| Mercedes-Benz | |
|---|---|
Mercedes-Benz W 116 | |
| W 116 | |
| Verkaufsbezeichnung | S-Klasse |
| Produktionszeitraum | 09/1972–09/1980 |
| Klasse | Oberklasse |
| Karosserieversionen | Limousine |
| Motoren | Ottomotoren: 2,7–6,8 Liter 156 PS (115 kW)–286 PS (210 kW) Dieselmotor: 3,0 Liter 111 PS (82 kW)–121 PS (89 kW) |
| Länge | 4.960–5.060 mm |
| Breite | 1.870 mm |
| Höhe | 1.410–1.430 mm |
| Radstand | 2.860–2.965 mm |
| Leergewicht | (DIN 70020, ohne Fahrer) 1.610–1.935 kg |
| Vorgängermodell | Mercedes-Benz W 108, Mercedes-Benz W 109 |
| Nachfolgemodell | Mercedes-Benz Baureihe 126 |
Die Baureihe 116 ist die von 1972 bis 1980 gebaute sogenannte „S-Klasse“ und Nachfolger der von 1965 bis 1972 gebauten Baureihe W 108/W 109. Wichtigster Fortschritt ist die Ablösung der veralteten Pendelachse hinten durch eine zeitgemäße Schräglenkerachse. Sichtbarster Fortschritt ist die völlig neue Formgebung, die alle Personenwagen von Mercedes-Benz bis in die Gegenwart prägt. Größtes Versäumnis ist die Übernahme der veralteten Sechszylindermotoren. W 116 bezeichnet Limousinen mit normalem und V 116 solche mit um 100 mm verlängerten Radstand. Nachfolger wurde im September 1979 die Baureihe 126. Einige Modelle der Baureihe 116 wurden noch bis September 1980 weitergebaut.

Die Entwicklung der neuen Baureihe begann 1966. Ziel dabei war größtmöglicher Komfort bei bis dahin unerreichter passiver Sicherheit. Federführend war der Technikvorstand Hans Scherenberg. Die neue Baureihe wurde am 25. September 1972 an der spanischen Costa Brava vorgestellt.
Die neue Formen- und Designsprache wurde vom R 107 vorweggenommen, der bereits im April 1971 präsentiert worden war. Der W 116 ist deutlich länger, breiter, niedriger und weniger filigran gestaltet als das Vorgängermodell: Sicherheitsaspekte flossen in das Interieur- wie das Exterieurdesign ein.
Die Karosserie wurde im Windkanal gestaltet und der cw-Wert beträgt 0,41. Auch sind erstmals Scheinwerfer und Kühlergrill horizontal angeordnet; dieses Stilmerkmal findet sich bis heute bei allen Mercedes-Benz-Modellen wieder. Markant sind auch die parallel laufenden Scheibenwischer sowie der umfassend gepolsterte Innenraum, in dem alle Oberflächen gepolstert sowie Bedienelemente versenkt integriert wurden. Dabei schlugen sich die Erfahrungen aus dem Mercedes-Benz ESF (Experimentier-Sicherheits-Fahrzeugen) nieder.
Verantwortlicher Designer war ein letztes Mal Friedrich Geiger. Zahlreiche gestalterische Merkmale wurden später in anderen Modellen eingesetzt, insbesondere in der 1975/1976 erschienenen Mittelklasse-Baureihe 123.

Durch den Wechsel von der viel Bauraum kostenden Pendelachse zur raumökonomisch günstigeren Schräglenkerachse konnte der Tank erstmals kollisionsgeschützt über der Hinterachse angeordnet und gleichzeitig auf 96 Liter vergrößert werden. Bei unverändertem Kofferraumvolumen von 580 Litern liegt das Reserverad bei dieser Auslegung im Kofferraumboden und fungiert als integraler Bestandteil der hinteren Knautschzone. Dabei entstehen rechts und links davon hinter den Radkästen zwei Mulden für die sichere Unterbringung von Kleinutensilien auch ohne Gepäcksicherung.
Ende 1978 war der W/V 116 das erste Auto weltweit, das mit einem Antiblockiersystem lieferbar war. Es wird von einem elektronischen Analogrechner gesteuert. Das Vierspeichen-Sicherheitslenkrad ist ebenfalls neu.
Eine weitere technische Neuerung ist die beim Experimentalfahrzeug Mercedes C 111 erprobte vordere Doppelquerlenkeraufhängung mit Einfach-Querlenkern und Stabilisator oben, Dreieck-Querlenkern unten, Stoßdämpfern und Schraubenfedern. Diese Einzelradaufhängung hat einen Lenkrollradius 0 und durch Verschränkung der Lenkerdrehachsen eine Bremsnick-Abstützung.
Wichtigste technische Errungenschaft ist die Schräglenkerachse hinten nun endlich auch in der S-Klasse als Ablösung der von den immer leistungsfähiger werdenden Antrieben zunehmend überforderten Pendelachse, nachdem Mercedes-Benz sie bereits 1968 in den „Strich-Acht“-Mittelklasse (Baureihe W 114/115) vorgestellt hatte. Differentialgetriebe und beide Schräglenker sind an einem Achsträger (Fahrschemel) befestigt, der mit Gummipuffern mit der Karosserie verbunden ist.
Ein Meilenstein in der Fahrwerkstechnik. Mercedes-Benz nannte sie bei der Einführung 1968 aus Marketinggründen „Diagonal-Pendelachse“, um die damals aktuelle und noch gut vier Jahre weitergebaute Vorgängerbaureihe W 108/W 109 mit ihren Pendelachsen hinten nicht als veraltete Konstruktion erscheinen zu lassen. Diese Bezeichnung wurde auch nach deren Ablösung beibehalten.
Um dem höheren Drehmoment der 4,5-l-V8-Motoren Rechnung zu tragen, weist die Hinterachse der 450er-Modelle einen Anfahrmoment-Ausgleich auf, der das Eintauchen des Hecks aufgrund der dynamischen Achslastverschiebung beim Beschleunigen kompensiert. Damit geht ein Verlust von 5 mm Radstand einher. Diese Vorrichtung wurde für den 6,8-l-Motor übernommen.
Die hintere Mehrlenkerachse des C 111 kam beim W 116 hingegen noch nicht zum Einsatz. Ihre Zeit kam erst zehn Jahre später mit dem 190 (W 201) und damit drei Jahre nach der Nachfolgebaureihe W 126.
Mit einem zeitgemäßen und ausgewogeneren Motorenangebot wäre die Überlegenheit der neuen S-Klasse noch klarer hervorgetreten.
Da man bei Daimler-Benz Ende der 1960er Jahre große Hoffnungen in den Wankelmotor gesetzt hatte, verpasste man den Anschluss an die Entwicklung moderner Hubkolbenmotoren mit Querstromzylinderkopf.
Das gilt auch für den 1972 für die neue S-Klasse eingeführten Sechszylindermotor M 110. Mit Querstromzylinderkopf und zumindest wahlweise erhältlicher Saugrohreinspritzung verbindet er zwar einen geringeren Kraftstoffverbrauch mit einem besseren Drehmomentverlauf, erforderte aber als Doppelnockenwellenmotor einen unverhältnismäßig hohen Fertigungsaufwand, ohne dadurch die Grenzen des M 180 von 1951 überwinden zu können. Erschwerend kommt hinzu, dass der Hubraum aus thermischen Gründen leicht zurückgenommen werden musste.
Mit gut 2,7 Liter zu knapp bemessen, kontrastieren beide Versionen mit ihrem niedrigen Drehmoment und dem daraus resultierenden hohen Drehzahlniveau auffällig zum komfortbetonten Gesamtcharakter der neuen S-Klasse. Sie harmonieren mit dem manuellen Vierganggetriebe besser als mit der Viergang-Automatik, die sich in der neuen Auslegung im praktischen Fahrbetrieb wie eine Dreigang-Automatik verhält und damit besser zum Fahrzeug als zu den Sechszylindermotoren passt.
Alle Achtzylinder-V-Motoren stammen aus den 1960er Jahren und waren mit OHC-Ventilsteuerung und Querstromzylinderköpfen bei der Einführung der Baureihe 116 konstruktiv auf der Höhe der Zeit.
Die Zylinderabmessungen des 3,5-Liter-Motors zeigen, dass der M 116/M 117 mit 92 mm Zylinderbohrung und 85 mm Kolbenhub auf 4,5 Liter ausgelegt ist. Die Reduzierung des Hubraums um über 22 % ausschließlich über eine Verringerung des Hubes herbeizuführen, führt bei dieser gemäßigt kurzhubigen Ausgangsbasis zu einer extrem kurzhubigen Auslegung mit nur noch 65,8 mm Hub. Da es für eine solche Auslegung keinen sachlichen Grund gibt, liegt jener des 3,5-Liter-Motors nur der Wunsch nach möglichst vielen Gleichteilen mit dem 4,5-Liter-Motor zugrunde.
Dieses extreme Hubverhältnis, vor allem aber die einschneidende Beschränkung des Hubraums führen zu einem relativ niedrigen Drehmoment und erfordern ein relativ hohes Drehzahlniveau, sodass sich der 3,5-Liter-Motor, abgesehen vom höheren Prestige eines Achtzylindermotors, nicht nennenswert von den Sechszylindermotoren unterscheidet.
Damit fügt er sich kaum besser als jene in das komfortbetonte Gesamtbild der neuen S-Klasse ein. Auch er harmoniert mit dem manuellen Vierganggetriebe besser als mit der neuen Dreigang-Automatik:
„An dem positiven Eindruck, den der kleine V8-Motor in der großen S-Limousine hinterlässt, ist das Schaltgetriebe maßgeblich beteiligt. Es passt ganz einfach besser zu der sportlichen Leistungscharakteristik des Motors als die Automatik, wobei hinsichtlich der Übersetzung durchaus noch Wünsche offenbleiben. Besonders der II. Gang erscheint mit seiner Reichweite von nur 90 km/h etwas zu kurz geraten.“
Die Kunden zogen die Automatik deutlich vor. Die Schwächen des 350 SE blieben ohne Auswirkung auf dessen Erfolg, denn Automobilhersteller bedienen die Wünsche ihrer Kunden gemeinhin aus guter Kenntnis.
Dem 4,5-Liter-Motor liegt ein ausgewogenes Konzept zugrunde. Daher passen Drehzahlniveau und Drehmoment zur neuen S-Klasse und bieten im Zusammenspiel mit der neuen Dreigang-Automatik einen dieser Fahrzeugklasse angemessenen Antriebskomfort.
Das gilt in noch stärkerem Maße für den 6,8-Liter-Motor, der aber selbst nach Maßstäben der S-Klasse ein Ausnahmetriebwerk ist und für den Gesamteindruck der Baureihe nur von untergeordneter Bedeutung ist.
Mercedes-Benz ging es um die Einhaltung der von der US-Regierung vorgegebenen Flottenverbrauchswerte. So wurde 1978 der erste S-Klasse-Diesel, welcher auch nur in Nordamerika verkauft wurde, nachgeschoben. Letztlich geht er auf den OM 621 von 1958 zurück.
Als Automatikgetriebe wurde erstmals die durch Mercedes-Benz entwickelte Viergang-Automatik der 2. Generation, die ab 1967 die aufgrund ruckartiger Schaltvorgänge auch als „Ruck-o-matik“ bekannte 1. Generation abgelöst hatte, mit einem Drehmomentwandler kombiniert, da die Fortschritte in der Wandlertechnologie inzwischen zu akzeptablen Wirkungsgraden geführt hatten.
Bei den Sechszylinder-Modellen blieb das Radsatzkonzept mit drei Radsätzen und vier Gängen unverändert. Sie fahren im zweiten und nur bei Kickdown oder Wählhebelstellung „L“ („Last“ mit der Begrenzung auf die untersten beiden Gänge) im ersten Gang an. Dies ist nur deshalb möglich, weil der zweite Gang ungewöhnlich kurz, ähnlich dem ersten Gang der Dreigang-Automatik oder auch dem zweiten des Schaltgetriebes, übersetzt ist. In Verbindung mit dem Drehmomentwandler ist die Steighfähigkeit im ersten und zweiten Gang denn auch identisch. Das Verhalten der Viergang-Automatik lässt sich von dem der Dreigang-Automatik praktisch nicht unterscheiden – der erste Gang wird verschenkt.
Die Viergang-Automatik kam auch beim Fünfzylinder-Turbodiesel zum Einsatz.
Bei den Achtzylinder-Modellen wurden die beiden als Simpson-Radsatz konfigurierten Radsätze durch einen einfachen Planetenradsatz ersetzt, da aufgrund des Drehmomentwandlers drei Gänge für das Drehmoment der V8-Motoren als ausreichend erachtet wurden. Der eigentliche Grund ist die ins Auge gefasste Kombination mit dem auf 6,8 Liter vergrößerten M 100, um Raum für die dazu erforderlichen verstärkten Bremsen und Kupplungen zu schaffen und dabei das vorhandene Getriebegehäuse weiterverwenden zu können. Ab dem 450 SE/SEL ist das automatische Getriebe serienmäßig.
Mit dieser Neuausrichtung hatte Mercedes-Benz hauptsächlich den US-Markt im Blick, wo sich Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler bereits seit den 1930er Jahren etabliert hatten. Der Automatik-Wählhebel am Mitteltunnel war optional auch am Lenkrad erhältlich; eine Option, die eher auf dem US-Markt als in Europa nachgefragt wurde.
Der Automobilhistoriker Werner Oswald bezeichnete die Baureihe 116 als einen „Meilenstein in der Geschichte des Hauses“. Sie sei „sowohl technisch als auch stilistisch absolute Weltklasse“. Der Mercedes-Benz 450 SE/SEL wurde zum „Auto des Jahres“ 1974 gewählt. Die Zeitschrift auto motor und sport bezeichnete den 450 SEL 6.9 im Jahr 1975 als „Das Beste Auto der Welt“.

Zur Markteinführung im September 1972 wurden die Varianten 280 S, 280 SE und 350 SE angeboten. Im März 1973 wurden die großen Achtzylinder 450 SE und 450 SEL eingeführt. Bei den „SEL“ genannten Langversionen sind Radstand, hinterer Fußraum und Fondstüren um 100 mm verlängert. Der 350 SEL folgte im November 1973, der 280 SEL im April 1974.


Im Mai 1975 wurde der 450 SEL 6.9 präsentiert und die Produktion begann im September 1975. Sein Triebwerk (M 100) ist vom Vorgängermodell 300 SEL 6.3 abgeleitet und der Hubraum auf 6,8 Liter vergrößert. Die Einspritzanlage des 300 SEL 6.3 mit Achtstempel-Einspritzpumpe wurde durch die Bosch K-Jetronic ersetzt. Zudem erhielt der Motor eine Trockensumpfschmierung.
Die Nennleistung des 450 SEL 6.9 beträgt 286 PS (210 kW) bei 4 250/min und das maximale Drehmoment 56 kpm (549 Nm) bei 3000/min. Laut Werk erreicht der 450 SEL 6.9 eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. Der Test von auto motor und sport aus dem Jahr 1975 ergaben eine Höchstgeschwindigkeit von 234 km/h und einen Testverbrauch von 23,2 l auf 100 km. Im Test der Automobil Revue 1976 wurde 0–100 km/h in 7,8 s, 0–200 km/h in 33,7 s und eine Höchstgeschwindigkeit von 237 km/h erreicht. Der Testverbrauch lag bei 19,9 l auf 100 km.
Statt mit der Luftfederung des 300 SEL 6.3 ist der 450 SEL 6.9 serienmäßig mit einer Hydropneumatik ausgestattet, wie sie bei einigen Citroën-Modellen verwendet wurde. Äußerlich ist der 450 SEL 6.9 nur anhand der Heckaufschrift und der etwas breiteren Reifen von den regulären Modellen der Baureihe 116 zu unterscheiden, Scheinwerfer-Wischeranlage sowie Velourpolster gehörten zur Grundausstattung. In der viereinhalbjährigen Produktionszeit liefen 7.380 Fahrzeuge vom Band. 1975 betrug der Grundpreis dieses Spitzenmodells der Baureihe 69.930 DM (Januar 2026 etwa 114.400 Euro).

Im Mai 1978 wurde der 300 SD mit einem Fünfzylinder-Turbodiesel (OM 617) eingeführt. Der 300 SD ist weltweit sowohl der erste Oberklasse-Pkw mit Dieselmotor als auch Serien-Pkw mit Turbodiesel. Er wurde ausschließlich in den USA und Kanada angeboten. Der 300 SD entstand als Reaktion auf die US-amerikanische Corporate Average Fuel Economy von 1975, die den maximalen Flottenverbrauch der Autohersteller in Abhängigkeit von deren Marktanteil festlegte. Mercedes-Benz wäre davon empfindlich betroffen gewesen, da sie in den USA viele S-Klasse-Fahrzeuge mit relativ hohem Benzinverbrauch verkauft hat. Der 300 SD hat mit 28.634 verkauften Fahrzeugen alle Verkaufsprognosen übertroffen und so den Flottenverbrauch spürbar gesenkt.
Aufbauend auf den Erfahrungen, die man bei der Entwicklung des sondergeschützten 280 SEL 3.5 gesammelt hatte, konnte die Schutztechnik weiter verbessert werden. Von den Achtzylindermodellen 350 SE, 350 SEL, 450 SE und 450 SEL wurden insgesamt 292 Stück als Sonderschutz-Fahrzeuge produziert.
Im September 1979 wurde der Nachfolger, der W 126 auf der IAA in Frankfurt präsentiert. Seit Dezember 1979 erfolgte die Auslieferung. Parallel wurden bis September 1980 beide Modellreihen nebeneinander gefertigt. Dies erfolgte vor allem, da der W 126 in den USA noch nicht verfügbar war. Je nach Typ lief die Fertigung erst zwischen April und September 1980 aus. Das letzte Exemplar dieser Modellreihe war ein 300 SD für die USA im September 1980 aus dem Werk Sindelfingen.
Insgesamt wurden von dieser Baureihe 473.035 Wagen produziert.

Die Modelle ab 450 SE wurden serienmäßig mit Automatikgetriebe ausgeliefert.
| Preis | 09/1972 | 03/1973 | 03/1974 | 08/1974 | 02/1975 | 07/1975 | 03/1977 | 04/1978 | 12/1978 | 06/1979 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 280 S | 23.800 | 25.000 | 26.200 | 27.300 | 28.900 | 30.200 | 31.900 | 33.000 | 34.200 | |
| 280 SE | 25.500 | 26.800 | 28.000 | 29.200 | 30.900 | 32.300 | 34.100 | 35.300 | 36.500 | |
| 280 SEL | 30.700 | 32.000 | 33.300 | 34.900 | 36.900 | 37.600 | 38.900 | |||
| 350 SE | 28.900 | 30.300 | 31.600 | 33.000 | 34.900 | 36.400 | 38.600 | 39.400 | 40.700 | |
| 450 SE | 34.000 | 35.500 | 37.000 | 39.200 | 40.900 | 43.300 | 44.200 | 45.600 | ||
| 450 SEL | 38.600 | 40.300 | 42.000 | 44.500 | 45.800 | 48.500 | 49.500 | 51.100 | ||
| 450 SEL 6.9 | 70.000 | 73.100 | 77.400 | 79.000 | 81.300 |

| Stückzahl | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | Gesamt | davon Sonderschutz-fahrzeuge | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 280 S | 3.787 | 15.340 | 20.808 | 21.996 | 18.031 | 17.080 | 15.307 | 9.208 | 1.291 | 122.848 | ||
| 280 SE | 3.735 | 18.266 | 18.634 | 17.376 | 17.968 | 26.903 | 23.571 | 22.568 | 1.572 | 150.593 | ||
| 280 SEL | 1 | 535 | 716 | 1.042 | 1.295 | 1.622 | 1.551 | 270 | 7.032 | |||
| 350 SE | 4.353 | 14.340 | 7.226 | 5.447 | 4.734 | 5.723 | 4.964 | 4.099 | 214 | 51.100 | 292 nicht separat dokumentiert | |
| 350 SEL | 58 | 529 | 552 | 718 | 807 | 911 | 653 | 38 | 4.266 | |||
| 450 SE | 52 | 13.400 | 7.579 | 4.672 | 5.188 | 4.223 | 3.570 | 2.746 | 174 | 41.604 | ||
| 450 SEL | 24 | 6.930 | 8.350 | 6.167 | 9.650 | 10.042 | 8.508 | 8.217 | 1.690 | 59.578 | ||
| 450 SEL 6.9 | 474 | 1.475 | 1.798 | 1.665 | 1.839 | 129 | 7.380 | |||||
| 300 SD | 51 | 5.970 | 13.194 | 9.419 | 28.634 | |||||||
| Gesamt | 11.951 | 68.335 | 63.661 | 57.400 | 58.806 | 67.923 | 66.088 | 64.075 | 14.797 | 473.035 | 292 | |

| Modell | 300 SD |
280 S |
280 SE 280 SEL |
350 SE 350 SEL |
450 SE 450 SEL |
450 SEL 6.9 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Typ | W 116 D 30 A | W 116 V 28 | W 116 E 28 V 116 E 28 |
W 116 E 35 V 116 E 35 |
W 116 E 45 V 116 E 45 |
V 116 E 69 |
| Baumuster | 116.120 | 116.020 | 116.024 116.025 |
116.028 116.029 |
116.032 116.033 |
116.036 |
| Bauzeit | 05.1978 – 09.1980 | 09.1972 – 07.1980 | 09.1972 – 07.1980 04.1974 – 05.1980 |
08.1972 – 09.1980 11.1973 – 06.1980 |
12.1972 – 04.1980 02.1973 – 06.1980 |
09.1975 – 05.1980 |
| Stückzahl | 28.634 | 122.848 | 150.593 7.032 |
51.100 4.266 |
41.604 59.578 |
7.380 |
| Grundpreis 1972 [DM] |
Exportmodell | 23.809,50 | 25.530,— 31.698,— |
28.860,— 35.364,60 |
33.966,— 38.572,50 |
69.930,— |
| Januar 2026 [Euro] |
47.262 | 50.677 54.957 |
57.287 61.314 |
62.953 71.490 |
114.380 | |
| Grundpreis 1979 [DM] |
34.159,90 | 36.532,90 38.894,60 |
40.680,— 43.041,70 |
45.629,40 51.087,30 |
81.247,— | |
| Januar 2026 [Euro] |
48.365 | 51.725 55.069 |
57.597 60.941 |
64.605 72.332 |
115.034 | |
| Motortyp | OM 617 D 30 A | M 110 V 28 | M 110 E 28 | M 116 E 35 | M 117 E 45 | M 100 E 69 |
| Motorbauart | Fünfzylinder- Reihenmotor |
Sechszylinder-Reihenmotor | Achtzylinder-90°-V-Motor | |||
| Funktionsprinzip | Diesel | Otto | ||||
| Bohrung × Hub | 91,0 × 92,4 mm | 86,0 × 78,8 mm | 92,0 × 65,8 mm | 92,0 × 85,0 mm | 107,0 × 95,0 mm | |
| Hubraum | 3.005 cm³ | 2.746 cm³ | 3.499 cm³ | 4.520 cm³ | 6.834 cm³ | |
| Ventile pro Zylinder | 1 × Einlass + 1 × Auslass · hängend | |||||
| Ventilsteuerung | OHC mit Kettenantrieb |
2 obenliegende Nockenwellen (DOHC) mit Kettenantrieb |
1 obenliegende Nockenwelle (OHC) pro Zylinderreihe mit Kettenantrieb | |||
| Ladungswechsel | Turbolader | Saugmotor | ||||
| Stand | 09.1972 | 08.1972 | 12.1972 | |||
| Motorbaumuster | 110.922 | 110.983 | 116.983 | 117.983 | ||
| Verdichtung | 9,0:1 | 9,5:1 | 8,8:1 | |||
| Gemisch- bildung |
1 Doppel- Register- Fallstrom- vergaser Solex 4 A 1 |
Elektronisch gesteuerte intermittierende Mehrpunkt-Saugrohreinspritzung Bosch D-Jetronic | ||||
| Max. Leistung | 160 PS (118 kW) | 185 PS (136 kW) | 200 PS (147 kW) | 225 PS (165 kW) | ||
| bei | 5.500/min | 6.000/min | 5.800/min | 5.000/min | ||
| Max. Drehmoment | 23,0 kpm (226 Nm) | 24,3 kpm (238 Nm) | 29,2 kpm (286 Nm) | 38,5 kpm (378 Nm) | ||
| bei | 4.000/min | 4.500/min | 4.000/min | 3.000/min | ||
| Stand | 05.1978 | 01.1976 | 02.1976 | 01.1976 | 11.1975 | 09.1975 |
| Motorbaumuster | 617.950 | wie vorstehend |
110.985 | 116.985 | 117.986 | 100.985 |
| Verdichtung | 21,5:1 | 8,7:1 | 9,0:1 | 8,8:1 | ||
| Gemisch- bildung |
Vorkammer- einspritzung Bosch 5-Stempel- Einspritzpumpe |
wie vorstehend | Mechanisch mittels Stauscheiben-Luftmengenmesser gesteuerte kontinuierliche Mehrpunkt- Saugrohreinspritzung Bosch K-Jetronic | |||
| Max. Leistung | 111 PS (82 kW) | 156 PS (115 kW) | 177 PS (130 kW) | 195 PS (143 kW) | 217 PS (160 kW) | 286 PS (210 kW) |
| bei | 4.200/min | 5.500/min | 6.000/min | 5.500/min | 5.000/min | 4.250/min |
| Max. Drehmoment | 23,2 kpm (228 Nm) | 22,7 kpm (223 Nm) | 23,8 kpm (233 Nm) | 28,0 kpm (275 Nm) | 36,7 kpm (360 Nm) | 56,0 kpm (549 Nm) |
| bei | 2.400/min | 4.000/min | 4.500/min | 4.000/min | 3.250/min | 3.000/min |
| Stand | 10.1979 | 04.1978 | ||||
| Bohrung × Hub | 90,9 × 92,4 mm | wie vorstehend |
wie vorstehend | wie vorstehend | ||
| Hubraum | 2.998 cm³ | |||||
| Max. Leistung | 121 PS (89 kW) | 185 PS (136 kW) | 205 PS (151 kW) | 225 PS (165 kW) | ||
| bei | 4.350/min | 5.800/min | 5.750/min | 5.000/min | ||
| Max. Drehmoment | 23,5 kpm (230 Nm) | 24,5 kpm (240 Nm) | 29,0 kpm (284 Nm) | 37,5 kpm (368 Nm) | ||
| bei | 2.400/min | 4.500/min | 4.000/min | 3.250/min | ||
| Fahrwerk und Kraftübertragung | ||||||
| Getriebe, serienmäßig |
4 -Gang- Automatik- getriebe |
4-Gang-Schaltgetriebe | 3-Gang-Automatikgetriebe | |||
| Getriebe, optional |
— | 5-Gang-Schaltgetriebe (bis 06.1976) · 4-Gang-Automatikgetriebe | 3-Gang- Automatik- getriebe |
— | ||
| Antrieb | Hinterradantrieb | |||||
| Achsantrieb | 3,0714 | 3,6923 | 3,4615 | 3,0714 | 2,6471 | |
| Reifen | 185 HR 14 (185/80 R 14 91 H) | 205/70 HR 14 (205/70 R 14 95 H) |
205/70 VR 14 (205/70 R 14 95 V) |
215/70 VR 14 (215/70 R 14 96 V) | ||
| Dynamischer Abrollumfang |
1.989 mm | 1.964 mm | 2.007 mm | |||
| Fahrleistungen und Kraftstoffverbrauch | ||||||
| Höchst- geschwindigkeit |
165 km/h 170 km/h |
190 km/h (185 km/h) |
200 km/h (195 km/h) |
205 km/h (200 km/h) |
210 km/h | 225 km/h |
| Beschleunigung 0–100 km/h |
17,0 s 16,2 s |
11,5 s (12,3 s) |
10,5 s (11,3 s) |
9,5 s (10,3 s) |
9,3 s 9,9 s |
7,4 s |
| Kraftstoff- verbrauch nach DIN 70030 |
10,6 l Diesel | 12,5 l Super | 13,0 l Super | 14,5 l Super | 16,0 l Super | |
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Es sind einige Umbauten der S-Klasse-Limousine zu Kombis bekannt. Diese Umbauten wurden in England gefertigt (z. B. beim Karosseriebauer Crayford) unter Verwendung von Heckklappen und Rahmen des Ford Granada. Es gab auch Fahrzeuge, die zeitgenössisch von AMG getunt wurden.