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Als Kurzwellen (Abk. KW, engl. SW für short wave oder HF für high frequency), manchmal auch Dekameterwellen, bezeichnet man Radiowellen in einem höheren Frequenzbereich als die Lang- und Mittelwellen. Die Bezeichnungen Kurzwellen und Dekameterwellen beziehen sich auf die Wellenlänge im Bereich zwischen 10 m und 100 m, entsprechend einer Frequenz zwischen 3 und 30 MHz. Der KW-Frequenzbereich ist in Frequenzbänder eingeteilt, die für verschiedene Sende- und Funkdienste reserviert sind. So gibt es zum Beispiel spezielle KW-Rundfunkbänder und Amateurbänder. Die Kurzwelle bietet auf Grund ihrer besonderen Ausbreitungsbedingungen die Möglichkeit, Radiosendungen aus jedem Land der Erde zu empfangen. So bieten diese Sendungen den Vorteil, Nachrichten direkt aus erster Quelle zu erhalten – nicht zitiert oder referiert, wie es in den heimischen Medien der Fall ist. Dies ist ein besonderer Reiz des Kurzwellenrundfunks. Durch die Abschaltung von vielen leistungsstarken Rundfunksendern im Mittel- und Langwellenbereich seit Anfang des 21. Jahrhunderts wächst das Interesse an Kurzwellensendern. – Zum Artikel …