Zwiesel

Wappen Deutschlandkarte
Zwiesel
Deutschlandkarte, Position der Stadt Zwiesel hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 49° 1′ N, 13° 14′ OKoordinaten: 49° 1′ N, 13° 14′ O
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Regen
Höhe: 581 m ü. NHN
Fläche: 41,16 km²
Einwohner: 9078 (31. Dez. 2025)
Bevölkerungsdichte: 221 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94227
Vorwahl: 09922
Kfz-Kennzeichen: REG, VIT
Gemeindeschlüssel: 09 2 76 148
Stadtgliederung: 11 Gemeindeteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Stadtplatz 27
94227 Zwiesel
Website: www.zwiesel.de
Erster Bürgermeister: Karl-Heinz Eppinger (SPD)
Lage der Stadt Zwiesel im Landkreis Regen
KarteLandkreis ChamLandkreis Straubing-BogenLandkreis DeggendorfLandkreis Freyung-GrafenauZwieselZachenbergViechtachTeisnachRuhmannsfeldenRinchnachRegen (Stadt)PrackenbachPatersdorfLindbergLangdorfKollnburgKirchdorf im WaldKirchberg im WaldGotteszellGeiersthalFrauenauDrachselsriedBöbrachBodenmaisBischofsmaisBayerisch EisensteinArnbruckAchslachTschechien
Karte

Zwiesel ist eine Stadt im niederbayerischen Landkreis Regen und seit 1972 ein staatlich anerkannter Luftkurort.

Die Stadt im Bayerischen Wald ist bekannt für die Glasindustrie (Zwiesel Kristallglas AG), Kristallmanufakturen (Theresienthal) und die Glasfachschule. Zwiesel nennt sich aus diesem Grund auch „die Glasstadt“. In dem Ort befinden sich zahlreiche weitere Glasherstellungs- und Glasveredelungsbetriebe.

Der Wahlspruch der Stadt lautet: „Fein Glas, gut Holz sind Zwiesels Stolz“.

Geografie

Zwiesel mit der Pfarrkirche St. Nikolaus

Geografische Lage

Zwiesel liegt am Zusammenfluss von Großem und Kleinem zum Schwarzen Regen. In einem weitläufigen Talkessel sind die Berge des Hinteren Bayerischen Waldes: Großer Arber, 1456 m; Großer Falkenstein, 1315 m; und Kiesruck, 1265 m. Die Kreisstadt Regen liegt etwa zehn Kilometer südwestlich, Deggendorf 35 Kilometer südwestlich, Grafenau befindet sich 30 Kilometer südöstlich, sowie 15 Kilometer vom Grenzübergang zu Tschechien in Bayerisch Eisenstein entfernt.

Zwiesel verfügt neben der Straßenanbindung über die B 11 auch über einen Knotenbahnhof der Bayerischen Waldbahn mit Verbindungen im Stundentakt nach Plattling, Bayerisch Eisenstein, Bodenmais und Grafenau.

Gemeindegliederung

Zwiesel hat elf Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):

Mineralogie

Zwiesel verfügt über mannigfaltige mineralogische Aufschlüsse, die mit ihrem Quarzreichtum vor allem den Glas verarbeitenden Betrieben zugutekamen. Die bekannteste dieser Abbaustätten ist wohl der Quarzbruch am Hennenkobel (Hühnerkobel), wo viele seltene und begehrte Minerale zu Tage getreten sind wie unter anderem die hier zuerst entdeckten Minerale Phosphoferrit, Triphylin und Xanthoxenit, aber auch „edle“ Minerale wie Beryll, der zu den Granaten gehörende Spessartin und verschiedene Turmaline.

Das zuerst in der ehemaligen Grube Birkhöhe entdeckte Mineral Zwieselit wurde nach der Glasstadt benannt.

Geschichte

Das 1838 errichtete Rathaus
Der Stadtplatz

Etymologie

Der Stadtname wurde 1254 als „Zwisel“, bald nach 1301 als „Zwiseln“, 1738 als „Zwisl“ und 1832 als „Zwiesel“ und „Zwisel“ erwähnt. Das mittelhochdeutsche Wort zwisel bedeutet Gabel (siehe auch: Zwiesel (Botanik)); hier ist die Vereinigung des Großen und des Kleinen Regens sowie die zweier Straßen gemeint.

Bis zum 19. Jahrhundert

Die ersten Siedler waren der Sage nach Goldwäscher. Erstmals wurde Zwiesel 1255 als Dorf mit einer hölzernen Kapelle erwähnt. 1280 war der Ort ein wichtiger Umschlagplatz nach Böhmen. Ab 1313 wurde Zwiesel bereits als Markt bezeichnet. Am 11. September 1560 wurde dem Markt von Herzog Albrecht V. von Bayern das heute noch aktuelle Wappen verliehen. Philipp Apian bezeichnete ihn auf seiner Landkarte von 1568 als „Zwisel“.

Die Entwicklung Zwiesels wurde immer wieder von Brandkatastrophen, Kriegen und Seuchen behindert. So wurde der Ort 1431 von den Hussiten, 1468 im Böcklerkrieg und 1633 im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden angegriffen. 1741 fielen die Panduren ein und 1809 gab es eine große Schlacht am Landwehrbergl mit einer Horde böhmischer Plünderer.

Bereits im 16. Jahrhundert wurde in Zwiesel Bergbau im Bergwerk Rotkot betrieben.

1767 wurde die Bergkirche errichtet und 1838 das jetzige Rathaus erbaut. 1825, 1832, 1846, 1849 und 1870 wüteten schwere Marktbrände. Beim letzten Brand am 19. August 1876 ging auch die Pfarrkirche in Flammen auf. Die Wasserleitung kam 1888, das elektrische Licht 1896. In den Jahren 1891 bis 1896 wurde die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus erbaut. Von Beginn an waren Glas und Holz die bestimmenden Faktoren in der weiteren Entwicklung. Die Glasindustrie im Zwieseler Winkel geht bis ins 15. Jahrhundert (Rabenstein 1421) zurück. 1836 wurde die Krystallglasfabrik Theresienthal gegründet und 1872 begann der Glasmeister Anton Müller den Bau der Glashütte Annathal, der späteren Schott-Werke, die nun als Zwiesel Kristallglas AG firmieren und ein bedeutender Kelchglasproduzent Deutschlands sind.

20. und 21. Jahrhundert

Im Jahr 1904 wurde die Glasfachschule gegründet, die in der Folge zum Staatlichen Bildungszentrum für Glas avancierte. Im selben Jahr wurde Zwiesel zur Stadt erhoben und stieg rasch zum wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum des Mittleren Bayerischen Waldes auf.

1919 ließ der monarchistische Bürgermeister Röckl eine Angliederung Zwiesels und des restlichen bayrischen Waldes an Böhmen prüfen. Tatsächlich kam es zu dieser Zeit zu mehreren Unabhängigkeitsbestrebungen im ganzen Deutschen Reich. Er stieß bei den umliegenden Gemeinden und in seiner eigenen Stadt auf mehrheitliche Ablehnung. Im Verlauf der Affäre musste er sein Amt an den Demokraten Janka abgeben. Für seine weiteren Verdienste, nach Amtsende, um seine Heimatstadt wurde er 1925 zum Ehrenbürger erhoben.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, am 20. April 1945 mittags um 12 Uhr, wurden bei einem Bombenangriff der Royal Air Force auf die Eisenbahnbrücken mehrere Häuser zerstört, 15 Zivilisten kamen dabei ums Leben. Am 22. April kapitulierte Zwiesel gegen die Amerikaner kampflos.

Ein herausragendes Ereignis in der jüngsten Geschichte der Stadt war die Bayerische Landesausstellung 2007 Bayern – Böhmen: 1500 Jahre Nachbarschaft. Viele Besucher der Ausstellung kamen auch aus der benachbarten Tschechischen Republik.

Eingemeindungen

Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurde am 1. Oktober 1971 die Gemeinde Klautzenbach eingegliedert. Am 1. Januar 1978 kam der größere Teil der Gemeinde Rabenstein hinzu. Die 1250 Hektar umfassende Gemeinde Bärnzell kam am 1. Mai 1978 mit 652 Einwohnern zu Zwiesel.

Religionen

Katholische Stadtpfarrkirche St. Nikolaus
Die evangelische Kreuzkirche

Einwohnerentwicklung

Zwiesel bis zur Gemeindegebietsreform
VolkszählungEinwohnerWohngebäudeQuelle
1. Dezember 18401681
1. Dezember 18712537306
1. Dezember 19003776338
16. Juni 19254732402
17. Mai 19395885
13. September 19508347724
6. Juni 196180681085
Einwohnerentwicklung auf dem heutigen Gebiet der Stadt Zwiesel

Der bisherige Einwohnerhöchststand war im Jahr 1984 mit 10.670 Personen zu verzeichnen.

Volkszählung
bzw. Zensus
Einwohner
 (G)
1. Dezember 18402.545
1. Dezember 18713.487
1. Dezember 19005.059
16. Juni 19256.053
17. Mai 19397.388
13. September 195010.274
6. Juni 19619.811
27. Mai 197010.179
25. Mai 198710.128
9. Mai 20119.404
15. Mai 20229.146
Jahr
(31. Dezember)
Einwohner
 (F) (G)
197010.205
197510.181
198010.283
198510.647
199010.452
199510.513
200010.444
200510.193
20109.732
20159.407
20209.179
Jahr
(31. Dezember)
Einwohner
 (F) (G)
20259.078
(G) 
Gebietsstand: Ergebnisse für Berichtsjahre bzw. -zeiträume nach dem 1. Januar 1994 haben den Gebietsstand der jeweiligen Erhebung. Ergebnisse aus Erhebungen, die vor dem 1. Januar 1994 durchgeführt wurden, sind auf den Gebietsstand 1. Januar 1994 umgerechnet
(F) 
Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Basis der Bevölkerungsfortschreibung ist die bis dahin zuletzt durchgeführte Volkszählung bzw. der zuletzt durchgeführte Zensus.

Politik

Stadtrat

Der Stadtrat setzt sich seit der Kommunalwahl vom 8. März 2026 wie folgt zusammen:

Bürgermeister

Berufsmäßiger Erster Bürgermeister ist Karl-Heinz Eppinger (SPD). Er ist seit 23. Februar 2023 im Amt. Am 11. Dezember 2022 wurde er bei einer Stichwahl mit der Künstlerin und FDP-Kreisrätin Gloria Gray gewählt.

Sein Vorgänger Franz Xaver Steininger (parteilos), der seit Februar 2012 im Amt war, war am 9. April 2021 mit sofortiger Wirkung suspendiert worden. Ein inzwischen rechtskräftiges Urteil des Verwaltungsgerichts Regensburg aus dem Juli 2025 erklärte diese Zwangsversetzung in den Ruhestand für rechtswidrig.

Wappen

Blasonierung: „In Rot eine gestürzte, eingeschweifte goldene Spitze; im ganzen überdeckt mit einem stehenden, blau gerüsteten Ritter mit blauem Eisenhut und Dolch an der Seite, in der Rechten ein mit goldenem Wehrgehänge umwundenes blaues Schwert, mit der Linken gestützt auf einen gespaltenen Schild; darin vorne in Gold am Spalt ein halber schwarzer Adler, hinten die bayerischen Rauten.“
Wappenbegründung: Zwiesel leitet seinen Namen von der Lage am Zusammenfluss des Großen und des Kleinen Regen ab (mittelhochdeutsch „zwisel“/Gabel). Dafür ergibt das mit der gestürzten Spitze zweigeteilte Wappen ein passendes Bild. Der Dreiecksschild mit dem halben Reichsadler und den im Wappenbrief auf 21 festgelegten Rauten erinnern an Kaiser Ludwig den Bayern, der 1342 die grundherrschaftlich zum Kloster Niederalteich bzw. dessen Propstei Rinchnach gehörende Gegend von Zwiesel bis zur böhmischen Grenze mit Steuerfreiheit an Hartwig von Degenberg übergab. Der Ritter könnte eine Anspielung auf das politische Ringen um den Ort in der Zeit der Wappenverleihung im 16. Jahrhundert sein, als der bayerische Herzog eine vorübergehende Schwäche der Reichsherrschaft Degenberg zum Ausbau der eigenen Herrschaft nutzen wollte. Dazu würde auch der gespaltene Schild mit Reichsadler (Reichsfreiheit) und Rauten passen. Die Betonung des Geharnischten soll vielleicht auch auf die an der Landesgrenze zu Böhmen und Österreich (Reichsadler) erforderliche Wehrhaftigkeit hindeuten. Das wohl gleichzeitig gewährte Marktsiegel wurde nach Änderung der Verhältnisse schon 1570 wieder aufgegeben. Die dauernde Siegelführung setzte erst nach 1602 erneut ein, als Zwiesel nach dem Aussterben der Degenberger endgültig an Bayern kam.

Städtepartnerschaften

Kunst, Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Die Kristallglas-Pyramide
Unterirdische Gänge

Museen

Galerien und Ateliers

Kino

Am 23. März 1898 wurde durch ein Wanderkino im Saal des Gasthauses Janka erstmals in Zwiesel ein Filmprogramm vorgeführt, das aus fünf Kurzfilmen bestand. Ab 27. Oktober 1917 wurden im Pfeffersaal regelmäßig Filme gezeigt. Am 29. April 1923 wurde in der Hafnerstadt das erste stationäre Kino in Zwiesel eröffnet, am 8. Dezember 1950 folgte nach 16-monatiger Bauzeit das neue Filmtheater.

Interkulturelle Projekte

Durch die Stadt Zwiesel und das Haus der Bayerischen Geschichte in Augsburg wurde 2007 die Landesausstellung Bayern - Böhmen: 1500 Jahre Nachbarschaft im Gebäude der Alten Mädchenschule veranstaltet. Dazu zählten neben dem musealen und museumsdidaktischen Ausstellungskern mehrere Veranstaltungen wie beispielsweise das Bayerisch-böhmische Begegnungsfest. Die jahrtausendealten interkulturellen Verflechtungen zwischen beiden Nachbarregionen rückten dadurch in das Bewusstsein der lokalen Kultur.

Stadtpark und Naturschutzgebiete

Der heutige Kurpark entlang des Großen Regen wurde ab 1885 durch den Verschönerungsverein Zwiesel angelegt. Zuvor befanden sich an gleicher Stelle die sog. „Grüben“, eine weithin unberührte Wildnis, bestehend aus seitlichen Regenabflüssen, Abraumhügel, die auf den Aufenthalt früher Goldwäscher schließen lassen, und mit Gebüsch bewachsenes Sumpfgelände. 1887 integrierte man in das Parkgelände den sogenannten „Anlagen-Weiher“. Unter reger Beteiligung der einheimischen Bevölkerung konnte die Hauptarbeit ein Jahr später vollendet werden. Heute führt durch den Kurpark der „Zwieseler Skulpturenweg“.

Auf dem Gebiet der Stadt Zwiesel befinden sich insgesamt drei Naturschutzgebiete: Stockauwiesen, Rotfilz und Kiesau.

Baumdenkmal

Das Baumdenkmal für die Deutsche Einheit am Kurweg beim Schwarzen Regen wurde am 29. Oktober 2015 gepflanzt.

Tourismus

Ein wichtiges wirtschaftliches Standbein Zwiesels ist der Tourismus. Zwiesel liegt an der Glasstraße. Diese 270 Kilometer lange touristische Route führt von Neustadt an der Waldnaab bis nach Passau und wurde im Jahr 1997 von dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl eröffnet. In vielen Orten der Route, so auch in Zwiesel, kann den Glasmachern bei ihrer Arbeit zugesehen werden. Für das Publikum besteht die Möglichkeit, durch einen eigenen Versuch Einblick in diese Tätigkeit zu bekommen.

In Zwiesel gibt es etwa 3800 Gästebetten aller Kategorien und zwei Campingplätze. Die erste fünfzig Quadratmeter große Zwieseler Freibadanlage entstand 1910, der im Jahr 1938 ein zweitausend Quadratmeter großes Freibad an der Rabensteiner Straße folgte. Später kam ein Hallenbad dazu. Das Hallenbad wurde 1999, das Freibad 2000 renoviert und der Komplex zum Zwieseler Erlebnisbad umgestaltet. Am 15. Juni 2005 eröffnete in der Nähe des Bades die umfangreiche Bayerwald-Sauna.

Wintersport

Die Wintersportregion Zwiesel am Großen Arber (bis 1456 m) ist eines der größten Skigebiete des Bayerischen Waldes. Die Skigebiete sind mit Seilbahnen und Liften erschlossen. Die Loipennetze der benachbarten Orte summieren sich auf weit über 100 km. Durch Zwiesel verläuft die insgesamt 150 Kilometer lange Bayerwaldloipe.

Der Arber wurde vom Deutschen Skiverband als fester Bestandteil in den alpinen Ski-Weltcup-Kalender aufgenommen. Im Wechsel mit Ofterschwang sollte ab 2006/07 alle zwei Jahre ein Weltcup-Rennen am Arber stattfinden. Nach dem Weltcuprennen am 10. und 11. März 2007 fielen die geplanten Rennen im nächsten Jahr am 1. und 2. März 2008 wegen Schlechtwetter aus. Am 4. und 5. Februar 2011 fanden mit einem Slalom und Riesenslalom erneut zwei Weltcuprennen am Arber statt.

Weitere Angebote sind Wanderungen auf präparierten Winterwegen, Pferdeschlittenfahrten durch den Nationalpark sowie Schneeschuhlaufen und Fackeltouren.

Regelmäßige Veranstaltungen

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Die Glasindustrie ist ein bedeutendes Standbein der Zwieseler Wirtschaft. Die Zwiesel Kristallglas AG ist größter Arbeitgeber der Stadt. Neben moderner Industrieproduktion nimmt der Werkstoff Glas in den Betrieben des Kunsthandwerks breiten Raum ein.

Ein weiterer wirtschaftlicher Existenzpfeiler der Stadt ist der Tourismus. Mit ca. 3800 Gästebetten und jährlich etwa 280.000 Übernachtungen ist Zwiesel einer der bekanntesten Urlaubsorte in ganz Ostbayern. Aufgrund des hierdurch entstehenden Kapitalzuflusses werden über einen gut sortierten Einzelhandel zahlreiche Arbeitsplätze gesichert.

Verkehr

Bundesstraße
Bahnverkehr

Der Zwieseler Bahnhof stellt den wichtigsten Bahnknotenpunkt im Bayerischen Wald dar. Er liegt an der Bayerischen Waldbahn Plattling-Bayerisch Eisenstein und ist Ausgangspunkt der Strecken nach Grafenau und nach Bodenmais. Auf diesen Strecken verkehrt Die Länderbahn unter dem Markennamen Waldbahn.

Busverkehr

Zwiesel ist in das Bussystem der RBO integriert. Daneben existiert Buslinien der Firma Lambürger zu den touristischen Gegenden rund um Zwiesel, der Falkenstein-Bus und der Stadtbus.

Zwiesel ist damit wichtiger Knotenpunkt des „Nationalparkverkehrskonzepts Bayerischer Wald“. Hier gibt das Bayerwald-Ticket, sowie die GUTi-Gästekarte.

Öffentliche Einrichtungen

Bildung

Die Glasfachschule

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Kinder der Stadt

Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen

Trivia

Filmografie

Literatur

Commons: Zwiesel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Zwiesel – Reiseführer

Einzelnachweise

  1. ↑ Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2025. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Mai 2026, abgerufen am 21. Mai 2026 (Hilfe dazu).
  2. ↑ Glasstadt Zwiesel. Abgerufen am 4. September 2025.
  3. ↑ Gemeinde Zwiesel in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 20. August 2018.
  4. ↑ Gemeinde Zwiesel, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 23. Dezember 2021.
  5. ↑ Typlokalität Hennenkobel (Hühnerkobel) nahe Zwiesel beim Mineralienatlas (deutsch) und bei Mindat (englisch), abgerufen am 10. Oktober 2024.
  6. ↑ Wolf-Armin Frhr. von Reitzenstein: Lexikon bayerischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Verlag C.H. Beck, München 1991, ISBN 3-406-35330-4.
  7. ↑ Separatistenbewegung. Abgerufen am 4. September 2025.
  8. ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 553.
  9. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 622 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  10. 1 2 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 68, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  11. ↑ Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 616, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  12. ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 602 (Digitalisat).
  13. ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 618 (Digitalisat).
  14. ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 586 (Digitalisat).
  15. ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 435 (Digitalisat).
  16. 1 2 3 Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinde, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell), Stichtage – Tabelle 12111-101z. Gemeindeschlüssel 09276148. In: GENESIS-Online. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen am 4. September 2026.
  17. ↑ Zwiesel. Statistik kommunal 2025. S. 6 (bayern.de [PDF]).
  18. ↑ Wahl des Stadtrats - Kommunalwahlen 2020 in Zwiesel - Gesamtergebnis. Abgerufen am 16. März 2020.
  19. 1 2 Liste der ersten Bürgermeister/Oberbürgermeister in kreisangehörigen Gemeinden. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen am 26. August 2023.
  20. ↑ Karl-Heinz Eppinger gewinnt Bürgermeister-Stichwahl in Zwiesel gegen Gloria Gray. In: BR24. 11. Dezember 2022, abgerufen am 18. Dezember 2022.
  21. ↑ Ex-Bürgermeister von Zwiesel zu Bewährungsstrafe verurteilt. In: br.de. 2. März 2013, abgerufen am 26. August 2023.
  22. ↑ Zwiesler Ex-Bürgermeister Steininger: Seine Ruhestandsversetzung war rechtswidrig. 4. Mai 2026, abgerufen am 9. Mai 2026.
  23. ↑ Wappen von Zwiesel in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  24. ↑ „Spielzeugmuseum Zwiesel schließt am Sonntag, 10.02.2008 für immer seine Pforten“ (Memento vom 29. Juni 2010 im Internet Archive)
  25. ↑ Brauereiwagen-Geschicklichkeitsfahren, Webseite Grenzlandfest Zwiesel
  26. ↑ Volksmusiktage „Zwieseler Fink“. Tourismusverband Ostbayern e. V., abgerufen am 6. November 2024.
  27. ↑ Geschäftsjahr 2024. Abgerufen am 4. September 2025.
  28. ↑ Freiwillige Feuerwehr Zwiesel seit 1868