Bulsten Stadt Melle | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 14′ N, 8° 27′ O | |
| Fläche: | 1,97 km² | |
| Einwohner: | 80 | |
| Bevölkerungsdichte: | 41 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |
| Postleitzahl: | 49328 | |
| Vorwahl: | 05427 | |
Lage von Bulsten in Niedersachsen | ||
Bulsten ist eine Gemarkung und ein Ortsteil der Stadt Melle im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1972 eine Gemeinde im damaligen Landkreis Melle und gehört heute zum Meller Stadtteil Buer.
Der Weiler Bulsten liegt etwa drei Kilometer östlich von Buer. Der Kilverbach bildet die östliche Grenze der Gemarkung Bulsten und gleichzeitig die Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. In der Gemarkung Bulsten liegen außerdem die Wohnplätze Meyer zum Wischen und Balkenkamp.
Die Bauerschaft Bulsten gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Grönenberg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Bulsten zum Kanton Buer des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Buer im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Bulsten zum Königreich Hannover und gehörte dort wieder zum Amt Grönenberg. Von 1852 bis 1859 gehörte der Ort zum Amt Melle, anschließend wieder zum Amt Grönenberg. 1867 fiel Bulsten mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Melle. Innerhalb des Landkreises Melle gehörte Bulsten zur Samtgemeinde Buer. Am 1. Juli 1972 wurde Bulsten im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Stadt Melle.

| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1845 | 210 | |
| 1871 | 158 | |
| 1885 | 148 | |
| 1895 | 140 | |
| 1905 | 149 | |
| 1925 | 137 | |
| 1939 | 100 | |
| 1950 | 163 | |
| 1961 | 120 | |
| 1970 | 129 |
Die Hofanlage Meyer zum Wischen mit drei Hofgebäuden, der Mühle, dem Mühlenteich, dem Mühlenstau und einer Scheune sowie die Dorfglocke an der Bulstener Straße 11 sind denkmalgeschützt.