Buendorf Flecken Dahlenburg | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 11′ N, 10° 45′ O | |
| Fläche: | 6,18 km² | |
| Einwohner: | 483 | |
| Bevölkerungsdichte: | 78 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |
| Postleitzahl: | 21368 | |
| Vorwahl: | 05851 | |
Lage von Buendorf in Niedersachsen | ||
Buendorf ist ein Ortsteil des Fleckens Dahlenburg im Landkreis Lüneburg in Niedersachsen. Bis 1974 bildete Buendorf eine eigenständige Gemeinde.
Die beiden Ansiedlungen Buendorf und Neu Buendorf sind heute Wohngebiete im Osten von Dahlenburg, die mit dem Kernort von Dahlenburg baulich zusammengewachsen sind. Ursprünglich war Buendorf ein kleines separates Rundlingsdorf.

Buendorf gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Bleckede des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Hitzacker im Departement der Aller. 1814 fiel Buendorf an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Bleckede. 1867 fiel Buendorf mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Bleckede.
Am 1. April 1929 wurden Buendorf und die Nachbargemeinde Quickborn nach Dahlenburg eingemeindet. Am 1. April 1952 wurden Buendorf und Quickborn wieder aus Dahlenburg ausgegliedert und bildeten seitdem die neue Gemeinde Buendorf im Landkreis Lüneburg.
Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Buendorf mit Quickborn am 1. März 1974 Teil des Fleckens Dahlenburg.
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 51 | |
| 1845 | 43 | |
| 1871 | 63 | |
| 1885 | 61 | |
| 1895 | 61 | |
| 1905 | 89 | |
| 1950 | 380 | |
| 1961 | 312 | |
| 1970 | 310 | |
ab 1950 einschließlich Quickborn
Das Backsteinhaus Buendorf 40 im alten Dorfkern steht unter Denkmalschutz.
Die Bundesstraße 209 von Lüneburg nach Dannenberg durchquert die Gemarkung Buendorf.