.031 | |||
| 1890 | 1.090 | |||
| 1900 | 1.152 | |||
| 1910 | 1.200 | |||
| 1923 | 1.185 | |||
| 1934 | 1.224 | |||
| 1939 | 1.197 | |||
| 1951 | 1.777 | |||
| 1961 | 1.363 | |||
| 1971 | 1.349 | |||
| 1981 | 1.343 | |||
| 1991 | 1.314 | |||
| 2001 | 1.491 | |||
| 2011 | 1.427 | |||
| 2021 | 1.546 | |||
| 2026 | 1.558 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria | ||||
Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder.
Blasonierung des Gemeindewappens: „In Gold ein blauer Schrägbalken, darin ein silberner Fisch, oben begleitet von einem roten Herz.“
Die Gemeindefarben sind Blau, Gelb, Rot.
Verleihung des Gemeindewappens und Genehmigung der vom Gemeinderat am 9. November 1979 festgesetzten Gemeindefarben durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 25. August 1980. Der Entwurf des Wappens stammt von Herbert Erich Baumert aus Linz.
Wappen der mit dem Geschlecht der Lasser zu Lasseregg und Unterach verwandten Salzburger Familie Alt nach einem Glasfenster und Grabstein in der Pfarrkirche Unterach. Der Fisch unterstreicht zugleich die Lage der Gemeinde am See und erinnert an die Fischerei als ehemals ertragreiche Erwerbsquelle der Bewohner. Das Wappen wurde in ähnlicher Form bereits in der Zwischenkriegszeit ohne amtliche Genehmigung im Gemeindestempel und auf Briefpapieren verwendet.