Ellringen

Ellringen
Flecken Dahlenburg
Koordinaten: 53° 13′ N, 10° 42′ OKoordinaten: 53° 13′ 21″ N, 10° 42′ 11″ O
Fläche: 11,21 km²
Einwohner: 162
Bevölkerungsdichte: 14 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 21368
Vorwahl: 05851
Ellringen (Niedersachsen)
Ellringen (Niedersachsen)
Lage von Ellringen in Niedersachsen

Ellringen ist ein Ortsteil und eine Gemarkung des Fleckens Dahlenburg im Landkreis Lüneburg in Niedersachsen. Bis 1974 bildete Ellringen eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Das Dorf Ellringen liegt an der Neetze vier Kilometer nordwestlich von Dahlenburg und 18 Kilometer südöstlich von Lüneburg. In der Gemarkung liegen außerdem die Wohnplätze Bargmoor und Vosshusen. Zur ehemaligen Gemeinde gehörte auch als Exklave der Weiler Riecklingen, der heute eine eigene Gemarkung innerhalb von Dahlenburg bildet.

Hof mit Feldsteinmauer
Wassermühle
Hof Bargmoor

Geschichte

Ellringen gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Bleckede des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Bleckede im Departement der Aller. 1814 fiel Ellringen an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Bleckede. 1867 fiel Ellringen mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Bleckede und seit 1932 zum Landkreis Lüneburg. Am 30. September 1928 wurde im Rahmen der Auflösung der preußischen Gutsbezirke der Gutsbezirk Bargmoor nach Ellringen eingemeindet.

Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Ellringen am 1. März 1974 Teil des Fleckens Dahlenburg.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
181286
1845159
1871239
1885203
1895224
1905222
1925214
1939218
1950394
1961253
1970231

Bau- und Bodendenkmale

Die beiden Hofanlagen Ellringer Neetzetal 23 und 25, das Hauptgebäude des Hofes Ellringer Neetzetal 17, das Hauptgebäude des Hofes Bargmoor, die Wassermühle mit ihrem Mühlenteich sowie mehrere Feldsteinmauern an der Hauptstraße zur Einfriedung der Hofanlagen stehen unter Denkmalschutz. Fünf Grabhügel sind geschützte Bodendenkmale.

Öffentliche Einrichtungen

Die Ortsfeuerwehr Ellringen hat ihr Gerätehaus Am Schulhof 1. Am Ellringer Neetzetal 6 befindet sich eine der Rettungswachen des Landkreises Lüneburg.

Vereine

Der Sport-Club Ellringen von 1964 hat Sparten für Mountainbiken, Tischtennis und Turnen.

Wirtschaft

In Ellringen sind das Schweinezuchtunternehmen BHZP und das Islandpferdegestüt Kronshof ansässig.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Ellringen
  2. ↑ Daten und Karte der Gemarkung Riecklingen
  3. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
  4. 1 2 Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de – inkl. Riecklingen).
  5. ↑ Amtsblatt der Regierung Lüneburg 1928, S. 233
  6. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974
  7. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de – inkl. Riecklingen).
  8. ↑ Volkszählung 1871
  9. ↑ Volkszählung 1885
  10. ↑ Volkszählung 1895
  11. ↑ Volkszählung 1905
  12. 1 2 Michael Rademacher: Lueneburg. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  13. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
  14. ↑ Webseite der Ortsfeuerwehr Ellringen
  15. ↑ Rettungsdienst Landkreis Lüneburg
  16. ↑ Homepage des SC Ellringen
  17. ↑ Homepage BHZP
  18. ↑ Homepage Gestüt Kronshof