Lemgrabe

Lemgrabe
Flecken Dahlenburg
Koordinaten: 53° 11′ N, 10° 43′ OKoordinaten: 53° 10′ 36″ N, 10° 42′ 47″ O
Fläche: 8,6 km²
Einwohner: 331
Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 21368
Vorwahl: 05851
Lemgrabe (Niedersachsen)
Lemgrabe (Niedersachsen)
Lage von Lemgrabe in Niedersachsen

Lemgrabe ist ein Ortsteil und eine Gemarkung des Fleckens Dahlenburg im Landkreis Lüneburg in Niedersachsen. Bis 1974 bildete Lemgrabe eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Das Dorf Lemgrabe liegt einen Kilometer südwestlich von Dahlenburg und 16 Kilometer südöstlich von Lüneburg. In der Gemarkung Lemgrabe liegt außerdem der Weiler Dumstorf.

Bauernhaus Dorfstraße 2
Bahnhof Dahlenburg
Großsteingrab Lemgrabe 2

Geschichte

Lemgrabe gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Bleckede des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Bevensen im Departement der Aller. 1814 fiel Lemgrabe an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Bleckede. 1867 fiel Lemgrabe mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Bleckede und seit 1932 zum Landkreis Lüneburg.

Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Lemgrabe am 1. März 1974 Teil des Fleckens Dahlenburg.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1812102
1845150
1871145
1885248
1895235
1905220
1925314
1939293
1950572
1961355
1970385

Bau- und Bodendenkmale

Das Zweiständer-Fachwerkhaus Dorfstraße 2 und das alte Empfangsgebäude des Bahnhofs Dahlenburg stehen unter Denkmalschutz. Die Großsteingräber bei Lemgrabe sind geschützte Bodendenkmale.

Öffentliche Einrichtungen

Die Ortsfeuerwehr Lemgrabe-Dumstorf hat ihr Gerätehaus am Hasenberg.

Verkehr

Der Bahnhof Dahlenburg der Bahnstrecke Lüneburg–Dannenberg liegt auf dem Gebiet der Gemarkung Lemgrabe.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Lemgrabe
  2. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
  3. ↑ Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de – inkl. Dumstorf).
  4. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974
  5. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de – inkl. Dumstorf).
  6. ↑ Volkszählung 1871
  7. ↑ Volkszählung 1885
  8. ↑ Volkszählung 1895
  9. ↑ Volkszählung 1905
  10. 1 2 Michael Rademacher: Lueneburg. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  11. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
  12. ↑ Webseite der Ortsfeuerwehr Lemgrabe-Dumstorf