Zethlingen Stadt Kalbe (Milde) | ||
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| Koordinaten: | 52° 42′ N, 11° 18′ O | |
| Höhe: | 34 m ü. NHN | |
| Fläche: | 16,72 km² | |
| Einwohner: | 191 (31. Dez. 2023) | |
| Bevölkerungsdichte: | 11 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 2011 | |
| Postleitzahl: | 39624 | |
| Vorwahl: | 039009 | |
Lage von Zethlingen in Sachsen-Anhalt
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Zethlingen ist eine Ortschaft und ein Ortsteil der Stadt Kalbe (Milde) im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt.
Zethlingen, ein Straßenangerdorf mit Kirche auf dem Anger, liegt etwa neun Kilometer nordwestlich von Kalbe (Milde) in der Altmark. Der Mühlberg im Osten ist etwa 52 Meter hoch. Im Süden fließt die Untermilde, die früher ab Zethlingen Untere Milde hieß, nach Osten in die Milde.
Zur Ortschaft Zethlingen gehören die Ortsteile Zethlingen und Cheinitz.
Im Jahre 1324 wurde das Dorf Cethlinge erstmals urkundlich erwähnt, als Agnes Herzogin von Braunschweig von Albrecht von Alvensleben mit der Bede aus Zethlingen belehnt wurde. 1410 wird Hinrik Crateke, kerkher tho Tzetlinge in einer Urkunde genannt. Es gab also bereits eine Kirche mit einem Pfarrer. Im Jahr 1473 wurde dat dorp zetlinck genannt, als Kurfürst Albrecht von Brandenburg Busse, Ludolph und Gebhard von Alvensleben mit Kalbe, Bismark und anderen Besitzungen belehnt. Weitere Nennungen sind 1551 Zedtlingk, 1687 Zetlingen und schließlich 1804 Zethlingen.
Auf dem Mühlberg stand noch am Anfang des 20. Jahrhunderts eine Windmühle, die bereits 1593 erwähnt wurde.
Aus der mündlichen Überlieferung berichten Kuhn und Schwartz im Jahre 1848 in einer Sage darüber, dass der Kirchturm zu Zethlingen keine Spitze hat, denn „die hat nämlich einmal ein Riese mit einem großen Steine, der noch auf der Feldmark liegt, vom Zethlingenschen Mühlenberg abgeworfen“.
Ursprünglich gehörte das Dorf zum Arendseeischen Kreis der Mark Brandenburg in der Altmark. Zwischen 1807 und 1813 lag der Ort im Kanton Groß Apenburg auf dem Territorium des napoleonischen Königreichs Westphalen. Nach weiteren Änderungen gehörte die Gemeinde ab 1816 zum Kreis Salzwedel, dem späteren Landkreis Salzwedel.
Am 25. Juli 1952 wurde die Gemeinde in den Kreis Kalbe (Milde) umgegliedert. Am 1. August 1973 wurde die Gemeinde Cheinitz nach Zethlingen eingemeindet. Mit der Auflösung des Kreises Kalbe (Milde) kam Zethlingen am 1. Juli 1994 zum Altmarkkreis Salzwedel.
Die Gemeinde Zethlingen wurde am 1. Januar 2011 in die Stadt Kalbe (Milde) eingegliedert. Gleichzeitig wurde eine Ortschaft Zethlingen errichtet, der die Ortsteile Zethlingen und Cheinitz zugeordnet wurden.
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Quelle, wenn nicht angegeben, bis 2006: 2015 bis 2018:
Die evangelische Kirchengemeinde Zethlingen, die früher zur Pfarrei Zethlingen gehörte, wird heute betreut vom Pfarrbereich Kalbe–Kakerbeck im Kirchenkreis Salzwedel im Bischofssprengel Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Die ältesten überlieferten Kirchenbücher für Zethlingen stammen aus dem Jahre 1605.
Die katholischen Christen gehören zur Pfarrei St. Laurentius in Salzwedel im Dekanat Stendal im Bistum Magdeburg.
Seit dem Jahr 2004 ist Doris Beneke Ortsbürgermeisterin. Sie war die letzte ehrenamtliche Bürgermeisterin der Gemeinde.
Bei der Ortschaftsratswahl am 26. Mai 2019 wurden 7 Sitze vergeben:
Gewählt wurden 2 Ortschaftsrätinnen und 4 Räte, ein Sitz konnte nicht vergeben werden.
Wilhelm Zahn beschreibt das Wappen der Gemeinde Zethlingen: Drei silberne Rosen im roten Felde.
