| Gemeinde Sotoserrano | ||
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| Wappen | Karte von Spanien | |
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| Basisdaten | ||
| Land: | ||
| Autonome Gemeinschaft: | ||
| Provinz: | Salamanca | |
| Comarca: | Sierra de Francia | |
| Gerichtsbezirk: | Béjar | |
| Koordinaten: | 40° 26′ N, 6° 2′ W | |
| Höhe: | 508 msnm | |
| Fläche: | 57,37 km² | |
| Einwohner: | 498 (Stand: 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 9 Einw./km² | |
| Postleitzahl(en): | 37657 | |
| Gemeindenummer (INE): | 37313 | |
| Verwaltung | ||
| Bürgermeister: | Sebastián Requejo | |
| Website: | www.sotoserrano.com | |
| Lage des Ortes | ||
Sotoserrano ist ein westspanischer Ort und eine Gemeinde (municipio) mit 498 Einwohnern (Stand: 2025) in der Provinz Salamanca in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León.
Der Ort Sotoserrano liegt etwa 2,5 km nördlich des Río Alagón in einem Naturpark (Parque natural de Las Batuecas - Sierra de Francia) in einer Höhe von gut 500 m. Bis nach Salamanca sind es ca. 90 km (Fahrtstrecke) in nordöstlicher Richtung; die sehenswerte Stadt Ciudad Rodrigo befindet sich etwa 66 km nordwestlich. Das Klima ist gemäßigt bis warm; Regen (ca. 470 mm/Jahr) fällt hauptsächlich im Winterhalbjahr.
| Jahr | 1857 | 1900 | 1950 | 2000 | 2021 |
| Einwohner | 857 | 833 | 1.210 | 737 | 553 |
Der Bevölkerungsrückgang seit den 1950er Jahren ist im Wesentlichen auf die Mechanisierung der Landwirtschaft, die Aufgabe von bäuerlichen Kleinbetrieben und den damit einhergehenden Verlust an Arbeitsplätzen zurückzuführen.
Die Bevölkerung lebte jahrhundertelang als Selbstversorger von der Landwirtschaft (v. a. der Viehzucht); Sotoserrano gilt als Wiege des Jamón Ibérico. Auch Handwerk und Kleinhandel haben eine gewisse Rolle gespielt. Seit den 1960er Jahren werden leerstehende Häuser als Feriendomizile (casas rurales) vermietet.
Am Ufer des Río Alagón wurden iberische Kleinfunde gemacht; man nimmt an, dass der Volksstamm der Vettonen hier siedelte. In römischer Zeit führte die „Silberstraße“ (Via de la Plata) durch das Gebiet; auf ihr drangen auch die Mauren im 8. Jahrhundert nach Norden vor. Nach der christlichen Rückeroberung (reconquista) gab König Alfons IX. von León das Gebiet von Soto de Francia im Jahr 1192 an die Kathedrale von Santiago de Compostela.

Umgebung
Über das Jahr verteilt gibt es mehrere – ursprünglich religiös motivierte – Festtage zu Ehren Christi, der Gottesmutter Maria und weiterer Heiliger; Schutzpatron des Ortes ist San Ramón Nonato, der Gründer des Mercedarier-Ordens.