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Dieser Artikel ist m.E. entweder eine Parodie oder ein Fake. Ich habe das in der Disk anhand eines Beispiels ausgeführt. Es ließe sich aber wohl an jeder anderen Stelle zeigen, die ich überhaupt verstanden habe. Den eindeutigsten Unfug zum Bereich Mathematik haben wir schon entfernt (Benutzer:Mini-floh 12.01.2013, Benutzer:Chricho am 23.01.2013, vgl. die Disk). Im Rest der Mathematik-Aussagen (unter #Zweiheit (Dualismus) und Dreiheit (Trialismus)) sind zwar halbwegs korrekte historische Aussagen zu finden, der Rest (z.B. Möbiusband!) ist gleichfalls Nonsense.
Auch die vom Autor erfolgenden „Antworten“ in der Disk sind zwar für die Analyse der rhethorischen Mittel interessant, lassen aber inhaltlich m.E. keinen anderen Schluss zu, als den, dass es sich um einen Scherz handelt.
Da der Artikel angibt, „philosophische und verwandte Bedeutungen“ zu behandeln und auch immer wieder auf Philosophie verweist, sollte er wohl hier auch auftauchen.
Da es keinen Baustein „Dieser Artikel ist eine Parodie“ gibt, wäre zu fragen, wie man damit umgehen soll.--Mini-floh (Diskussion) 16:48, 25. Jan. 2013 (CET)
Ein wesentliches Problem ist ja, dass man unter dem Stichwort „Dualismus“ auf diesen Artikel geführt wird. Dort erfährt man erst weit unten und eher beiläufig, dass es einen Artikel Dualismus (Ontologie) gibt, der wesentlich präziser ist!
Ein erster Schritt müsste daher sein, „Dualismus“ als Begriffsklärung zu verwenden. Dazu müsste man (wie bereits von ca$e vorgeschlagen) diesen Text nach Wikibooks oder zu irgend einem Lemma „Dualismus (im allgemeinen)“ verschieben. Da der Artikel aber versucht, über alles zu sprechen, was irgendwie in Zusammenhang mit einer Zweizahl gebracht werden kann oder wo irgend jemand einmal das Wort Dualismus verwendet hat, finde ich keine passende Qualifizierung.--Mini-floh (Diskussion) 09:45, 4. Feb. 2013 (CET)
Die Thematik der oben stehenden Diskussion scheint mir nicht mehr zu dem jetztigen Stand des Artikels zu passen. Er ist ein erfreuliches Kaleidoskop dessen, was Wikipianer gemeinsam schaffen können. Er enthält kompetente und eigenständige Beiträge. Deshalb möchte ich gern den Qualitätssicherungsbaustein entfernen. Ich behaupte aber nicht, dass die Beiträge nicht noch zu verbessern sind. (Ich denke da an "Lesefreundlichkeit" i. S. von "allgemeinverständlich".) Darin können wir uns alle gegenseitig unterstützen, und können so die Idee einer "gemeinsamen Enzyklopädie" praktisch perfektionieren. --Monika Wirthgen (Diskussion) 10:43, 27. Aug. 2018 (CEST)
Im Ersten Satz wird von 'zwei unterschiedlichen und voneinander unabhängigen Grundelementen' geredet, die im nächsten Satz aber in einem 'Spannungsverhältnis' zueinander stehen. Diese Aussage erscheint irreführend. (nicht signierter Beitrag von 2a02:908:2d10:3220:b1e6:6e6a:e35a:7238 (Diskussion) 14:36, 14. Jul. 2022)
Den Artikel Historizismus halte ich für überarbeitungspflichtig. Dort wird der Historizismus schon in der Einleitung mit Pauken und Popper abgebügelt, ohne dass auch nur im mindesten deutlich wird, worin er besteht und wer ihn vertritt. Es sollten also Kerngedanken und Hauptvertreter genannt werden, falls es sich um eine einschlägige Strömung handelt. - Sollte dies dagegen nur ein Ausdruck Poppers sein, dann ist dies kenntlich zu machen und ggf. der Artikel stark zu kürzen. Es fehlt übrigens ein Artikel über den philosophischen Historismus (Croce, Humboldt, Dilthey)--Pacogo7 (Diskussion) 10:52, 25. Jun. 2013 (CEST)
Ich lege jedenfalls mal eine BKL: Historismus (Begriffsklärung) an, dann ist schon mal viel klarer, worum es jeweils überhaupt geht.--Pacogo7 (Diskussion) 12:01, 25. Jun. 2013 (CEST)
Habe jetzt erstmal Kerngedanken und Hauptvertreter dort angegeben. (geschichtsphil Hegel, HistMat, Marx Engels). Begriff Poppers. - Gegen diese Version spricht allederdings jetzt, wenn der Artikel weitere Historizismen aufnimmt (aktuell: anthrop. Hist. und Postmoderne). Denn darauf bezieht sich Popper ja nicht.--Pacogo7 (Diskussion) 14:49, 25. Jun. 2013 (CEST)

Ich beteilige mich hier zwar nur als Oma-Leser: Soviel aber scheint klar, Historismus ist die Bezeichnung für pluralistische Geschichtsauffassungen und insofern eigentlich gar kein -ismus, sondern eine eher neutrale Bezeichnung für alles Mögliche. - Historizismus ist der dringend notwendige Begriff einer Kritik sowohl an an den jeweils einzelnen Lehren, als auch an dem wohl resignierenden Verständnis der Geschichte als Wissenschaft, die am Ende doch keine zuverlässigen Resultate liefert - außer eben nur Meinungen und Sichtweisen, auch wenn man erklärt, daß die Geschichte notwendigen Gesetzen folge. Tut sie eben nicht, wie man leider auch weiß. Aber selbst skeptische Neutralität ist dann doch kein Grund für einen Ruheschlaf der Vernunft (KrV B 784 f.). Dies insbesondere angesichts der allgemeinen Herausforderung der Atombombe und der Antiquiertheit des Menschen (Günther Anders). Historizismus ist daher ein notwendiger Artikel. Ist doch egal, ob die Kritiker nun Popper, Croce, Albert oder wie auch immer heißen. Ob dabei das Verständnis des Begriffs Historismus nachdrücklich geprägt wurde, ist eine notwendige Frage an die Zukunft der Menschheit, auch und gerade im Hinblick auf die Seinsvergessenheit. Gruß --Anaxo (Diskussion) 09:53, 31. Aug. 2018 (CEST)
Mit Verlaub, ich halte den Artikel für sehr schwach. Die Einleitung Der Ausdruck ... wird häufig im Sinne von ... verwendet. ist ein klarer Verstoß gegen WP:WPIKW. Außerdem finde ich in dem Artikel überhaupt nicht das, was ich unter dem Lemma Weltbild verstehe. Ich habe gerade eben in meinem dtv-Lexikon nachgeschaut, ob ich denn so falsch liege. Dort steht: Die Vorstellung vom Ganzen der erfahrenen Wirklichkeit. [...] In speziellem Sinn vermittelt das W. eine Vorstellung vom Aufbau der sichtbaren Welt (→ Kosmologie). Na also: So verstehe ich den Begriff Weltbild auch. Der Abschnitt Weltbild#Weltbilder im Sinne kosmologischer Vorstellungen nennt nur drei Artikel (warum genau diese und nur diese Artikel?), ohne auch nur ein erklärendes Wort. Da fehlen mindestens Hinweise auf das babylonische Weltbild, die Erde als Scheibe oder Kugel, die koopernikanische Wende, den Determinismus, das Urknall-Modell und das Steady-State-Modell. Der Abschnitt Weltbild#Weltbilder im Zusammenhang mit religiösen Vorstellungen lässt sich in den Worten zusammenfassen: "Es gibt verschiedene Weltbilder und die haben sich zeitlich auch noch verändert." Dieser Abschnitt vermeidet es konsequent, Ross und Reiter zu nennen. Wo findet man denn darin zentrale Begriffe wie Atheismus, Agnostizismus, Monotheismus, Polytheismus, Pantheismus, Kreationismus, ...? Wie unterscheidet sich denn nun das Weltbild des Mittelalters von demjenigen der Neuzeit? Wie unterscheidet sich das Weltbild der westlichen Industrienationen von demjenigen von Jäger- und Sammler-Gesellschaften? Wer hat das erforscht? Wo kann man das nachlesen? Ich bin philosophisch nicht so bewandert, dass ich mir diese Arbeit selbst zutraue, aber sie sollte dringend getan werden. --Pyrrhocorax (Diskussion) 13:47, 28. Jun. 2014 (CEST)
Kraut und Rüben, mehr kann man dazu nicht sagen.-- Leif Czerny
Die beiden Artikel sind teils grundfalsch. Noesis verweist nicht auf Einzelnheit (dafür gibt es ja das Wort Noese). Die Korrelation von Noesis und Noema ist spezifisch für die Ideen, später findet die sich so nicht mehr. Der Satz über „real existierende Gegenstände“ ist extrem verquer, ist sinnlos durch seine Verschachtelung. Es geht ja schlicht darum, dass vom „real Existieren“ eines Gegenstandes abgesehen wird und dadurch auch ein transzendenter Bezugspunkt und das Ding an sich entfallen (der Begriff des Gegenstands verschwindet deshalb natürlich nicht von Husserl, die Unterscheidung von Noema von Gegenstand ist zunächst Ausgangspunkt zur Reduktion und nach der Reduktion bleibt der Gegenstandspol). Wo die reell–ideell-Gegenüberstellung herkommt, weiß ich nicht (von Hua 5, S. 89 jdf. nicht). Die beiden Artikel sollten jdf. zusammengelegt werden, die antiken Quellen der Begriffe stehen ja nicht im Mittelpunkt. Hoche, Vorstudien zu einer rein noematischen Phänomenologie liefert eine konzise Darstellung der Entwicklung von Noema und Noesis im Werk Husserls. Grüße --Chricho ¹ ² ³ 23:18, 13. Sep. 2016 (CEST)
Die Änderungen von JoachimStillerMünster sind häufig zusammengeklaut. Es handelt sich präzise um folgende Änderungen: Spezial:Diff/155924807/167947093. Benutzer:Blaues-Monsterle hat sich einem Teil angenommen: Spezial:Diff/169285795. Darüber hinaus gibt es aber noch mehr, von denen ich bezweifele, dass die Angabe des Hauptartikels als „Autorennennung“ ausreicht. Ergänzt wurden die Abschnitte:
Verschwunden ist:
Ab Adam Smith habe ich die Überprüfung eingestellt. Aus der Versionsgeschichte ist ersichtlich, dass es keine Autorennennung gegeben hat. Ebenso nicht auf der Diskussionsseite. Der Nutzer Stankoweit – wird auf Wikibooks anhand der Editstruktur vermutet – ist möglicherweise ein Alter Ego von JSM. Seine Änderungen sind ebensolche Übernahmen aus den „Hauptartikeln“. In diesem Zusammenhang kann sicher ein Blick auf Benutzer_Diskussion:176.198.150.23 nicht schaden.
Ähnliche Probleme haben
Wie man jetzt verfahren sollte, kann wohl nur ein Profi beurteilen, daher melde ich mich hier. Ich könnte höchstens zurücksetzen, aber das kann wohl nicht Sinn der Sache sein. Gruß --HirnSpuk (Diskussion) 04:58, 24. Feb. 2018 (CET)
Hallo. Möglicherweise hat das Portal erneut ein Auge auf dem Artikel; der gesperrte Kollege ist unter IP "aktiv". Grüße, Roger (Diskussion) 09:05, 26. Jul. 2020 (CEST)
s.o. Philosophie der Neuzeit, Duplikat für QS-Baustein in den Artikeln. Gruß --HirnSpuk (Diskussion) 04:58, 24. Feb. 2018 (CET)
...ich weiß nicht ob die Philosophieredaktion sich berufen fühlt, mir erscheinen diese Artikel jedenfalls dubios und "selbstgestrickt". Die Literaturangaben sind teilweise obskure russische Publikationen, für die man hierzulande auch mal die Relevanzfrage stellen könnte. --Alazon (Diskussion) 09:12, 2. Mär. 2019 (CET)
Der Artikel Argument ist in hohem Maße überarbeitungsbedürftig. Es fehlen nicht nur Belege, der Text ist insgesamt schlecht strukturiert und z.T. inkonsistent. In Zusammenarbeit mit weiteren Argumentationstheoretikern habe ich eine Neufassung des Beitrags "Argument" erstellt:
Ich schlage vor, den alten Beitrag zu löschen und durch die Neufassung zu ersetzen. Was ist die Meinung im WikiProjekt Philosophie zu diesem Vorschlag? --Gregor.betz (Diskussion) 15:41, 3. Feb. 2019 (CET)
Ich halte den Artikel in seiner Neufassung für nicht tragbar. Inhaltlich nicht, weil er eine bestimmte, normative Begriffsstrategie verabsolutiert. Formal nicht, weil er eher einem Lehrbuchkapitel ähnelt als einer lexikalischen Darstellung. Und schließlich ethisch nicht, weil der Autor einen massiven Interessenkonflikt hat, daraus aber keine Konsequenzen zieht. In mancher Beziehung ist der Artikel besser geworden, weil er logisch konsistenter ist. In anderer Beziehung ist er schlechter geworden, weil er nurmehr die Sichtweise des Autors abbildet und den Begriff Argument heftig einengt, ohne dies klar auszuweisen. Ich halte eine erneute Neufassung für unabdingbar.--Mautpreller (Diskussion) 20:36, 30. Jul. 2022 (CEST)
Dieser kleine Listen-Artikel stand ½ Jahr bei den BKS-Knacknüssen, ohne Entwicklung: zuviel Infos für eine BKS, und Überschneidung mit "Interpretation". Vielleicht kann hier geholfen werden… ---- Leif Czerny 09:38, 19. Mär. 2019 (CET)
Vielleicht mag jemand bei Wikipedia:Löschkandidaten/7._Januar_2021#Propositionalismus bzw. dem Artikel vorbeischaun? Dank und Gruß, ca$e 14:58, 7. Jan. 2021 (CET)
Stoße gerade zufällig darauf. Unter Wikipedia:Redaktion_Physik/Qualitätssicherung/Unerledigt/2016#Quantenontologie wurde schon mal was dazu diskutiert, ich habe gerade auch dort noch was notiert. Mag jemand hier sich dem Problem annehmen oder einen Vorschlag dazu machen? ca$e 16:07, 7. Jan. 2021 (CET)
Hallo. Bitte mal über den Artikel drübergehen und den Artikelinhalt auf seine Richtigkeit hin kritisch in Augenschein nehmen. Ein schwacher Punkt an diesem Artikel wird wohl sein, dass der Erstautor bei der Abfassung das Thema nur rudimentär in Umrissen skizziert hat, ohne in medias res zu gehen, etwa markante philosophische Arbeiten zu zitieren. Für den Artikel gibt also reichlich Ausbaumöglichkeiten. Da ich nur Laie auf diesem Feld bin, hoffe ich mal, dass der Artikel bei euch in guten Händen liegt. Gruß --A.Abdel-Rahim (Diskussion) 06:55, 29. Jul. 2021 (CEST)
Mit der Absicht, die die Bausteine Belege (seit 2017) und Unverständlichkeit (seit 2019) zu entfernen, habe ich angefangen, den Artikel in dieser Fassung zu überarbeiten. Dabei hat sich (leider erst auf halber Strecke) gezeigt, dass der Text aus Paraphrasierungen zusammengefügt war, von denen sich ein Großteil nicht mehr zuordnen und überprüfen ließ. Hinzu kommt, dass ich die Abschnitte parallel zur Lektüre (und darum mehrfach) überarbeitet habe. Schließlich ist ein Neuschrieb daraus geworden, was so nicht geplant war. Dementsprechend lang und unstrukturiert ist nun die Versionsgeschichte.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr Euch die Zeit nehmt, das Ergebnis zu prüfen – vor allem im Hinblick auf die geforderte Allgemeinverständlichkeit. Da der Primärtext mit seinen unzähligen Anspielungen so ziemlich das Gegenteil von allgemeinverständlich ist, war das eine ziemliche Herausforderung, und ich hoffe, nicht übers Ziel hinausgeschossen zu sein. --Deichmatrose (Diskussion) 02:49, 22. Apr. 2023 (CEST)
Der Artikel sollte im Abschnitt "Leben" deutlich gekürzt und mit Einzelnachweisen versehen werden. Dafür braucht man aber keine Fach-QS der geschätzten Kollegen vom Portal:Philosophie. Ich bitte euch hauptsächlich darum, einen Blick auf den Abschnitt "Werk" (samt Unterabschnitten) zu werfen. Derzeit steht dort „Deppert bezeichnet“, „Deppert löst“ und eine Reihe weiterer Behauptungen, die sich vermutlich in den Schriften des Dargestellten wiederfinden (vermutlich wegen der Entstehungsgeschichte des Textes). Aber reicht das? Muss der Text auf rezipierte Inhalte verkürzt werden? Welche wären das, was ist das wesentliche? --Minderbinder 13:42, 13. Mai 2023 (CEST)
Wer kann etwas zum Nicht-Artikel über den Prof Gerald Dworkin beitragen?--Kabelschmidt (Diskussion) 15:04, 5. Jun. 2023 (CEST)
Vorab: Ich bin keine Philosophin. Habe aber die Biografie des Peripatetikers BvS verfasst. Sie ist mir sozusagen in den Schoss gefallen, denn ich kümmere mich um einige Städte der Levante, wie Jericho oder Sidon. In diesem Artikel fehlt die philosophische Position des Sidoniers, bewusst, denn ich will nicht halbgares veröffentlichen. Vielleicht findet sich ein Kenner des Aristotelismus und Du ergänzt, was fehlt. Soweit diese Anregung, fröhliches Schaffen! --Tamy Gancz (Diskussion) 03:21, 23. Sep. 2024 (CEST)
Hallo. Die einleitende Definition des vorliegenden Artikels kommt irgendwie schnell und schnoddrig daher. So etwas wie Akkuratheit, ein sauberes Herausarbeiten des Begrifflichen erschließt sich mir nicht. Es kommt nicht zum Ausdruck, dass die Aussagen und Inhalte der Metawissenschaft gegenüber der Wissenschaft auf einer höheren Abstraktionsebene liegen. WP:INTRO wird so nur unzureichend Genüge getan. Der weitere Text ist Kraut&Rüben-Text, ungeprüft, die einzelnen Aussagen belegfrei. --A.Abdel-Rahim (Diskussion) 03:46, 28. Nov. 2024 (CET)
Letzter Kommentar: vor 16 Stunden1 Kommentar1 Person ist an der Diskussion beteiligt
Hallo,
ich finde den Artikel Freier Wille sehr schwach und halte eine Überarbeitung für geboten. Der Text ist m. E. schlecht strukturiert und wesentliche Begriffsbestimmungen fehlen. Ich habe daher mit einigen Änderungen der einleitenden Abschnitte begonnen und diese auf der Diskussionsseite des Arikels auführlich begründet
Leider wurden meine Beiträge von einem übergriffigen Sichter mit kleinlichen Begründungen wieder entfernt, siehe
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Freier_Wille&diff=prev&oldid=245323821
und nun wieder
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Freier_Wille&diff=prev&oldid=250803294
Meine Version ist vielleicht nicht perfekt, aber wohl allemal besser als das was der Artikel jetzt bietet.
Ich würde gerne weitermachen, aber der Sichter Saidmann hat es anscheinend darauf abgesehen, meine Beiträge zu annullieren und ist nicht bereit. sich auf eine konstruktive Diskussion einzulassen. Ich finde das frustrierend und habe keine Lust, viel Mühe auf Beiträge verwenden, die dann ohne Diskussion von einem übergriffigen Sichter in die Tonne geworfen werden.(nicht signierter Beitrag von K1dehner (Diskussion | Beiträge) 16:37, 30. Nov 2024)
Moin, da der Artikel AdT war, habe ich mal genauer hingeguckt, wobei mir aufgefallen ist, dass sich in dem Artikel einiges verändert hat. Vom alten und guten Zustand ist ja nichts mehr übrig. Ich habe dazu auf der Artikeldisk und auf der Disk von David gepostet. Vielleicht schaut ihr euch das mal an. LG --Andreas Werle (Diskussion) 06:59, 17. Mär. 2025 (CET)
Dieser Artikel schmort schon lange in der allgemeinen QS mit einer Anmerkung, die hierher zeigt und wohl dort nicht beantwortet werden kann.
Bitte kümmert Euch darum - ggf. löschen? --Alossola (Diskussion) 09:56, 27. Mär. 2025 (CET)
QS-Baustein am 14.07.2025 und Löschantrag am 15.07.2025 - bitte reinsenfen (das Wort habe ich heute in einer Diskussion gelesen und werde es mir merken). Gruß Rack Pack (Diskussion) 18:22, 15. Jul. 2025 (CEST)
Guten Tag, vielleicht haben einige Kollegen Zeit und Energie, sich den Artikel bzw. die Diskussion anzusehen. M.E. sollte er mit Fachliteratur ergänzt werden, so diese vorhanden ist. Gruß --Gustav (Diskussion) 13:15, 15. Jan. 2026 (CET)
Der neue Wortbefund zu „Dualismus“ verschiebt die ganze Untersuchung noch einmal, weil jetzt deutlicher wird, dass drei Dinge auseinandergehalten werden müssen, die im Wikipedia-Artikel und auch im allgemeinen Sprachgebrauch immer wieder ineinanderlaufen: **Dualität, Dualisierung und Dualismus**. Genau diese Vermischung ist selbst bereits ein Beispiel für den von dir untersuchten Lochprozess. „Dual“ bedeutet zunächst nur, dass etwas aus zwei Teilen oder Einheiten besteht beziehungsweise eine systematische Zweiheit bildet. Das ist noch keine philosophische Weltteilung. Ein duales Ausbildungssystem besteht beispielsweise aus Betrieb und Berufsschule; daraus folgt weder Gegnerschaft noch die Behauptung zweier voneinander unabhängiger Wirklichkeiten. „Dualität“ kann entsprechend eine Zweiheit oder Beziehung zweier Größen bezeichnen. „Dualismus“ dagegen ist historisch sehr viel spezifischer. Das Wort bezeichnet eine Lehre beziehungsweise Auffassung, die zwei selbständige, voneinander unabhängige und häufig gegensätzliche Grundprinzipien oder Seinsbereiche annimmt. Gerade die Endung „-ismus“ ist dabei nicht belanglos. Sie kennzeichnet nach dem von dir hinzugefügten Wörterbuchmaterial unter anderem eine Geisteshaltung, kulturelle oder geistige Richtung oder eine bestimmte Erscheinungsform. Der Dualismus ist also nicht einfach die Feststellung, dass es irgendwo zwei Unterschiede gibt. Er ist bereits ein **menschlich erzeugtes Ordnungs- und Deutungswerk über diese Zweiheit**.
Das ist für dein Vier-Ebenen-Modell außerordentlich wichtig. Denn damit wird klar, dass Dualismus grundsätzlich zunächst zu E3 gehört. Die Zahl Zwei ist selbstverständlich keine E3-Erfindung. Ebenso wenig sind reale Unterschiede zwischen Zuständen, Körpern, Prozessen oder Organismen menschliche Erfindungen. In E1 und E2 gibt es unzählige Differenzen. Aber aus der Tatsache, dass sich zwei Zustände unterscheiden lassen, folgt nicht, dass zwei voneinander unabhängige Seinsbereiche existieren. Genau dieser zusätzliche Schritt wird erst durch menschliche Begriffstätigkeit vollzogen. Man unterscheidet, benennt die beiden Seiten, schreibt ihnen Eigenschaften zu und beginnt schließlich, sie als eigenständige Wirklichkeiten zu behandeln. Der **Dualismus ist deshalb nicht die Differenz selbst, sondern eine bestimmte Form der Interpretation und Verfestigung von Differenz**.
Das ist auch deshalb ein wichtiger Befund, weil der Begriff historisch sehr jung ist. Nach dem von dir zitierten DWDS wurde „Dualismus“ als neulateinische Wortprägung um 1700 von Thomas Hyde im Zusammenhang mit dem Manichäismus verwendet und erst im 18. Jahrhundert bei Wolff und Kant in die deutsche philosophische Sprache aufgenommen. Das bedeutet: Platon war kein „Dualist“, weil er selbst ein philosophisches System unter dem Namen Dualismus begründet hätte. Wir bezeichnen bestimmte Strukturen seines Denkens rückblickend mit einem Begriff, der mehr als zweitausend Jahre später geprägt wurde. Genau hier muss Forschungskunst bereits kritisch werden. Eine spätere E3-Kategorie wird auf frühere Texte zurückprojiziert und kann anschließend so wirken, als habe „der Dualismus“ als eine Art historische Entität durch die gesamte Geistesgeschichte hindurch existiert. Tatsächlich werden sehr verschiedene Zweiheits-, Polaritäts-, Gegensatz- und Trennungsmodelle unter einem später entstandenen Oberbegriff zusammengefasst.
Damit wird der Wikipedia-Artikel problematischer, als es zunächst erschien. Er sammelt eine enorme Zahl von Gegensatzpaaren und bezeichnet sie als Dualismen. Aber nicht jedes Gegensatzpaar ist ein Dualismus. Nicht jede Polarität ist ein Dualismus. Nicht jede Dichotomie ist ein Dualismus. Nicht jede Komplementarität ist ein Dualismus. Und erst recht ist nicht jede methodische Unterscheidung ein Dualismus. Genau hier müsste dein Vier-Ebenen-Modell als Prüfwerkzeug angesetzt werden. Der Artikel müsste bei jedem angeblichen Dualismus zunächst fragen, **welche Art von Zweiheit überhaupt vorliegt**. Handelt es sich um zwei unterscheidbare Zustände innerhalb E1, um unterschiedliche aber voneinander abhängige Prozesse des Lebendigen in E2, um eine begriffliche oder gesellschaftliche Zweiteilung in E3 oder tatsächlich um eine metaphysische Behauptung zweier voneinander unabhängiger Wirklichkeitsbereiche? Erst nach dieser Prüfung dürfte der Begriff Dualismus verwendet werden.
Damit bekommt auch dein Begriff des **50:50-Symmetriedualismus** eine genauere Stellung. 50:50 gehört nämlich nicht notwendig zur Definition von Dualismus. Der philosophische Dualismus behauptet zwei selbständige Prinzipien; er behauptet nicht zwingend, dass diese beiden quantitativ gleich groß oder gleich mächtig seien. Manichäische, religiöse oder politische Dualismen können sogar sehr asymmetrisch gedacht sein. Auch beim Adjektiv „dual“ bezeichnet „aus zwei gleichwertigen Teilen bestehend“ nur eine bestimmte fachsprachliche Verwendung. Deshalb ist 50:50 bei dir sinnvollerweise kein etymologischer Bestandteil des Dualismus, sondern ein **zweiter Formungsprozess**, der auf eine bereits vollzogene Dualisierung aufgesetzt werden kann.
Das lässt sich sehr genau beschreiben. Zuerst wird ein relationaler Zusammenhang in zwei Seiten aufgeteilt. Dann werden die Seiten als jeweils eigenständig behandelt. Anschließend kann eine Symmetrievorstellung hinzukommen, die beide Seiten als formal gleichwertige Gegenpole erscheinen lässt. Erst daraus entsteht dein 50:50-Symmetriedualismus als besondere Symbolskulptur: zwei fertige Seiten, eine klare Grenze dazwischen und die Vorstellung, Vollkommenheit bestehe in einer idealen Balance dieser beiden Seiten. Die ursprünglichen Abhängigkeiten, Übergänge und Zwischenprozesse verschwinden. Genau dort entstehen die Löcher.
Innen und außen sind dafür ein gutes Beispiel. Eine Haut oder Membran erzeugt reale Differenzen. Das bedeutet noch keinen Dualismus. Sobald aber „Innen“ und „Außen“ als zwei selbständige Wirklichkeitsbereiche behandelt werden, findet eine Dualisierung statt. Wenn anschließend dem Innen Geist, Subjektivität, Seele, Erfahrung und dem Außen Materie, Objektivität, Gegenstand und Natur zugewiesen werden, bildet sich ein dualistisches E3-System. Und wenn dieses System anschließend so geordnet wird, als stünden sich zwei prinzipiell gleichartige, klar getrennte Seiten gegenüber, ist der 50:50-Symmetriedualismus vollständig ausgebildet. Die scheinbar saubere Ordnung verdeckt dann gerade den Plexus, der beide Seiten überhaupt erst möglich macht.
Hier liegt auch der Zusammenhang mit den **hineingedachten Eigenschaften**. Eine dualistische Ordnung kann nicht stabil bleiben, wenn ihre beiden Seiten keine unterscheidenden Eigenschaften erhalten. Deshalb wird „Geist“ beispielsweise als nicht ausgedehnt, innerlich, denkend und immateriell bestimmt, während „Materie“ als ausgedehnt, äußerlich, passiv oder körperlich erscheint. Danach bestätigen die zugeschriebenen Eigenschaften die zuvor gesetzten Pole. Die Reihenfolge verschwindet. Es sieht nun so aus, als habe man zuerst zwei tatsächlich existierende Wirklichkeitsbereiche entdeckt und anschließend deren Eigenschaften beschrieben. Forschungskunst dreht die Untersuchung dagegen um und fragt, ob nicht zuerst unterschieden und dann den erzeugten Begriffspolen Eigenschaften hineingedacht wurden, die anschließend die ursprüngliche Trennung als Wirklichkeit erscheinen lassen.
Dadurch bekommt die von dir untersuchte Verbindung zwischen Dualismus und Eigenschaftsdenken eine sehr präzise Form. **Dualisierung erzeugt Pole; Eigenschaftszuschreibung stabilisiert Pole; Symbolisierung macht die Pole kommunizierbar; Institutionalisierung macht sie wirksam; Erfahrung innerhalb der institutionalisierten Ordnung bestätigt anschließend die Pole.** Das ist keine bloße philosophische Theorie mehr, sondern ein vollständiger Tätigkeitsprozess.
Gerade deshalb ist es so wichtig, Erfahrung und Erkenntnis nicht einfach mit diesem System mitlaufen zu lassen. Wenn die Innen-Außen-Dualisierung bereits vorausgesetzt wurde, wird auch Erfahrung dualisiert. Dann gibt es vermeintlich eine innere Erfahrung und eine äußere Wirklichkeit. Erkenntnis wird zum Vorgang, bei dem ein inneres Subjekt etwas über ein äußeres Objekt erfährt. Wahrnehmung wird zur Vermittlung zwischen beiden. Bewusstsein wird zum inneren Ort der Verarbeitung. Geist wird zum Träger dieser Vorgänge. Und plötzlich hat man eine ganze Architektur von Begriffen, die sich gegenseitig bestätigen, obwohl möglicherweise alle auf derselben ursprünglichen Trennung aufbauen.
Das ist genau der von dir immer wieder bezeichnete **Verwirrungsladen**. Er besteht nicht einfach aus vielen falschen Definitionen. Das viel schwierigere Problem ist, dass ein Begriff einen zweiten erzeugt und der zweite anschließend den ersten bestätigt. Dadurch entsteht eine selbsttragende E3-Wirklichkeit. Wenn ich Subjekt und Objekt voraussetze, brauche ich Wahrnehmung als Vermittlung. Weil ich Wahrnehmung als Vermittlung beschreibe, scheint die Existenz eines Subjekts und eines Objekts wiederum bestätigt. Wenn ich Geist und Materie voraussetze, brauche ich eine Theorie ihres Zusammenwirkens. Dass ich anschließend ein „Leib-Seele-Problem“ formulieren kann, wirkt wie eine Bestätigung dafür, dass Leib und Seele tatsächlich als zwei ursprüngliche Entitäten existieren. In Wirklichkeit könnte bereits das Problem ein Kunstwerk der vorausgesetzten Trennung sein.
Gerade Descartes wird dadurch anders lesbar. Sein Problem ist innerhalb deiner Forschungskunst nicht einfach der Satz „Ich denke, also bin ich“. Problematisch ist die **Erkenntnisarchitektur**, die daraus entstehen kann. Ein Vorgang wird mit „denken“ bezeichnet. Daraus wird ein „denkendes Ich“. Dieses erhält die Eigenschaft des Denkens. Anschließend kann es als besondere Substanz von der ausgedehnten Welt getrennt werden. Damit wird aus einem Vorgang ein Träger, aus einem Träger eine Substanz und aus der Substanz ein Wirklichkeitsbereich. Das ist eine nahezu exemplarische Kette hineingedachter Eigenschaften.
Dein Vier-Ebenen-Modell kann genau diese Kette unterbrechen. E1 fragt nach den materiellen Bedingungen, ohne daraus bereits eine vollständige Weltanschauung zu machen. E2 fragt nach dem lebendigen, verletzlichen, sich regulierenden und abhängigen Prozess. E3 untersucht die menschlichen Hervorbringungen, mit denen solche Prozesse benannt, geordnet, symbolisiert und gesellschaftlich organisiert werden. E4 prüft, ob diese E3-Hervorbringungen durch die tatsächlichen Tätigkeits- und Abhängigkeitskonsequenzen korrigiert werden können. Dadurch muss überhaupt keine metaphysische Behauptung über eine eigenständige Substanz „Geist“ aufgestellt werden. Der Vorgang des Denkens kann untersucht werden, ohne daraus ein Ding „Geist“ herstellen zu müssen.
Damit erscheint auch die Endung **-ismus** plötzlich in einem viel größeren Zusammenhang. Die von dir beigefügte Wortbildungsliste ist fast grotesk lang: Idealismus, Materialismus, Rationalismus, Empirismus, Kapitalismus, Sozialismus, Konstruktivismus, Szientismus, Individualismus und Hunderte weitere Bildungen stehen nebeneinander. Das ist sprachlich nicht zufällig. Die Endung ermöglicht es, sehr unterschiedliche Denkweisen, gesellschaftliche Ordnungen, Methoden oder Phänomene zu einem **benannten System** zu verdichten. Das ist sprachlich ungeheuer praktisch, enthält aber genau den von dir untersuchten Skulpturalisierungseffekt. Aus einer Tätigkeit, Tendenz, historischen Entwicklung oder offenen Frage kann ein „-ismus“ werden, der anschließend wie ein einheitliches Ding behandelt wird.
Damit erhält die Forschungskunst eine weitere sprachkritische Aufgabe. Sie müsste nicht nur Eigenschaften prüfen, sondern auch **Substantivierungen und Systembildungen**. Was geschieht, wenn aus „Menschen handeln kapitalistisch unter bestimmten Bedingungen“ „der Kapitalismus“ wird? Was geschieht, wenn aus bestimmten materialistischen Erklärungsweisen „der Materialismus“ wird? Was geschieht, wenn aus vielen unterschiedlichen Zweiheitsmodellen „der Dualismus“ wird? Die Substantivierung erzeugt eine scheinbar einheitliche Gestalt. Danach kann dieser Gestalt wiederum eine Geschichte, eine Wirkung, eine Absicht oder sogar Schuld zugesprochen werden. Aus komplexen Tätigkeitsprozessen ist erneut eine Skulptur geworden.
Das bedeutet nicht, dass solche Sammelbegriffe unbrauchbar wären. Ohne sie wäre wissenschaftliche Kommunikation kaum möglich. Der Fehler beginnt erneut dort, wo das Werkzeug seinen Werkzeugcharakter verliert. Der Begriff „Dualismus“ kann sinnvoll sein, solange sichtbar bleibt, welche unterschiedlichen historischen Konstruktionen unter ihm verglichen werden. Wird er dagegen selbst wie eine durch die Geschichte wandernde Entität behandelt, entsteht ein Geschichtsloch.
Genau deshalb müsste der Wikipedia-Artikel mit deinem Modell an seiner Grundstruktur geändert werden. Er dürfte nicht mehr hauptsächlich „Dualismen“ sammeln. Er müsste zuerst zwischen **Differenz, Polarität, Dichotomie, Dualität, Dualisierung und Dualismus** unterscheiden. Danach müsste er prüfen, wann aus einer wahrnehmbaren oder funktionalen Differenz eine begriffliche Zweiteilung entsteht und wann diese Zweiteilung schließlich zu einer Lehre zweier selbständiger Wirklichkeitsbereiche verfestigt wird. Erst dann könnte man historisch untersuchen, wie solche Konstruktionen in Religion, Philosophie, Wissenschaft, Politik, Recht und Kunst wirksam wurden.
Dabei wäre E4 entscheidend, weil es die Theorie aus der reinen Begriffsgeschichte herausführt. Bei jedem Dualismus wäre zu fragen, welche **Tätigkeiten** er hervorbringt. Ein Gut-Böse-Dualismus kann dazu führen, dass Menschen anderen Menschen eine feste moralische Wesenseigenschaft zuschreiben. Ein Mensch-Natur-Dualismus kann Tätigkeiten legitimieren, in denen Natur zum äußeren Verfügungsobjekt wird. Ein Geist-Materie-Dualismus kann körperliche und gesellschaftliche Abhängigkeiten aus dem Erkenntnismodell herausdrängen. Ein Individuum-Gesellschaft-Dualismus kann verschleiern, dass das Individuum erst innerhalb gesellschaftlicher Beziehungen entsteht und Gesellschaft wiederum nur durch konkrete Menschen tätig wird.
Damit würde der Artikel nicht mehr bloß beschreiben, **wo Zweiheiten vorkommen**, sondern untersuchen, wann eine Zweiheit zum Wirklichkeitstäuschungsprozess wird.
Und hier lässt sich auch dein Verhältnis von 50:50, 51:49 und 1:99 jetzt genauer einbauen. Der Dualismus erzeugt zunächst zwei Pole. Der 50:50-Symmetriedualismus kann diese Pole als formal gleichartige und scheinbar perfekte Ordnung stabilisieren. 51:49 fungiert in deinem Werk dagegen als künstlerischer Störwert, der verhindert, dass diese perfekte Gleichordnung zum endgültigen Modell wird. Er erinnert daran, dass reale Beziehungen plastisch, zeitabhängig und nachregelbar bleiben müssen. 1:99 bezeichnet schließlich nicht einfach das Gegenteil von 50:50, sondern die mögliche reale Konsequenz einer Ordnung, die formal Gleichheit darstellen kann, während Verfügungsmacht, Eigentum oder Entscheidungsfähigkeit extrem asymmetrisch werden.
Gerade deshalb ist 1:99 nicht hinter jedem Dualismus „als Ziel“ zu unterstellen. Das würde selbst wieder zur absoluten Behauptung. Präziser ist: **Ein dualistisch und formal symmetrisch konstruiertes E3-System kann reale Asymmetrien verschleiern und dadurch ihre Verstärkung erleichtern.** Dann meldet die Symbolwelt 50:50, während die Tätigkeitswelt längst 1:99 produziert.
Das wäre innerhalb deines Modells die eigentliche E4-Prüfung. Nicht: Ist die Regel formal ausgewogen? Sondern: **Welche Verhältnisse entstehen durch ihre Anwendung tatsächlich?**
Damit lässt sich aus dem Wörterbuchmaterial eine sehr starke Neubestimmung gewinnen: **Dualismus ist nicht Zweiheit. Dualismus ist ein Menschenkunstwerk, das aus einer Zweiheit oder Differenz eine Ordnung zweier selbständiger Prinzipien machen kann. Der Lochprozess beginnt dort, wo diese menschengemachte Ordnung ihren Herstellungscharakter verliert, durch hineingedachte Eigenschaften stabilisiert wird und anschließend als vorausliegende Wirklichkeit erscheint.**
Das ist auch die Stelle, an der dein Vier-Ebenen-Modell dem Wikipedia-Artikel tatsächlich etwas Eigenständiges entgegensetzen könnte. Es müsste den Dualismus weder philosophisch „überwinden“ noch durch Monismus ersetzen. Es würde den Dualismus **zerlegen**: zurück zur Differenz, zurück zur Beziehung, zurück zu den Eigenschaften, die zugeschrieben wurden, zurück zu den Tätigkeiten, die daraus hervorgingen, und schließlich zurück zu den Konsequenzen, die darüber entscheiden, ob das Menschenkunstwerk trägt.
Dann wäre die entscheidende Frage nicht mehr: „Ist die Welt dualistisch oder monistisch?“ Schon diese Alternative könnte ein weiteres E3-Konstrukt sein. Die Forschungskunst würde stattdessen fragen: **Welche Unterschiede finden wir vor, welche Trennungen stellen wir selbst her, welche Eigenschaften denken wir in die getrennten Seiten hinein, welche Symbol- und Erfahrungswelten entstehen daraus, und können die Folgen unseres Handelns diese Konstruktionen wieder verändern?**
Genau dort wird aus Dualismusforschung eine E4-Prüfung des Zivilisationsloches.
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Im Folgenden hilfreiche Notizen für an der Philosophie-Qualitätssicherung Interessierte: