| Gemeinde Sobradillo | ||
|---|---|---|
| Wappen | Karte von Spanien | |
| Basisdaten | ||
| Land: | ||
| Autonome Gemeinschaft: | ||
| Provinz: | Salamanca | |
| Comarca: | Vitigudino | |
| Gerichtsbezirk: | Vitigudino | |
| Koordinaten: | 40° 55′ N, 6° 48′ W | |
| Höhe: | 649 msnm | |
| Fläche: | 52,71 km² | |
| Einwohner: | 170 (Stand: 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 3 Einw./km² | |
| Postleitzahl(en): | 37246 | |
| Gemeindenummer (INE): | 37311 | |
| Verwaltung | ||
| Bürgermeister: | José Mª González | |
| Lage des Ortes | ||
Sobradillo ist eine nordspanische Gemeinde (municipio) in der Provinz Salamanca in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León.
Sobradillo liegt im Westen der Provinz Salamanca unmittelbar an der Grenze zu Portugal in einer Höhe von ca. 650 Metern ü. d. M. in der von Granitfelsen durchsetzten Landschaft des Naturparks Arribes del Duero. Die Stadt Salamanca ist etwa 105 Kilometer (Fahrtstrecke) in östlicher Richtung entfernt; die historisch bedeutende und architektonisch reizvolle Stadt Ciudad Rodrigo liegt etwa 54 Kilometer südöstlich.
| Jahr | 1900 | 1950 | 1960 | 1970 | 1981 | 1991 | 2000 | 2018 |
| Einwohner | 1487 | 1242 | 1043 | 692 | 464 | 439 | 376 | 232 |
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatte der Ort konstant um die 1000 Einwohner. Infolge des Verlusts von Arbeitsplätzen durch die Mechanisierung der Landwirtschaft ist die Bevölkerungszahl seitdem auf den derzeitigen Tiefststand zurückgegangen.
Die Landwirtschaft (Feldwirtschaft, Weinbau und Viehzucht) spielt traditionell die größte Rolle im Wirtschaftsleben der Gemeinde. Einnahmen aus dem Tourismus in Form der Vermietung von Ferienwohnungen (casas rurales) sind in den letzten Jahrzehnten hinzugekommen.
Nach der weitgehend unblutigen Rückeroberung (reconquista) aus den Händen der Mauren und der Neubesiedlung (repoblación) der nahezu menschenleeren Bergregion im 11. und 12. Jahrhundert gehörte die grenznahe Region zunächst zum Herrschaftsgebiet der leonesischen und kastilischen Könige; letztere übergaben sie jedoch um 1340 in die Obhut einzelner Grundherrn (señores), die fortan die Grenzsicherung übernahmen.