Eimstorf

Eimstorf
Flecken Dahlenburg
Koordinaten: 53° 11′ N, 10° 41′ OKoordinaten: 53° 11′ 11″ N, 10° 40′ 58″ O
Fläche: 10,27 km²
Einwohner: 84
Bevölkerungsdichte: 8 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 21368
Vorwahl: 05851
Eimstorf (Niedersachsen)
Eimstorf (Niedersachsen)
Lage von Eimstorf in Niedersachsen

Eimstorf ist ein Ortsteil und eine Gemarkung des Fleckens Dahlenburg im Landkreis Lüneburg in Niedersachsen. Bis 1974 bildete Eimstorf eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Eimstorf ist ein Weiler drei Kilometer westlich von Dahlenburg und 16 Kilometer südöstlich von Lüneburg. In der Gemarkung bzw. im ehemaligen Gemeindegebiet liegen auch die Weiler Groß Sommerfeld, Klein Sommerfeld und Leestahl.

Großsteingrab Eimstorf

Geschichte

Eimstorf gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Bleckede des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Bevensen im Departement der Aller. 1814 fiel Eimstorf an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Bleckede. 1867 fiel Eimstorf mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Bleckede und seit 1932 zum Landkreis Lüneburg.

Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Eimstorf am 1. März 1974 Teil des Fleckens Dahlenburg.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1845108
1871150
1885131
1895115
1905118
192596
193998
1950221
1961139
1970119

Bau- und Bodendenkmale

Die Hofanlage Klein Sommerbeck 2, das Hofgebäude Klein Sommerbeck 1 und das Forstamt „Junkernhof“ stehen unter Denkmalschutz. Das Großsteingrab Eimstorf und eine Reihe von Grabhügeln sind geschützte Bodendenkmale.

Verkehr

Die Bundesstraße 209 von Lüneburg nach Dannenberg durchquert die Gemarkung Eimstorf.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Eimstorf
  2. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
  3. ↑ Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  4. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974
  5. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).
  6. ↑ Volkszählung 1871
  7. ↑ Volkszählung 1885
  8. ↑ Volkszählung 1895
  9. ↑ Volkszählung 1905
  10. 1 2 Michael Rademacher: Lueneburg. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  11. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)