Rantzwiller

Rantzwiller
Rantzwiller (Frankreich)
Rantzwiller (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Mulhouse
Kanton Brunstatt-Didenheim
Gemeindeverband Saint-Louis Agglomération
Koordinaten 47° 39′ N, 7° 23′ OKoordinaten: 47° 39′ N, 7° 23′ O
Höhe 292–358 m
Fläche 5,47 km²
Einwohner 802 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 147 Einw./km²
Postleitzahl 68510
INSEE-Code

Bürgermeisteramt (Mairie)

Rantzwiller (deutsch Rantsweiler) ist eine französische Gemeinde mit 802 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Mulhouse, zum Kanton Brunstatt-Didenheim und zum Gemeindeverband Saint-Louis Agglomération.

Geschichte

1103 als Rantheswilre erwähnt. Auf der Gemarkung wurden zahlreiche vorgeschichtliche und römerzeitliche Funde gemacht (neolithische Funde, Hallstatt-Gräber, römische Straßenstation). Bekannt ist die mittelalterliche Burgstelle Klingeleberg, Rantzwiller gehörte zum alten habsburgischen Besitz im Oberelsass. Verwaltungssitz war Landser, der Ort gehörte zur Herrschaft Oberlandser und bildete mit Geispitzen, Kötzingen, Obermagstatt und Waltenheim eine Vogtei. Im Westfälischen Frieden kam Rantzwiller 1648 mit dem ganzen elsässischen Besitz der Habsburger an die französische Krone. Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Rantsweiler als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Mülhausen im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Rantzwiller war im 19. Jahrhundert als Töpferdorf bekannt. Es gab einen gut besuchten Hafelemarik (Töpfermarkt).

Eine Sankt-Georgs-Kirche wurde schon im 13. Jahrhundert erwähnt.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr191019621968197519821990199920062016
Einwohner309246248269354452691781800

Sehenswürdigkeiten

Regelmäßige Veranstaltungen

Am 2. Sonntag im September wird jeweils das Zwetschgenfest gefeiert.

Literatur

Commons: Rantzwiller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise

  1. 1 2 Kreis Mülhausen. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 20. Januar 2023; abgerufen am 17. Februar 2026.