| Bartenheim | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Grand Est | |
| Département (Nr.) | Haut-Rhin (68) | |
| Arrondissement | Mulhouse | |
| Kanton | Brunstatt-Didenheim | |
| Gemeindeverband | Saint-Louis Agglomération | |
| Koordinaten | 47° 38′ N, 7° 29′ O | |
| Höhe | 237–311 m | |
| Fläche | 12,86 km² | |
| Einwohner | 4.211 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 327 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 68870 | |
| INSEE-Code | 68021 | |
| Website | www.bartenheim.fr | |
Bürgermeisteramt (Mairie) | ||
Bartenheim ist eine französische Gemeinde mit 4211 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin im Elsass in der Region Grand Est. Sie gehört zum Kanton Brunstatt-Didenheim im Arrondissement Mulhouse.
Die Gemeinde Bartenheim liegt in der Oberrheinischen Tiefebene nordwestlich des Flughafens Basel Mulhouse Freiburg am östlichen Rande des Sundgau. Zu Bartenheim gehört auch der Ortsteil Bartenheim-la-Chaussée. Der Ort ist zehn Kilometer von Saint-Louis, 15 Kilometer von Basel und 23 Kilometer von Mülhausen entfernt.
Bartenheim liegt am Ostrand des lössbedeckten Sundgauer Tertiärhügellandes. Dieses wird durch eine N-S-Verwerfung längs des Hügelrandes abgesetzt gegen den Sierentzer Graben, in dem der Rhein seine Schotter abgelagert hat,
Urkundliche Ersterwähnung 820. Das Domkapitel von Basel besaß hier einen Dinghof. Der Mühlgrabenbach schied einst den zur habsburgischen Vogtei Ober-Landser gehörenden Dorfteil von dem der aus der Schweiz stammenden Herren von Landenberg.
Bis zum Übergang im Westfälischen Frieden 1648 an die französische Krone war Bartenheim habsburgisch. Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Bartenheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich (Kreis Mülhausen, Bezirk Oberelsaß). Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, im September 1939 wurden die Einwohner in den Südwesten Frankreichs (Département Les Landes) evakuiert. Nach dem Waffenstillstand im Juni 1940 war eine Rückkehr möglich. Während des Kriegs verursachten explodierende Minen 1940 in der Ortsmitte erhebliche Schäden. Am 19./20. November 1944 erlebte der Ort die Befreiung von der Naziherrschaft durch die 1. französische Armee unter General de Lattre de Tassigny im Zuge der alliierten Offensive gegen den von den Deutschen hartnäckig verteidigten Brückenkopf Elsass (poche de Colmar).
Im 19. Jahrhundert spielte die in Heimarbeit betriebene Seidenbandweberei eine Rolle.
| Jahr | 1910 | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 | 2018 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 1829 | 1936 | 2014 | 2413 | 2452 | 2483 | 2913 | 3437 | 3912 |
Bartenheim liegt an der Bahnstrecke Strasbourg–Basel. Der Bahnhof wird von der Linie S1 der S-Bahn Basel bedient und hat dadurch direkte Zugverbindungen einerseits nach Mülhausen, andererseits über Basel nach Frick und Laufenburg im Schweizer Kanton Aargau.
Bartenheim liegt an der Autoroute A35 (L'Alsacienne, Anschluss 35). Durch den Ort führt die Départementsstraße 201, die von der Staatsgrenze bei Basel bis zur Île Napoléon führt.
Bartenheim unterhält eine Partnerschaft mit der südwestfranzösischen Gemeinde Bascons im Département Landes.